Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Ich lach mich schlapp! Warum? Vergleichen Sie doch mal zwei Absätze aus der heutigen Stormarn-Beilage!

Online zeigt die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt heute unter einem Osterhasen einen Mann mit der Überschrift: „Ahrensburg: Itzehoer baut Fachmarktzentrum“. Und die Unterschrift lautet: „Die May-Gruppe investiert 13 Millionen Euro in einen Toom-Baumarkt am Beimoorweg. Zugleich kauft er ein acht Hektor großes Areal“ – „er„, also der May-Gruppe!

Und nun vergleichen Sie bitte mal zwei Absätze der Stormarn-Redaktion und beachten Sie den letzten Satz im zweiten Absatz, den ich fett wiedergegeben habe! Einen weiteren Kommentar dazu verkneife ich mir, denke dabei nur an einen berühmten sächsischen Schriftsteller, der auch May hieß und tolle Geschichten erzählt hat! 😉

aus: Hamburger Abendblatt online

aus: Hamburger Abendblatt online

„Es ist eine überraschende Nachricht, die bei der jüngsten Sitzung des Bauauschusses in Ahrensburg bekannt wurde: Das Gelände für das geplante Fachmarktzentrum im Gewerbegebiet Beimoor-Süd an der Straße Kornkamp-Süd ist an einen Investor verkauft worden. Der Umzug des Famila-Verbrauchermarktes, des Discounters Aldi und des Tierbedarfshandels Futterhaus vom Gewerbegebiet Beimoor-Nord auf das weiter südlich gelegene Gelände wird damit nun doch wie geplant realisiert werden.“

Das ist, um es klarzustellen, eine Tatsachenbehauptung. Und in einem Absatz danach heißt es dann: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. März 2016

Lindenhof: Baubeginn im September/Oktober, aber es gibt noch keinen Kaufvertrag

Wir erinnern uns: Am 3. November 2014 hatte die städtische Verwaltung uns Bürger in die Stadtbücherei eingeladen, um dort das Projekt Lindenhof-Bebauung vorzustellen. Und dort wurde auch der Investor vorgestellt – der einzige, den die Stadt nach langer Suche im ganzen Lande gefunden hatte. Und ich schrieb damals: „Der Käufer des Grundstücks hat von der Stadt einen erheblichen Nachlass auf den Kaufpreis bekommen, weil er dafür Parkplätze in unmittelbarer Nähe errichten soll. Davon war heute keine Rede mehr. Der Architekt gab sich unwissend; und die Investoren schwiegen lieber genauso wie die Herren von der städtischen Verwaltung, die ja dazu etwas hätten sagen müssen.“

Und nun, meine lieben Mitbürger, was ist nun passiert…?

Lindenhof 18. JahrhundertNun stellt sich über Nacht heraus, dass die Investoren, die sich in der Stadtbücherei vorgestellt hatten, offensichtlich nur „Zwischenhändler“ gewesen sind. Sprich: Das Objekt, so berichtet heute die Stormarn-Beilage, wird jetzt angeblich bebaut von einer Karlsruher Firma Curata. Das Blatt: Baubeginn für das dort geplante Wohn- und Geschäftshaus ist „September/Oktober“ – in welchem Jahr, verschweigt die Redaktion und berichtet: „Wenn alles so läuft wie beabsichtigt, soll sie im Mai das Lindenhof-Gelände von der Stadt kaufen und will 25 bis 30 Millionen Euro in das Projekt investieren“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. März 2016

Felizitas spielt wieder auf, und Michi tanzt herbei!

Es gibt zwei Musikveranstaltungen in Ahrensburg, als dieses sind: MusikNacht und Music for free. Der Unterschied: Bei der MusikNacht müssen die Zuhörer reichlich löhnen (25 Euro plus Vorverkaufsgebühr), bei Music for free ist – wie der Name schon sagt – der Eintritt frei. Und während bei der MusikNacht der Gewinn von der Firma ft-Management (Felizitas Thuneke) eingestrichen wird, gibt es bei Music for free, veranstaltet vom Stadtforum, keine Einnahmen. Stattdessen Spenden für einen guten Zweck, die im vergangenen Jahr über 1.800 betrugen und von Horst Schroth mit Ehefrau gesammelt wurden.

IMG_1727Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Veranstaltungen: Unser „Gut gemacht!“-Bürgermeister Michael Sarach präsentiert sich höchstpersönlich als Werbehelfer für Felizitas Thuneke und übernimmt mal wieder die Schirmherrschaft der kommerziellen Veranstaltung. Bei der Präsentation von Music for free dagegen habe ich den Verwaltungschef nicht entdeckt. Hat er womöglich vom Stadtforum keine Aufwandsentschädigung 😉 bekommen…?

Ach ja, und wenn Sie dem Bürgermeister in der Ahrensburgr MusikNacht begegnen sollten, dann erkundigen Sie sich doch mal, ob der Schirmherr inzwischen schon weiß, wo die Erlöse vom Benefiz-Konzert von Frau Thuneke geblieben sind, die nicht an die Flüchtlinge ausgezahlt worden sind!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. März 2016

Hat Monika Veeh wirklich einen Hammer…?

Es gibt Berufe, wo die Ausübenden einen Hammer benötigen. Zum Beispiel der Schmied, der den Hammer schwingt. Und der Zimmermann. Und der Schuhmacher. Auch der Auktionator benötigt einen Hammer, genauso wie der Steinmetz ihn braucht. Und dann gibt es Menschen, die haben einen Hammer, und zwar laut Spruch des Volkmundes.

aus: Ahrensburg23 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg)

aus: Ahrensburg23 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg)

Lilliveeh, die Inhabern des Werbeportals ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg) hat auch einen Hammer. Den zeigt sie immer dann, wenn sie über Gerichtsfälle schreibt. Und womit sie andeuten will: Vor Gericht ist es wie bei einer Auktion, wo der Richter das Urteil meistbietend versteigert.

Oder warum, um alles in der Welt, bildet Lilliveeh einen Hammer ab, wenn sie über Gerichtsvorfälle schreibt? Ist das Urteil, über das die Prinzessin berichtet vielleicht von einem Richter in den USA gefällt worden?

Irgendwie empfinde ich den Hammer als peinlich, Lilliveeh, denn es zeigt, das Sie offenbar noch nie als Gerichtsreporterin im Ahrensburger Amtsgericht bzw. im Landgericht Lübeck gewesen sind!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. März 2016

Legt der Osterhase tatsächlich bunte Eier…?

Wenn es auf Ostern zugeht, dann werden die Eier bunt bemalt. Deshalb gehen wir in den Supermarkt und wollen Eier kaufen. Weiße Eier, wohlgemerkt, denn die kann man besser bemalen als die braunen. Aaaber: Es gibt so gut wie keine weißen Eier mehr, alle sind braun.

IMG_1723Zwischen braunen und weißen Eiern besteht in der Güte kein Unterschied. Der gemeine Konsument glaubt nur, dass braune Eier besser sind, weshalb die Erzeuger hauptsächlich braune produzieren lassen von ihren Hennen. Und weil unsere Tochter für den Kindergarten ausgeblasene Eier mitnehmen sollte, mussten wir lange suchen, bis wir endlich weiße Eier gefunden hatten. Allerdings: Eier aus Bodenhaltung!

Wir kaufen niemals Eier aus Bodenhaltung, weil wir Tierfreunde sind. Deshalb gibt es bei uns nur Eier von freilaufenden Hühnern bzw. Bio-Eier, denn das sind die besten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. März 2016

Schuhe zum Liegen und Sitzen – toll!

Zur Zeit, als der Sklavenhändler Schimmelmann noch in Ahrensburg regierte, da gab es hier den berühmten Dreieckshandel. Und dieser Handel über drei Ecken ist in der Schlossstadt erhalten geblieben, wie sich bei vielen geschäftlichen Transaktionen in der Vergangenheit gezeigt hat (z. B. CCA). Und ein ähnlicher Handel ist gerade im Kleinen zu erleben, nämlich ein Schuhhandel.

Inserat aus MARKT

Inserat aus MARKT

Da gibt es in Ahrensburg die Firma ft-management mit einer Inhaberin, die mal als „Thuneke“ und mal als „Thunecke“ in Erscheinung tritt, vermutlich, weil sie selber nicht so genau weiß, wie ihr Name richtig geschrieben wird. Und Frau Thuneke/Thunecke hat im vergangenen Jahr ein sogenanntes Gutshof-Festival durchgeführt, bei dem der Erlös den Flüchtlingen in Ahrensburg zugute kommen sollte … was allerdings bisher nur zu rund einem Drittel der Erlöse passiert ist. (Oder ist der Restbetrag inzwischen ausgezahlt worden…?)

Bei diesem Benefiz-Festival stellte die Firma TopaTeam den Flüchtlingen 80 Paar Schuhe zur Verfügung, die von jenen während des Festivals kostenlos probegetragen werden konnten, also ohne Aufwandsentschädigung für die Flüchtlinge, die sich für den Test zur Verfügung gestellt hatten.

Und nun schließt sich das Dreieck: Die Firma TopaTeam, die sich inzwischen kyBoot Shop nennt, bildet Felizitas Thuneke in einem Inserat ab, wo die Dame für kyBoot eine freundliche Empfehlung abgibt – siehe die Annonce! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. März 2016

Ein schönes Fest für Kinder ist das LeseFest!

Vom 14. bis 18. März 2016 gibt es ein Fest in Ahrensburg, und zwar das LeseFest der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Dort lesen auch prominente Stormarner wie z. B. Michael Burmeister, der Direktor des Amtsgerichts. Und Roland Wilde, unser aller Bürgervorsteher. Und Janhinnerk Voß, Bürgermeister von Großhansdorf. Und Dr. Henning Görtz, z. Zt. noch Bürgermeister von Bargteheide. Und Oliver Mesch, Bürgermeister von Trittau. Und es lesen Schüler und Polizeibeamte und viele andere mehr.

Bildschirmfoto 2016-03-11 um 15.56.08Michael Sarach, der Bürgermeister von Ahrensburg, liest nicht. Obwohl seine Frau Sabine ja noch rechtzeitig vor der letzten Bürgermeister-Wahl aus Schwerin gekommen und der BürgerStiftung beigetreten war, um dort die Lesepaten fürs LeseFest zu betreuen.

Warum liest der Ahrensburgr Bürgermeister nicht? Wollte womöglich seine Frau für ihn die Patenschaft nicht übernehmen? 😉 Auf jeden Fall hätte der Ahrensburger Bürgermeister die Vorlesung seiner Amtsvorgängerin Ursula Pepper aus dem Jahre 2013 gar nicht mehr toppen können, denn die Genossin Blaufrau hatte den Kindern vom Furzen vorgelesen.

Der Hauptgrund meines Blog-Eintrages ist aber der Hinweis auf das Programm vom LeseFest.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. März 2016

Was Ahrensburg von New York unterscheidet . . .

…das ist Folgendes: New York hat die Freiheitsstatue, und Ahrensburg hat den Muschelläufer. Beides sind Symbolfiguren. Die Freiheitsstatue verkörpert Libertas, die römische Göttin der Freiheit. Und der Muschelläufer verkörpert genau das Gegenteil, er ist das Sinnbild für Unterdrückung der Bürger einer Stadt durch ihre Verwaltung.

Der Blaumann von Ahrensburg – Sinnbild für die Ohnmacht der Bürger

Der Blaumann von Ahrensburg: Sinnbild für die Ohnmacht der Bürger gegenüber ihrer Verwaltung!

Vor genau sieben Jahren haben die Stadtverordneten beschlossen, dass der Muschelläufer vom Rondeel versetzt wird. Frage: Warum steht der Blaumann immer noch am selben Fleck und glotzt von oben herab? Kurz gesagt: Weil der Bürgermeister damit deutlich sichtbar zum Ausdruck bringen möchte, wer in der Stadt das Sagen hat, nämlich Er, der Meister aller Schafe Bürger.

Es gab vor acht Jahren eine öffentliche Umfrage, und es gab damals auch eine Unterschriften-Sammlung, die beide den Wunsch hatten, das Plastikmonster vom Rondeel zu nehmen. Ich will gar nicht näher auf alles eingehen, was in der Zeit danach passiert ist; entscheidend ist heute allein das, was nicht passiert ist, nämlich die Versetzung der umstrittenen Jahrmarktfigur vom Rondeel hin zum Bahnhof. Zwar ergibt die Figur an dieser Stelle auch keinen Sinn, aber dort stört sie nicht derart wie gerade auf dem historischen Rondeel in der Mitte unserer Stadt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. März 2016

Gute Meldungen von der Litfaßsäule: Kinderchor, Markus-Passion und Franz Liszt in den Kirchen

Der März bringt Konzerte in unsere Kirchen. Da ist zunächst einmal am 13. März 2016 in der Schlosskirche „Via crucis“ von Franz Liszt. Und am 19. März 2016 in der Sankt Johannes Kirche die Markus-Passion. In der Schlosskirche dann am 27. März 2016: Der Kinderchor mit „In Emmaus ist noch nicht Schluss“, ein Mini-Kindermusical von Andreas Hantke über die nachösterliche Begegnung der Jünger mit Jesus auf dem Weg nach Emmaus.

Nachdem der Förderverein Sankt Johannes mit zahlreichen verschiedenen Veranstaltungen für den Erhalt des Gotteshauses  kämpft, ist dort eine echte neue Kulturstätte in Ahrensburg entstanden. Und seitdem Kirchenmusikdirektor Ulrich Fornoff an der Schlosskirche arbeitet, macht es Freude, in das Gotteshaus zu gehen. Den Familiengottesdienst mit dem Kinderchor hält übrigens Pastor Helgo Matthias Haak. Und ich sage voraus: Auch die letzten Stehplätze werden besetzt sein.

Informationen von der Litfaßsäule in Ahrensburg

Informationen von der Litfaßsäule in Ahrensburg

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. März 2016

Die Grünen sammeln, um mit den Grünen aufzuräumen – oder habe ich da was in den falschen Hals bekommen…?

Wurde ja auch höchste Zeit, dass beim Frühjahrsputz endlich mit den Grünen aufgeräumt wird – siehe deren Hinweistafel, die an allen Bahnhöfen steht! Und weil sie auch in meiner Wohngegend sammeln, die Grünen, gebe ich gern ein paar Euro. Dafür müssen sie aber auch zu uns zum Frühjahrsputz kommen, denn da gibt es sowohl im Büro als auch in der Wohnung viel zu putzen. Und im Garten sowieso. 😉


IMG_1709Ach ja, und noch etwas: Es gibt Menschen, die werfen ihren Unrat achtlos in die Gegend. Und es gibt Menschen, die bücken sich danach, um den Unrat einzusammeln. Ohne Geld dafür zu bekommen, denn es sind gutherzige Menschen. Und bezahlt wird dafür die Stadtreinigung.

Weiterer möglicher Einsatzort für das Putzkommando: Rathaus Ahrensburg! Das Relief über dem Eingang unseres Denkmals ist seit ewiger Zeit verdreckt, ohne dass es den Bürgermeister stört. Vielleicht ruft Michael Sarach mal bei den Grünen vom Bündnis 90 an und bittet sie um einen Frühjahrsputz am Rathaus. 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. März 2016