Schlagwort-Archiv: Grüne

Sternstunde im Kulturzentrum: Der Bürgermeister hat sich seinen eigenen Reim auf die WAB-Anfrage gemacht

Lyrische Werke werden im Kulturzentrum Marstall nur auf der Bühne vorgetragen – im Allgemeinen. Im Besonderen aber standen die Lyriker heute vor der Bühne am Mikrophon. Was ein bisschen an die Bütt im rheinischen Karneval erinnert hat; aber sie ist ja gerade da, die Zeit der Narren – warum nicht auch mal in Ahrensburg, wo es eher selten was zu lachen gibt bei einer Versammlung der Stadtverordneten?!

Es begann mit Peter Egan (WAB), der sein Weihnachtsgedicht vortragen wollte bezüglich der Sterne über Ahrensburg. Bürgervorsteher Roland Wilde wies darauf hin, dass alle Stadtverordneten die Verse ja bereits aus der Presse kennen, bot sich dennoch an, dieselben zu rezitieren. Den Vortrag jedoch wollte der Stadtverordnete sich nicht nehmen lassen, sondern er hob an zur eigenen Dichterlesung. Doch weit kam er dabei nicht, denn schon nach der fünften Verszeile – hinter dem Wort „Revolte“ – wurde er aus den Reihen der CDU unterbrochen, wo man von der Dichtung offenbar nicht begeistert war. Daraufhin kam der verhinderte Poet in Prosa zur vorgezogenen Pointe, nämlich der Frage nach den Kosten für die Weihnachtssterne in 2014 und danach. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2014

Zirkus im Marstall

Unbenannt-3Wir erinnern uns: In der vorletzten Versammlung der Stadtverordneten fiel der Beschluss, dass ein Wanderzirkus, der Wildtiere vorführt, keine Genehmigung für eine Aufführung in Ahrensburg bekommen soll. Dieser Antrag der Grünen wurde mehrheitlich befürwortet.

Nun kam, wie ich schon angekündigt hatte, der Bürgermeister gestern Abend im Marstall mit dem Antrag, die Entscheidung wieder rückgängig zu machen. Weil es ein diesbezügliches Urteil aus einem anderen Bundesland gibt, das sich gegen ein solches Verbot richtet, und das Stadtjustiziar Thomas Reich offensichtlich überlesen hatte im Eifer seiner Amtshandlungen. So weit, so gut. Oder schlecht, je nachdem.

Nun aber ging es weiter, und zwar ziemlich ungut. Denn In der gestrigen Stadtverordneten-Versammlung wurde beschlossen, das Thema zwecks juristischer Prüfung zurückzustellen. Weil – und das klingt logisch – in der Verfassung des Bundeslandes Schleswig Holstein möglicherweise andere Gesetze gelten als in anderen Bundesländern. Und das soll nun in den Gesetzestexten nachgeblättert werden.

Frage: Kann mir mal jemand erklären, warum unser hoch dotierter Stadtadvokat (war gestern Abend nicht anwesend) es bis zu diesem Zeitpunkt nicht für nötig gehalten hat, in die Gesetzestexte von Schleswig-Holstein zu gucken…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. September 2013

September-Tour: Die Grünen empfehlen Flickzeug

Von den Grünen bekam ich gerade eine Information, dass sie uns einladen zu einer Radtour durch Ahrensburg. Näheres wollen Sie bitte dem Original-Wortlaut von Claas-Christian Dähnhardt entnehmen – siehe die Abbildung links!

Bildschirmfoto 2013-09-03 um 11.56.01Zu dieser Veranstaltung habe ich zwei Hinweise: Zum einen geht es dort um das „Areal Lindenhof“, das heute ein schnöder Parkplatz ist. Dort hätte ich ja gern ein Waldemar-Bonsels-Haus im Bienenkorb-Stil gehabt, damit alle Menschen, die mit dem Zug durch Ahrensburg fahren, sofort mit Blick aus dem Fenster erkennen, dass es in unserer Stadt etwas ganz Besonderes zu erleben gibt, nämlich Biene Maja in der Geburtstadt ihres Vaters. Doch mit dieser Idee konnte ich mich bislang nicht durchsetzen, sodass ich zu dem realistischen Vorschlag gekommen bin, dass nur hier ein zentraler Omnibus-Bahnhof für Ahrensburg gebaut werden kann. Also sinnvollerweise in der Nähe zum Bundesbahnhof und mit Tiefgarage und Wartehalle, mit Kiosk und Imbiss etc. Ich hoffe, die Grünen nehmen diesen Hinweis auf und behandeln ihn im Bau- und Planungs-Ausschuss!

Des weiteren: Der Pressesprecher schreibt: „Bitte einen Ersatzschlauch und Flickzeug nicht vergessen.“ Das meint: Man rechnet bis zu 2 x Plattfuß. Und ich gebe zu bedenken: Wenn die Teilnehmer einen Platten am hinteren Rad haben, dann dürfte es eine ziemliche Zeit brauchen, bis das wieder geflickt ist. Und wenn dann bei zehn Fahrrädern unterwegs die Luft raus ist, dann benötigen die Teilnehmer soviel Zeit zum Flicken, dass auch bei der Tour die Luft raus sein wird.

Und noch was, allerdings im Ernst: Rollstuhlfahrer, Rollator-Benutzer und andere Bürger, die nicht Fahrrad fahren können, die sollen an dieser Entdeckertour nicht teilnehmen sondern mit ihrem Flickzeug zuhause bleiben…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. September 2013