Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Die Belastung der Straßen durch Parken und Bremsen

Straßen sind zum Fahren da und Parkplätze zum Parken. Und trotzdem parken die Autos auf Straßen und behindern dadurch den fließenden Verkehr. Warum ist das eigentlich so möglich?

ParkenEs gibt Straßen in Ahrensburg, da parken die Autos links und rechts. Auf der Fahrbahn! Für den rollenden Verkehr ist das echt bescheuert, denn man ist ständig am Bremsen und Rechtsranfahren. Und nicht selten stehen sich zwei Fahrzeuge beim Überholen mit den Kühlerschnauzen gegenüber. Und dann gibt es auch noch die Busse und Radfahrer, die auf der Straße fahren.

Wer in Ahrensburg mit dem Auto unterwegs ist, der weiß, wovon ich rede: Nicht nur das Parken in der Innenstadt geht schwer, sondern auch das Fahren in vielen Straßen der Stadt ist eine Tortur. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Dezember 2015

Ulkige Werbung: Halbe Sachen und Räderwechsel

Die Inserate in lokalen Medien sind immer wieder lustig. Obwohl der Leser ja eigentlich nicht über Werbung lachen soll, sondern er soll die Werbebotschaft ernst nehmen und im Sinne des Werbungtreibenden reagieren. Was mir aber nicht immer gelingt. Hier zwei drollige Exempel:

Reprofoto: HDZ

Reprofoto: HDZ

Da ist schon seit längerer Zeit das Inserat von Dräger zu beobachten, der uns empfiehlt, „keine halben Sachen!“ zu machen. Jedoch: Herr Dräger höchstselbst hält sich nicht an diese seine Empfehlung sondern zeigt sich nur zur Hälfte im Bilde. Warum? Will der Mann damit seine Aussage konterkarieren und durch sein Foto anzeigen, dass er selber mit seiner Firma halbe Sachen macht? Also in Wahrheit gar keine Komplettbäder, sondern nur halbe? Genauso wie halbe Heinzungsanlagen und lediglich ein halber Kundendienst…?

Der Kunde dagegen, der gemäß der Aufforderung von Dräger keine halben Sachen machen soll, der muss dann für die halbe Arbeiten von Dräger womöglich den vollen Preis bezahlen…?

Reprofoto: HDZ

Reprofoto: HDZ

Zu Ostern sind nicht nur die Eier bunt und süß, sondern die Winterreifen sind dann völlig unnötig und sollten gegen Sommerreifen gewechselt werden. Ostern ist zwar erst Ende März 2016, aber Audi in Ahrensburg zeigt bereits heute an: „Jetzt Termin zum Räderwechsel vereinbaren!“

Oder aber … ist damit vielleicht gemeint, dass wir jetzt mit dem abgebildeten Team einen Wechsel der Sommerräder gegen die mit den Winterreifen vereinbaren sollen…? Dann hätte ich gern gewusst: Warum benötigt „Audi Ihr Volkswagen Service Partner“ dafür 25 Mitarbeiter inkl. der Geschäftsleitung – siehe die Abbildung!? Oder warum sonst zeigen die sich dort alle gemeinsam im Bilde? Eventuell haben sich dort auch ein paar Neuwagenverkäufer in das Werkstatt-Team geschmuggelt, die gar keinen Räderwechsel empfehlen, sondern einen kompletten Wagenwechsel…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Dezember 2015

Der Bürgermeister reagierte umgehend auf Kritik von Szene Ahrensburg

Nachdem ich in meinem Blog-Eintrag darauf hingewiesen hatte, dass über dem Stall von Bethlehem nur ein Stern gestanden hat, dem die Hirten und Heiligen Drei Könige gefolgt waren, hat der Bürgermeister seine Leiterin für das städtische Stadtmarketings sofort zu sich gerufen und wie ein Schulmädchen zusammengestaucht. Dann hat er ihr den Auftrag gegeben, umgehend den zweiten Stern von der Homepage zu eliminieren. Und dieser Order wurde Folge geleistet – siehe die Abbildungen vorher und nachher!

Korrektur: Jetzt steht nur noch ein Stern über Bethleheim

Korrektur: Jetzt steht nur noch ein Stern über Bethlehem

Wäre ich Bürgermeister von Ahrensburg, ich hätte dem Blogger Dzubilla für seinen sachdienlichen Hinweis sofort eine Mail des Dankes  geschickt und parallel dazu eine Flasche Rotwein in die Sklavenhändlerstraße. Aber Bürgermeister Sarach ist anders: Er honoriert freie Berater nur, wenn er diese selber zur Beratung beauftragt hat.

Immerhin habe ich alle Bürger von Ahrensburg vor einer Blamage gerettet, denn die Homepage der Stadt ist ja schließlich unsere gemeinsame Visitenkarte. Und wir wollen jetzt alle hoffen, dass auch noch die Service-Nummer direkt aus der biblischen Darstellung verschwindet, denn die hat ja nun wahrlich nichts mit Christi Geburt zu tun. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Dezember 2015

Die Freude der Menschen über Bio-Gänse ergibt sich aus höchst unterschiedlicher Sichtweise

Kennen Sie das Tierkreiszeichen, das vom 11. November bis zum 26. Dezember gültig ist? Richtig: Diese Wochen stehen im Zeichen der Gans. Denn von Sankt Martin bis zu den Weihnachtstagen ist dieser Vogel angesagt, wenn seine Spitzenposition ihm auch streitig gemacht wird durch Puter, Ente und Hühner.

Bildschirmfoto 2015-12-06 um 17.43.38Ich komme auf das Thema Gans, weil ich gerade zwei Berichte in zwei Medien gefunden habe, die in Ahrensburg erscheinen, nämlich im MARKT und in der Online-Ausgabe der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt – wenn Sie sich die beiden nebenstehenden Artikel bitte mal anschauen wollen und dabei feststellen werden: Es sind zwei höchst unterschiedliche Betachtungsweisen der Gänse in unserem Lande.

Was lesen wir daraus ab? Ich entnehme den Beiträgen, dass es für eine Gans besser ist, eine Wildgans zu sein als eine Hausgans, die wir auch als Gänsebraten kennen. Die Wildgans dagegen muss keine Federn lassen, denn sie wird nicht auf dem Esstisch serviert, sondern vom Haus der Natur observiert.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Dezember 2015

Was hat die Geburt Christi mit der Behördenummer 115 zu tun? Hier, meine lieben Mitbürger, erfahren Sie es!

Wer die Stadt Ahrensburg googelt und auf deren Homepage landet, der sieht jetzt etwas Neues: Dort wird als Einstieg die Szene von Christi Geburt im Stall von Bethlehem symbolisch nachgestellt. Wir sehen Maria ohne Josef und das Jesuskind in der Krippe. Dazu die Heiligen Drei Könige. Und darüber steht nicht nur der berühmte Stern von Bethlehem, sondern sogar zwei davon. Und außerdem eine wichtige Information: „115 Ihre Behördennummer“ – siehe die Abbildung!

Bildschirmfoto 2015-12-05 um 20.08.26Was will uns die Stadt Ahrensburg damit zum Ausdruck bringen, meine lieben Mitbürger? Lassen Sie mich heute die Geschichte von damals so erzahlen, wie sie sich scheinbar zugetragen hat  zu jener Zeit in Bethlehem, da Quirinius Statthalter in Syrien (sic!) gewesen ist:

Zwei der drei Heiligen Könige hatten wertvolle Geschenke mitgebracht, die eigentlich nicht nötig gewesen waren, denn die Eltern von Jesus waren keine armen Leute. Dass sie in einem Stall übernachten mussten und dort ihr Kind zur Welt gebracht haben, lag einzig und allein daran, dass Josef in der Eile sein Handy daheim in Nazareth vergessen hatte. So konnte er nicht die Hotel-Info-Hotline von Bethlehem anrufen und musste das drittbeste Nachtlager akzeptieren, wollte Maria ihr Kind nicht auf der Straße gebären. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Dezember 2015

Tobias von Pein (SPD) will sich in Stormarn mal profilieren – endlich!

Wer ist eigentlich Tobias von Pein? Tobias von Pein (30) ist ein Politiker, und zwar von der SPD. Für diese Partei sitzt Tobias von Pein im Schleswig-Holsteinischen Landtag, um dort den Kreis Stormarn zu vertreten. Aber er sitzt dort nicht, weil die Bürger ihn hineingewählt haben in den Landtag – oh nein, das haben sie nämlich nicht! Zwar hat der Genosse bei der vorgezogenen Landtagswahl 2012 im Landtagswahlkreis Stormarn/Mitte kandidiert, fiel bei der Abstimmung jedoch durch, weil die Bürger ihn augenscheinlich nicht wollten. Kurz darauf wurde er dann gegen den Willen dieser bürgerlichen Mehrheit von der SPD über die Landesliste nachgerückt als Nachfolger von Rolf Fischer.

aus Werbeportal ahrensburg24

aus Werbeportal ahrensburg24

Tobias von Pein wirbt aktuell auf ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg), und zwar gegen den Einsatz deutscher Soldaten in Syrien. Das ist umso auffälliger, als sein Werbebeitrag nicht nur am 1. Dezember 2015 auf dem Werbeportal veröffentlicht wurde, sondern ein zweiter Beitrag erschien heute, also am 5. Dezember 2015 auf ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg).

Ob Tobias von Pein für seine beiden Veröffentlichungen auf dem Werbeportal bares Geld gezahlt hat, weiß ich nicht. Auf jeden Fall steht nicht „Anzeige“ über seiner Werbung, sondern „ve/pm“, was bedeutet: Monika Veeh hat die Beiträge irgendwelchen Pressemitteilungen entnommen.

Damit zurück zu meiner Eingangsfrage: Wer ist eigentlich Tobias von Pein…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2015

Wann, bitte schön, ist eigentlich Weihnachten…?

Früher, liebe Mitbürger, feierten wir Weihnachten am 24., 25. und 26. Dezember. Davor war die Adventszeit. Und heute? Heute sehen wir in den Supermärkten bereits im September die ersten Weihnachtsmänner, und zwar aus Schokolade. Und daneben das typische Weihnachtsgebäck.

Bildschirmfoto 2015-12-05 um 09.41.31Meine Eingangsbemerkung resultiert aus einer Information in der heutigen Stormarn-Beilage (Abbildung links), wo wir erfahren, dass im Peter-Rantzau-Haus eine Weihnachtsfeier stattfindet, nämlich am 7. Dezember, und zwar um 14.30 Uhr.

Eine Weihnachtsfeier am Tage nach Nikolaus – ist das nicht ein bisschen spät? Bald ist doch schon Ostern, da könnte man im Programm-Café vom PRH auch bunte Ostereier in den Weihnachtsbaum hängen. Und nach „Stille Nacht“ singen dann alle: „Es ist ein Has‘ entsprungen…“.

Fröhliche Osterweihnacht! Und nicht vergessen, die Rollos im Café runterzulassen, damit die Gäste am frühen Nachmittag ein bisschen Atmosphäre von der Heiligen Nacht spüren, wenn der Weihnachtsmann hereinkommt zur Bescherung!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2015

Mangelhafte Rechtschreibung unserer Schüler beginnt im Kieler Ministerium für Schule und Berufsbildung

Die Stormarn-Beilage informierte kürzlich darüber, dass Stormarner Firmen ihren Azubis Nachhilfe in Rechtschreibung geben. Damit korrigieren die Firmen ein Versagen der Landesregierung von Schleswig-Holstein, denn das Versagen der Schüler hat seinen Grund in Britta Ernst, Ministerin für Schule und Berufsbildung in Kiel. Weil man es sogar in diesem Ministerimm mit der Rechtschreibung nicht so genau nimmt.

Bildschirmfoto 2015-12-04 um 17.18.02Gehen wir online auf die Seite „Schulporträts“ und dort zur Grundschule Am Schloss in Ahrensburg, dann lesen wir dort etwas von einer „Grundschule Am Schloß“. Also nicht Schloss wie Boss, sondern Schloß wie Kloß.

Diese Dummheit aus dem Schulministerium setzt sich fort auf der Homepage der Grundschule Am Schloss, die sich dort als „Grundschule Am Schloß“ bezeichnet, aber immerhin den „AWO-Hort am Schloss“ korrekt schreibt. Genauso weiß man auch an anderer Stelle, dass es „Schlossschule“ geschrieben wird und nicht etwa „Schloßschule“. Und man wünscht auch „viel Spaß“ und nicht „viel Spass“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Dezember 2015

Reklame: „Persönliche“ Einladung als Massendrucksache

Das muss man zweimal lesen, um es einmal zu glauben, was da auf einem Werbeflyer geschrieben steht: „Persönliche Einladung zum“, ist dort gedruckt in der Überschrift. Und das ist überaus komisch, weil diese „persönliche“ Einladung in Wahrheit eine unpersönliche Massendrucksache ist, denn der Name einer Empfangsperson ist dort nicht angegeben. Allein dadurch fühle ich mich als Konsument schon reichlich verarscht. Und dann der folgende Hinweis: „89 Jahre Buddenhagen wegen großen Zuspruchs Super-Aktion verlängert“. Hä…?

Unbenannt-4Und was beinhaltet diese „Super-Aktion“? Wir lesen: „10 % auf alles!“ Na, was für eine Freude aber auch. Dann erfahren wir jedoch, dass es mit den „10 % auf alles“ gar nicht stimmt, denn auf Miele und Liebherr gibt’s nur die Hälfte, nämlich 5%. Aber es gibt auch 20 % – allerdings nur auf Staubbeutel, Glühbirnen und Batterien – ho! ho! ho!

Ich hatte meine letzten beiden Großgeräte bei Buddenhagen gekauft, weil ich ja ein Kunde-vor-Ort bin. Weil Buddenhagen aber so eine Scheiß-Reklame macht und damit seine Kunden für doof hält, kaufe ich dort nicht mehr ein.

In diesem Zusammenhang noch ein Geständnis: Im vergangenen Monat bin ich fremdgegangen, nämlich zu Saturn nach Hamburg, um mir dort einen ganz bestimmten Einbaukühlschrank für meine Büroküche zu kaufen. Das hätte ich auch in Ahrensburg tun können, aber ich wollte nicht nach Katalog bestellen, sondern das Ding vor dem Kauf live in Augenschein nehmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2015

Ahrensburg: Großzügige Geste gegenüber Minderheiten

Die Stadt Ahrensburg, die aus einem finanziellen Überfluss heraus wirtschaftet, kann entsprechend großzügig agieren. So entnehme ich heute der Stormarn-Beilage, dass die Politiker nun 8.000 (achttausend) Quadratmeter Land gegenüber dem Schloss für 15 Leute freigegeben haben, die dort eine Anlage für Discgolf errichten durften, für die unsere Stadt noch einmal zusätzlich 4.000 Euro spendiert hat. Wiederholung: Für 15 (fünfzehn) Spieler = 8.000 (achttausend) Quadratmeter und 4.000 (viertausend) Euro on top.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Wie ich gehört habe, hat sich in der Schlossstadt nun auch eine Gruppe der Gummistiefel-Weitwurf-Sportler startklar gemacht, die aus 16 Mitgliedern besteht. Auch sie wollen – gleiches Recht für alle – eine 8.000 Quadratmeter große Anlage in der Innenstadt (möglichst Schlossnähe) haben und weitere 4.000 Euro für die Anschaffung neuer Gummistiefel in allen Größen und Farben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2015