Schlagwort-Archiv: Bordell

Glosse am Dienstag: Purer Sex steckt im Adventskalender – aber wieviel Sex steckt in Ahrensburg?

Aha, Sie lesen nach der Überschrift also weiter! Das zeigt mir, dass das Thema Sex Sie anmacht. Klar, Sex ist bekanntlich immer ein Thema, das interessiert. Und jeder Journalist weiß: Sex sells! Das gilt natürlich vorrangig für Blätter, die auf dem Boulevard verkauft werden – siehe die nebenstehende AbBILDung! – und nicht für seriöse Blogs, die überdies kostenlos erscheinen, also kein Selling betreiben. Aber der Blogger weiß, dass Leser von Szene Ahrensburg beim Thema Sex nicht wegklicken. Und deshalb habe ich gegoogelt nach „Sex  in Ahrensburg“ und bin dabei auch fündig geworden.

Ich habe gesucht: „Sex in Ahrensburg“. Und gefunden habe ich Portale mit Namen markt.de und  Quoka und Intim.de und singlefrauen.net und Kaufmich.com – siehe die Abbildung rechts! Hier wie dort wird überall „Ahrensburg“ angezeigt; und ich war gespannt wie eine Wäscheleine, wo in Ahrensburg der Sex nicht nur in einem Adventskalender angeboten wird.

Übrigens: Vor ein paar Jahren gab es in unserer Stadt noch einen Bordellbetrieb, und zwar im Reeshoop. Nachdem das öffentlich bekanntgeworden war, kam der dortige Puff bald zum Erliegen. Und was berichten die genannten Sexportale heute über das älteste Gewerbe er Welt in der Schlossstadt Ahrensburg? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. November 2025

Was kostet das Dusch- und Umkleidehaus tatsächlich – 2 oder 3 Millionen Euro…?

Am Stormarnplatz wird zur Zeit ein Dusch- und Umkleidehaus für Kicker gebaut. Angebliche Kosten: 2,1 Millionen Euro. Zur Erinnerung: Im Juli 2018 waren den Stadtverordneten noch Kosten in Höhe von 1.249.024,00 € genannt worden. Trotzdem wurde von den Politikern mehrheitlich der Beschluss gefasst, dass das Dusch- und Umkleidehaus gebaut werden soll.

Was mich stutzig macht: Auf der „Baukostenschätzung nach Entwurf“ von einem „Atelier Sandra Foehlau“ – siehe die Abbildung! – war das Grundstück, auf dem das Gebäude errichtet wird, mit einem Wert von „–„ bezeichnet. Wie das? Ist dieses Grundstück in bester Innenstadtlage vielleicht nichts wert?

Klar, jetzt ist es nichts mehr wert, denn es wird ja bebaut. Hätte die Stadt dieses Grundstück verkauft, dann hätte man vielleicht eine Million Euro dafür in die leere Stadtkasse bekommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Januar 2022

Kann nun auch das älteste Gewerbe vom Ahrensburger Stadtgeld profitieren?

Endlich mal eine positive Nachricht in der Zeit von Pandemie und Lockdown! Ab Montag, 31. Mai 2021, wird das Leben auch in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) wieder ein wenig lustvoller. Denn die Staatskanzlei Schleswig-Holstein teilt u. a. mit: „Zulassung des Betriebes des Prostitutionsgewerbes und der Prostitution unter engen Voraussetzungen vergleichbar mit der Regelung im Herbst. Dazu zählen: Kontaktdatenerfassung, Hygienekonzept und Tests für Freier und Prostituierte. Nicht erlaubt wird die Straßenprostitution in Fahrzeugen.“

Wie die Kontaktdatenerfassung erfolgen soll und ob die Herren den Corona-Test an den Damen mit ihrem eigenen Stäbchen vornehmen sollen, weiß ich natürlich nicht. Aber das ist hier auch nicht die Frage, sondern ich möchte vielmehr wissen, ob die Stadt Ahrensburg es auch dem ältesten Gewerbe der Welt, das in der Corona-Krise genauso gelitten hat wie die Gastronomie in der Stadt, sich nun auch anmelden kann zum Empfang des Stadtgeldes für erotische Dienstleistungen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2021

Leichtes Gewerbe im Ahrensburger Gewerbegebiet?

Einen schönen Satz las ich heute in der Stormarn-Beilage. Unter der Überschrift Reinfelds Politiker lehnen Bordell im Gewerbegebiet ab beginnt der Beitrag wie folgt: „Der Plan eines Investors, ein Bordell in Reinfelds Gewerbegebiet zu bauen, ist vorerst verpufft.“

Unbenannt-1Es sind „moralische Gründe“, nach denen die Politiker entschieden haben, dass im Gewerbegebiet von Reinfeld kein leichtes Gewerbe angesiedelt werden soll, das in Hamburg nicht nur auf der sündigen Meile zu finden ist, sondern auch in den Wohngebieten vieler Stadtteile, was immer wieder zu Ärger mit Bürgern führt, die neben den Betriebsstätten der besagten Kleinunternehmerinnen ihre Wohnungen haben.

Die Entscheidung der moralisierenden Reinfelder Politiker ist in Wahrheit unmoralisch. Es ist eine Diskriminierung eines Berufsstandes. Denn Prostitution ist in Deutschland als Beruf anerkannt wie jeder andere auch. Die angemeldeten Gunstgewerblerinnen zahlen Steuern, Sozialversicherungs- und Krankenkassenbeiträge. Und im Gewerbegebiet sind sie weit entfernt von Wohnhäusern. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. August 2013