Schlagwort-Archiv: Grüne

Was gibt es für einen plausiblen Grund, dass heute keine Stadtverordneten-Versammlung stattfindet?

Heute hätte sie theoretisch stattfinden können, nämlich die erste Versammlung der Stadtverordneten in diesem Jahr. Ist aber nicht vorgesehen. Sondern erst wieder am 22. Februar 2021. Sollte dieser Termin jedoch wegen Corona abgesagt werden wie auch die Meetings der Ausschüsse im laufenden Monat, dann wäre dieses bloß eine billige Ausrede, um von den Tatsachen und Problemen in der Ahrensburger Stadtregierung abzulenken.

Ahrensburger Herrscherfamilie Levenhagen

Richtig ist nämlich: Es würde für eine Stadtverordneten-Versammlung genügen, wenn allein die Familie Levenhagen sich versammelt. Was meint: Vater Detlef, Fraktionsvorsitzender der CDU, und Tochter Nadine, Fraktionsvorsitzende der Grünen vom Bündnis 90. Die sind Familie und dürfen zusammenkommen am Küchentisch daheim. Und eine weitere Person dürfen sie einladen, was zweckmäßigerweise der Bürgervorsteher Roland Wilde wäre, Mitglied der CDU-Fraktion.

Vertreter der städtischen Verwaltung wie z. B. Bürgermeister Michael Sarach sind nicht vonnöten, da sie in der Stadtverordneten-Versammlung ohnehin nur berichten dürfen und nichts zu entscheiden haben.

Alle anderen Fraktionen in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung sind überflüssig, weil sie auch in der Nicht-Corona-Zeit nur schmückendes Beiwerk gewesen sind. Denn Familie Levenhagen hat die absolute Mehrheit und kann nach Gutsherrenart entscheiden und das sogar über ihre eigenen Anträge wie z. B. über den Unfug eines „Stadtgeldes“. Und weil es in beiden Fraktionen nachgewiesenermaßen einen Fraktionszwang gibt, sind auch die übrigen CDUler und Grünen für alle Entscheidungen so nötig wie ein Blinddarmfortsatz. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2021

Wovor haben Stadtverordnete in Ahrensburg wirklich Angst?

Heute erklärt der Grüne Stadtverordnete Benjamin Stukenberg den Bürgern im MARKT: „Internetübertragung ist keine Lösung“ – jedenfalls nicht für Ahrensburg. Womit gemeint ist, dass die Übertragungen der Sitzungen unserer „Regierung“ nicht im Internet übertragen werden sollen, so wie das anderen Ortes schon längst problemlos passiert.

Die Problematik sieht Stukenberg darin, dass es möglich ist, die Inhalte aus dem Internet zu kopieren und so zusammenzuschneiden, sodass gefälschte Aussagen entstehen. Und daraus werden von Rechtsextremen dann Hetzkampagnen gefertigt mit „Beschimpfungen und Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen“. Dass so etwas passiert ist, erklärt der Grüne mit einem Fall aus dem Jahre 2015, wo es angeblich eine Grüne Abgeordnete in der Hamburger Bürgerschaft am eigenen Leibe hatte erleben müssen.

Natürlich ist so etwas möglich. Selbst als Martin Höfling mit Ahrensburg-TV die Statements der Politiker aus dem Marstall ins Internet übertragen hat, wären Manipulationen von dritter Seite möglich gewesen. Aber nichts ist passiert. Und wenn die Gefahr wirklich so groß ist, wie der Grüne befürchtet, dann dürfte auch kein Fernsehsender mehr eine Rede von Politikern übertragen und nirgendwo würde noch ein Podcast laufen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Januar 2021

Ganz gegen meine Gewohnheit: Lob für Ali Haydar Mercan (Die Linke)

Wir haben in der Ahrensburger „Regierung“ sechs Fraktionen: CDU, Grüne, SPD, WAB, FDP und Die Linke. Und jede dieser Fraktionen hat auch eine Homepage, die dazu dient, mit den Bürgern und Wählern in Ahrensburg zu kommunizieren – auch wenn diese Kommunikation ziemlich einseitig ist, denn der Bürger kann auf dem Homepages der Parteien keinen Kommentar direkt abgeben.

Ich bin heute, also am 5. Januar 2021, mal auf die Homepages der Parteien gegangen. Mit einer Ausnahme stammt der Inhalt noch aus dem vergangenen Jahr. Und ist so spannend wie die wiederholte Wiederholung eines Krimis im Fernsehen, bei dem der Zuschauer schon zu Beginn weiß, was am Ende passiert.

Die eine Ausnahme, die ich hiermit lobe: Ali Haydar Mercan, Fraktionsvorsitzender von Die Linke, begrüßt persönlich im Namen seiner Partei die Bürger zum Neuen Jahr. Und sein Beitrag stammt vom 4. Januar 2021, also von gestern. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Januar 2021

Miese Jahresbilanz der Ahrensburger Grünen: Gesunde Bäume, wehrlose Insekten und viele Gelder vernichtet!

Die Politiker- und Parteien-Werbekolumne im Anzeigenblatt MARKT wird heute gefüllt von Stefan Gertz, der kein Stadtverordneter vom Bündnis 90/Die Grünen ist, wohl aber Mitglied der Fraktion, wie er angibt. Und natürlich bejubelt der Grüne in seiner Propaganda eindrucksvoll, was die Grünen (sich) im Jahre 2020 geleistet haben.

Grüne: Große Worte, schräge Taten

Gertz berichtet zum Beispiel, dass die Grünen sich dafür einsetzen, „möglichst viele Grünzüge der Stadt Ahrensburg insekten- und bienenfreundlich umzugestalten“. Und das ist doppelt erstaunlich. Zum einen, dass ein Grüner offensichtlich nicht weiß, dass Bienen ebenfalls zu den Insekten gehören. (Würde er auch schreiben: Ahrensburg soll menschen- und bürgerfreundlich werden?)

Und zum anderen: In der Hamburger Straße in der Innenstadt wurden in diesem Jahr 23 gesunde große Straßenbäume auf Anordnung der Grünen durch die Kettensäge hingerichtet. Und was mit den Insekten, die hier eine schöne Heimat gehabt hatten, passiert ist, und wohin all die vielen Vögel flüchten mussten, darüber informiert Stefan Gertz die MARKT-Leser nicht. Hat ja auch nix mit Naturschutz und „Grünzügen“ zu tun, oder?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2020

Was halten Sie davon, meine lieben Mitbürger, würden wir CDU, Grüne & WAB auf Schadenersatz verklagen?!

Warum schließen wir eine Haftpflichtversicherung ab? Die Gründe dafür, muss ich Ihnen wohl nicht erklären, schließlich hat jeder, der ein Auto hat, auch eine Police für die Haftpflicht. Aber wissen möchte ich: Haben Beamte und Politiker eigentlich auch eine Haftpflichtversicherung für die finanziellen Schäden, die sie verursachen…?

Angenommen – nur mal angenommen! – Bauamtsleiter Peter Kania hat sich bei den Baukosten für das Dusch- und Umkleidehaus am Stormarnplatz verkalkuliert. Und statt der veranschlagten 1,25 Millionen Euro sind es plötzlich 1,30 Millionen Euro geworden, also 50.000 Euro mehr als dafür vorhanden sind. Was passiert dann…?

Richtig: Dann stellt die Verwaltung bei der Politik einen Antrag auf einen Nachschlag von 50.000 Euro. Und was machen die Politiker? Klar, sie genehmigen das. Denn täten sie es nicht, käme der Bau ins Stocken und würde nicht vollendet werden können, weil die Baufirmen auf Bezahlung ihrer Rechnungen bestehen würden nach dem Motto: „Ohne Preis kein Fleiß!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. November 2020

Warum es in der Stadt Ahrensburg eine zunehmend politische Unruhe gibt, die sich bei den Bürgern fortsetzt

Der Aufmacher vom heutigen 3. Buch Abendblatt lautet: „Riesen-Zoff um Ahrensburger Stadtgeld“. Damit wird das heikelste Kapitel in der Stadt Ahrensburg angesprochen. Und das ist nicht etwa das Stadtgeld als solches, sondern es ist die Art und Weise, die dazu geführt hat.

Deutlich erkennbar ist, dass in der Stadtverordneten-Versammlung erhebliche Unruhe, Frustration und offen liegende Nerven erkennbar sind. Dafür gibt es nur einen Grund, nämlich: Knapp die Hälfte der Stadtverordneten haben inzwischen erkannt: „Wir sind flüssiger als Wasser, nämlich überflüssig. Weil wir zwar etwas zu sagen haben, aber nix mehr entscheiden können. Jedenfalls nichts, was CDU & Grünen nicht passt. Stattdessen müssen wir hilflos zusehen, wie alle Anträge von CDU & Grünen mehrheitlich verabschiedet werden. Weil CDU & Grüne die absolute Mehrheit der Stimmen haben und somit machen können, was immer sie wollen.“

Klar, das ist der Demokratie geschuldet. In Ahrensburg jedoch gibt es keine Demokratie, sondern eine demokratische Diktatur. Die begann damit, dass Nadine Levenhagen von der CDU zu den Grünen gewechselt ist und dort schon nach kurzer Zeit – wie immer sie das auch geschafft haben mag – den Fraktionsvorsitz übernommen hat. Und seitdem herrscht in der Stadtverordneten-Versammlung die Familie Levenhagen, eine familiäre Koalition aus CDU und Grünen.

Ahrensburger Herrscherfamilie Levenhagen (Symbolbild)

Wer es nicht weiß: Nadine Levenhagen ist die Tochter von Detlef Levenhagen, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU. Und beide verstehen sich offensichtlich gut – nicht zuletzt bei der Beurteilungen von öffentlichen Angelegenheiten in der Stadt Ahrensburg. Und so sitzen Vater und Tochter daheim am Küchentisch im Rosenweg und treffen die Entscheidungen für Ahrensburg, die sie dann mehrheitlich verabschieden. Und sollten sie heute beschließen, dass morgen das Ahrensburger Rathaus schwarz-grün-kariert angestrichen wird, dann wird es so geschehen. Da können die anderen Parteien noch soviel Beratungsbedarf anmelden wie sie wollen – ändern werden sie an der Entscheidung von Familie Levenhagen nichts. Weil die sogar entscheiden kann, wann der Beratungsbedarf in anderen Fraktionen beendet ist. 🙁 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Oktober 2020

Die böseste Namenskreuzung in der Stadt: Wo sich Rantzau und Schimmelmann kreuzen

Ich komme mal wieder auf eines meiner Standardthemen zurück, nämlich den Sklavenhändler Heinrich Carl Schimmelmann. Und bis gestern war ich noch der Meinung, dass die Schimmelmannstraße in Ahrensburg nach diesem Menschenschänder benannt worden ist. Heute jedoch belehrt mich Christian Schubbert (Grüne) eines Besseren: „Die Schimmelmannstraße ist nach der ganzen Familie benannt.“

So schreibt es der Politiker heute in der Parteien-Werbekolumne im MARKT. Und diese seine Kenntnis hat mich völlig überrascht. Denn in der Familie Schimmelmann hat es nicht nur den grausamen Patron Heinrich Carl gegeben, sondern auch gute Menschen, die sogar gemeinnützig waren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2020

Ahrensburg im Fokus: Luxus-Lokus, Heckenschnitt, Stadtgeld – eine Posse jagt die nächste!

Nachdem Ahrensburg deutschlandweit berühmt wurde mit dem ZDF-Beitrag über den Luxus-Lokus vor dem Rathaus und vor kurzem im NDR mit der Beamtenposse um einen Heckenschnitt vorgeführt wurde, kommt ein neues Thema für die Medien hinzu: Ahrensburger Stadtgeld.

Auf der Titelseite (Titelseite!) vom Hamburger Abendblatt ist heute die Überschrift zu lesen: „Ahrensburg will an alle Bürger Einkaufsgutscheine verschenken“. Im Kleingedruckten steht dann etwas anderes, nämlich:

CDU, Grüne & Linke wollen das. Und die sind nicht „Ahrensburg“, obwohl sie über die absolute politische Mehrheit in der Stadt verfügen. Aber von „Ahrensburg“ darf die Zeitung erst schreiben, wenn die Stadtverordneten-Versammlung mehrheitlich einen Beschluss gefasst hat. Und das kann frühestens am kommenden Montag passieren. Was im Kleingedruckten des Beitrags auch zum Ausdruck kommt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2020

Ahrensburg: Politische Willkür oder wirtschaftliche Vernunft – das ist nun die Frage

Am kommenden Montag wird sich in Ahrensburg offenbaren, ob wir Ahrensburger durch Willkür oder durch Vernunft regiert werden von der Mehrheit in unserer Stadtverordneten-Versammlung. Das Thema lautet: Stadtgeld. Und das wird von Familie Levenhagen (CDU/Grüne) beantragt und bedeutet: Alle Bürger bekommen Einkaufsgutscheine. Wofür die Stadt 1,3 Millionen Euro neue Schulden aufnehmen soll.

Ökonomischer Sachverstand in Frage gestellt: Familienoberhaupt Detlef Levenhagen (CDU)

Meine Meinung dazu dazu wiederhole ich in einem Wort: Ein Schuss in den Ofen. Auch FDP und WAB bringen Argumente gegen ein Stadtgeld vor und machen alternative Vorschläge. Darüber berichtet heute das 3. Buch Abendblatt, wo auch festgehalten wird: „Das Institut für Weltwirtschaft (ifw) in Kiel habe festgestellt, dass Konsumgutscheine sehr ineffizient als Konjunkturförderung seien.“

 Und dann hat die Redaktion über die Anträge von Familie Levenhagen auch mit einem genauso prominenten wie kompetenten Ahrensburger Bürger gesprochen, nämlich mit Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz von der Landesregierung in Kiel. Das Blatt schreibt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. September 2020

Detlef Levenhagen (CDU) und seine „gute Idee“, den Bürgern heiße Luft in Dosen verkaufen zu wollen

Reporter Christian Thiesen vom 3. Buch Abendblatt war für seine Leser im Meeting vom Finanzausschuss am vergangenen Montag und berichtet heute über das von Familie Levenhagen geforderte „Stadtgeld“. Auch Stephan Lamprecht, Stadtverordneter in der SPD-Fraktion und Mitglied im Finanzausschuss, hat darüber auf seinem Portal geschrieben, und Sie sollten beide Berichte aus der Tagung lesen!

Abbildung frei nach Abendblatt

Der Finanzausschuss hat über das Stadtgeld nicht abgestimmt, weil SPD und WAB noch Beratungsbedarf angemeldet haben. Beide Fraktionen wie auch die FDP äußerten harte Skepsis gegenüber einer solchen Aktion. Und am 21. September 2020 tagt dann der Hauptausschuss, wo das Thema „Stadtgeld“ ebenfalls Tagesordnungspunkt sein wird. Und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass auch in diesem Ausschuss sowohl  SPD wie auch WAB ihren Beratungsbedarf anmelden werden.

So, und nun kommt der Witz, über den allerdings nur Bürger lachen können, die über den klassischen englischen Humor verfügen: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. September 2020