Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

Stadtmarketing für Ahrensburg, wo der 1. April und Rosenmontag auf einen Tag fallen

Im vergangenen Monat hat der bloggende Bürger Dzubilla in der Einwohnerfragestunde der Stadtverordneten-Versammlung dem zur Zeit noch amtierenden Bürgermeister die Frage gestellt nach dem Stand vom Stadtmarketing, das es seit über zwei Jahren gibt – auf dem Papier. Der Bürgermeister verweigerte die Auskunft. Und der Bürgervorsteher sagte nichts. Klar, Stadtmarketing ist ja ein Thema, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.

aus: Hamburger Abendblatt

Heute empfehle ich Ihnen den Beitrag im 3. Buch Abendblatt, wo Sie über den Ist-Zustand des städtischen Marketings von Ahrensburg informiert werden. Wenn Sie das gelesen haben, meine lieben Mitbürger, dann werden Sie auf den Kalender gucken, um nachzuschauen, ob heute womöglich der 1. April ist. Oder Rosenmontag, der Höhepunkt der Narretei.

Aber so ist das in unserer Stadt: Der Bürgermeister kann tun und machen, was er will, und die Stadtverordneten schauen staunend zu wie die Kinder in der Kita, wenn dort ein Kasperlespiel aufgeführt wird. Und einer von Ihnen, nämlich Peter Egan von der WAB, macht allen Ernstes ein Kurzseminar über Sinn und Sein von Kommunalpolitik in Ahrensburg. Und damit lenkt der Stadtverordnete die Bürger von der Wirklichkeit in unserer Stadt ab, wozu er keine Fragen zulässt. Ein Possenspiel.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Februar 2017

Gutachten? Von einem Gutachter? Gegen Honorar? Ne, nich’…?!

Was ist denn das nun wieder für ein Mumpitz?! Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt schreibt: „Ahrensburg will Sechs-Meter-Lärmschutzwand verhindern“. Gemeint ist damit die Höhe, nicht die Länge. Und diese Lärmschutzwand plant die Bahn, wenn die S4 gebaut wird. Dazu informiert die Zeitung: „Stadt möchte mit eigenen Gutachten bessere Lösungen zeigen“ – siehe die Abbildungen!

aus: Hamburger Abendblatt online

Dazu hat der bloggende Bürger ein paar Anmerkungen: Wenn Ahrensburg die Wand verhindern will, dann muss die Verwaltung die Wand einfach verbieten. Und wenn die Stadt bessere Lösungen zeigen möchte, dann sollte sie das auch tun. Aber was soll das bedeuten: „mit eigenen Gutachten“?

„Gutachten“? Wieso denn Gutachten? Ein Gutachten ist ein begründetes Urteil eines Sachverständigen. Darin werden Erfahrungssätze dargelegt und eine Anleitung für Schlussfolgerungen für die tatsächliche Beurteilung eines Sachverhaltes gegeben. Und wie ich die städtische Verwaltung von Ahrensburg kenne, gibt es dort wahrscheinlich im Rathaus gar keine Fachkraft für ein solches Gutachten, sodass vermutlich wieder ein honorarpflichtiger Gutachter zu Rate gezogen wird und die Stadtkasse entsprechend hoch belasten würde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2017

Besteht vielleicht ein Zusammenhang zwischen Stormarn? ;–)

Aktuelle Eil-Meldung der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt. Wir lesen dort online: „Polizei ermittelt nach zwei Raubüberfällen auf Tankstellen“ und erfahren dazu: „Innerhalb einer Stunde wurden Tankstellen in Glinde und Stormarn überfallen. Die Polizei prüft einen Zusammenhang der Taten“ – siehe die Abbildung! 

aus: Hamburger Abendblatt online

Klar, das prüft die Polizei natürlich zuerst: Stehen die Taten in einem Zusammenhang oder nicht? Das ist nämlich wichtig für die Polizei, denn stehen die Taten nicht in einem Zusammenhang, dann bedeutet das doppelte Arbeit für die Kripo, weil sie dann nach mindestens zwei Tätern suchen muss. 😉

Aber die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt sollte zuvor einen anderen Zusammenhang in ihrer Berichterstattung prüfen, nämlich die Frage: Besteht zwischen „Glinde“ und „Stormarn“ vielleicht ein Zusammenhang…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Februar 2017

Isabella Sauer weiß echt nicht, was sie schreibt

Im 3. Buch Abendblatt wird eine Band vorgestellt, die den Namen „Lärmbelästigung“ trägt. Und sollte der Spruch „Nomen est omen“ zutreffen, dann hätte diese Band vermutlich null Erfolg, denn welches Publikum möchte schon von Lärm belästigt werden?! Und deshalb können wir davon ausgehen, dass diese Band eben keine Lärmbelästigung ist sondern nur so heißt.

aus: Hamburger Abendblatt online

Und nun kommt Reporterin Isabella Sauer und behauptet online im Stormarn-Teil der Zeitung: „Diese Band ist eine echte Lärmbelästigung!“  – siehe die Abbildung!

Das ist ein äußerst negatives Urteil, das die Schreibkraft aus der Stormarn-Redaktion  mit ihrer Schlagzeile gefällt hat. Die Großhansdorfer Band, die bei der MusicStorm mitmacht, wird hoffentlich nicht sauer über Isabella sein, sondern es mit Humor und die Online-Schlagzeile nicht ernst nehmen. Und im gedruckten Teil der Zeitung heißt die Überschrift ja auch zutreffend: „Das ist Lärmbelästigung“, was meint: keine echte.

Aber das kennen wir Leser ja schon, nämlich dass man das, was Ralph & Hinnerk liefern, nicht immer für bare Münze nehmen darf. Die können es halt nicht besser.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Februar 2017

Warum sollen Touristen nach Ahrensburg kommen? Um das Waldemar-Bonsels-Haus zu besuchen? Oder das Alfred-Rust-Museum…?

Heute finden wir im 3. Buch Abendblatt einen großen Rechtfertigungsversuch für den Job von Rabea Stahl, der Tourismus-Managerin für Stormarn. Die ist inzwischen zweieinhalb Jahre im Amt, und erst heute erfahren wir: „Wie Stormarn beim Tourismus aufholen will“. Was bedeutet: Obwohl es seit zweieinhalb Jahren eine Tourismus-Managerin gibt, hat Stormarn beim Tourismus noch immer nicht aufgeholt, ist folglich stehengeblieben.

Apropos Ahrensburg: Warum sollen eigentlich Touristen nach Ahrensburg kommen? Klar, um das Schloss zu besuchen – Ende, aus. Aber welcher Tourist kommt allein deshalb nach Ahrensburg? Tagesbesucher in der Schlossstadt sind keine Touristen, die kommen auch aus Trittau, Oststeinbek und Großhansdorf. Und wenn sie am Wochenende kommen, profitieren eigentlich nur die Restaurants davon – wenn die Leute sich ihre Vesper nicht selber mitbringen.

Der ganze Beitrag im 3. Buch Abendblatt ist Blabla. Mit Zahlen, die nichts sagen, zumal ein Fünf-Jahres-Vergleich albern ist, denn Tabea Stahl arbeitet fungiert ja erst seit zweieinhalb Jahren. Vielsagend jedoch ist folgender Absatz, den ich deshalb zitiere: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2017

Presseschau: Gebrauchte Autos und ein Herr der Finanzen, der geht, aber noch nicht so ganz

Das 3. Buch Abendblatt ist immer für Überraschungen gut! Heute verdient sich dort der Lohnschreiber René Soukup ein paar Euro als Werbetexter. Eine große redaktionell gestaltete Anzeige hat er verfasst über eine Gebrauchtwagen-Messe. Die findet zwar nicht in Stormarn statt sondern in Hamburg, aber das macht ja nix, denn auch hanseatische  Werbungtreibende dürfen ja im Stormarn-Buch ihre Werbung treiben.

Abbildung: Hamburger Abendblatt

Allerdings: Wieder mal hat der Verlag vergessen, das Wörtchen „Anzeige“ über die Anzeige „Probefahrt gefällig?“ zu stellen. Und so merken vielleicht viele Leser gar nicht, dass es sich hier gar nicht um einen redaktionellen Beitrag aus Stormarn handelt, sondern eben um eine lupenreine Werbung aus der Freien und Hansestadt Hamburg.

Auf der gegenüberliegenden Seite wird darüber berichtet, dass der Kämmerer Horst Kienel, „der Herr der Ahrensburger Finanzen geht“. Aber im Kleingedruckten erfahren wir, dass der Mann doch noch bleibt, nämlich als Geschäftsführer der Stadtwerke Ahrensburg. Hier hat er, wie ich auf Szene Ahrensburg mehrfach berichtet habe, etliches Geld veruntreut, indem er es an die inzwischen hopsgegangene Hamburger Firma von Daniela N. Barth gezahlt hat, und zwar wissentlich, dass er dafür eine entsprechende Gegenleistung nicht bekommen hat. Wohlgemerkt: Gegenleistung in Form von Werbung; welche andere Gegenleistung der Mann dafür tatsächlich erhalten hat, weiß ich natürlich nicht. Auch an ahrensburg24 zahlt Kienel regelmäßig und schon, bevor das Werbeportal überhaupt einen Leser nachweisen konnte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2017

Warum ist für die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt ein demolierter Porsche wichtiger als ein demolierter Audi…?

Hallo Dorothea Benedikt! Ich bin Leser vom Hamburger Abendblatt und stutze über eine Meldung, die ich soeben online gelesen habe. Sie schreiben in der Überschrift: „Porsche bei Unfall auf Ostring in Ahrensburg demonliert“. Und im Bild wird er gezeigt, der Porsche, der bei Unfall auf dem Ostring in Ahrensburg demoliert worden ist. 

Zitat: Hamburger Abendblatt Stormarn online

Im Kleingedruckten schreiben Sie dann weiter: „Bei dem Zusammenstoß zwischen einem Oldtimer Porsche 911 und einem modernen Audi A 6 Quattro sind beide Autos stark beschädigt worden.“ 

Hierzu hätte ich als Leser gern gewusst: Warum melden Sie in der Schlagzeile ausschließlich den demolierten Porsche und verschweigen den demolierten Audi? Und warum zeigen Sie im Bild allein den demolierten Porsche und nicht den demolierten Audi? Meinen Sie vielleicht, dass ein Unfall mit demoliertem Porsche für den Leser interessanter ist als ein demolierter Audi? Wozu ich Ihnen mitteilen muss, dass es mehr Audi- als Porschefahrer auf den Straßen gibt.

Ich bitte um eine sachdienliche Antwort und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen – Harald Dzubilla

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2017

Einbruch bei Koch (CDU): Wie publicitygeil ist das denn?!

Ein Einbruch ins eigene Heim ist eine unangenehme Sache. Ich weiß, wovon ich schreibe, nämlich aus eigener Erfahrung, die allerdings schon ein paar Jahre zurück liegt. Bei Tobias Koch, dem Ahrensburger CDU-Fraktionsvorsitzenden, ist der Einbruch gerade eben passiert. Und was tat der Politiker? Er informierte nicht nur die Polizei, was normal ist, sondern auch die Presse, was zu denken gibt.

Zitat: Hamburger Abendblatt Stormarn online

Und nun kommt Tobias Koch bei der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt online groß raus. Nicht nur mit Worten, sondern auch im Bild. Dort sehen wir den Politiker mit der Unterzeile: „Tobias Koch steht vor der zerstörten Terassentür“. (Gut, dass dieser eindeutige Hinweis erfolgt, denn man hätte ja auch denken können, dass Tobias Koch dort gerade Klavier spielt.)

Warum guckt Tobias Koch durch das Loch in seiner Terrassentür? Klar, davor steht der Fotograf, der ihn am Tatort festhalten will.

Frage an Sie, liebe Leser: Würden Sie auch bei einem Einbruch die Presse herbeirufen und durch die zerbrochene Scheibe gucken, als könnten Sie dort den Täter noch mit Blicken verfolgen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2017

„Nette Toilette“: Große Straße 11-13 in Ahrensburg!

Am 18. Januar 2017, also vor einer Woche, berichtete die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt über die Aktion „Nette Toilette“, die von der Stadtverordneten Karen Schmick (WAB) ins Gespräch gebracht worden ist. Danach sollen Ahrensburger Gastwirte mit einem Schild an ihrem Eingang bekunden, dass ihr Speiselokal eine öffentliche Toilette für jedermann ist.

Schon bei einer ersten Befragung von Ahrensburger Gastronomen, musste die Redaktion erkennen, dass die Wirte keinerlei Lust verspüren, einen WC-Betrieb für Nicht-Gäste zu unterhalten. Allerdings: Kaum ein Gastwirt würde einen Menschen abweisen, wenn der das Lokal betritt und höflich fragt, ob er mal die Toilette benutzen darf. Und wem das peinlich ist, der bestellt eben ein Bier; und während der Gerstensaft ins Glas läuft, läuft der Gast rasch mal aufs Klo.

Die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt wollte aber wissen: Was sagen die Leser, sprich die Bürger zu einer Aktion „Nette Toilette“? Und sie sollten ihre Meinung dazu an die „Abendblatt-Regionalausgabe Stormarn“ (gemeint ist die Stormarn-Beilage) schreiben und per Post oder E-Mail schicken – siehe die Abbildung!

Wie gesagt: Der Aufruf erfolgte vor einer Woche. Und die Zuschriften der Leser per Post oder E-Mail müssen gigantisch gewesen sein. Hunderte, ja Tausende werden geschrieben und erklärt haben: „Ja, wir wollen eine nette Toilette!“ Und Frau Schmick hat bestimmt angeboten: „Ja, ich komme auch mehrmals die Woche in die netten Toiletten, und zwar als Toilettenfrau, um die stillen Örtchen zu säubern!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2017

Südländisches Aussehen unter einer Strumpfmaske und eine weiße Schuhsohle

Zwischendurch mal wieder etwas zur allgemeinen Erheiterung. Es ist dieses ein Absatz aus dem 3. Buch Abendblatt, den Sie hier im Original nachlesen können – siehe die Abbildung! Eigentlich sollte eine Redaktion in ihren Beiträgen ja keine Fragen der Leser mehr offen lassen. Leser Dzubilla wirft jedoch ein paar Fragezeichen in den Raum.

aus: Hamburger Abendblatt online

Wir lesen: „Der Räuber … hat ein südländisches Aussehen“, trug aber „eine graublauen Strumpfmaske“. Das ist schon wundersam, denn wie erkennt man unter „eine graublauen“ Strumpfmaske hindurch ein südländisches Aussehen…?

Und: „Lediglich die Schuhsohle war weiß“. Da fragt sich der Leser: Welche Schuhsohle denn – die linke? Oder vielleicht die rechte? Und wieso konnte man dem Räuber unter die Schuhe gucken? Hat er vielleicht bei dem Überfall einen Schuhplattler getanzt…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2017