Die Wahl zum Bürgermeister ist wohl mit das wichtigste Thema, das zur Zeit in Ahrensburg diskutiert wird. Früher bestimmten fast ausschließlich die Medien die Inhalte der öffentlichen Diskussion, da der gemeine Bürger hier keine „laute Stimme“ hatte, um sich hörbar zu Wort zu melden. Das ist im Zeitalter von Internet und Social Community anders geworden. Und so kann die Ahrensburger Bürgerin Anne Frey der Presse lautstark Paroli bieten, indem sie die Wahlveranstaltung am Hagen noch einmal aus Ihrer Sicht kommentiert. Bitte sehr:
Lieber Herr Dzubilla, liebe Leser von Szene-Ahrensburg,
Ich habe mich über die vielen Kommentare, die anlässlich meines Beitrags bei Szene-Ahrensburg eingegangen sind, sehr gefreut. Das macht deutlich, dass es einen erheblichen Diskussionsbedarf außerhalb der hiesigen Printmedien und Werbeportale gibt, die den Bedarf an politischer Diskussion weitgehend ignorieren. Die bisherige Berichterstattung der hiesigen Medien zeichnet sich weitgehend dadurch aus, dass einfach alles abgedruckt wird, was der Bürgermeister ihnen mitteilt, ohne dass nachgehakt wird oder anderweitig kritische Fragen gestellt werden. Das hat dazu geführt, dass die Stormarnbeilage weitgehend zur Bühne für die Selbstinszenierung des Bürgermeisters geworden ist, und zwar sowohl bei den Wortbeiträgen als auch beim Bildmaterial. Ich habe allmählich den Eindruck, dass in letzter Zeit fast jeden zweiten Tag ein großformatiges Bild des Bürgermeisters in der Stormarnbeilage erschienen ist. Mit Pressefotos lässt sich bekanntlich trefflich Wahlkampf machen, wie wir alle wissen. Weiterlesen









