Stadtmarketing: Und wie soll es jetzt weitergehen…?

Nach meinem Dafürhalten ist das Thema Stadtmarketing für Ahrensburg eines der wichtigsten Themen unserer Stadt. Das zeigt mir auch die Klickraate auf meinen letzten Blog-Eintrag zu diesem Thema. Und nachdem die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt erkannt hat, dass es hakt, hatte ich eigentlich erwartet, dass nach der Veröffentlichung am Samstag dann am Montag oder spätestens heute am Dienstag die Fortsetzung des Themas in der Stormarn-Beilage erfolgt wäre, denn in dem Bericht vom Samstag wurden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet.

Der Bürgermeister kümmelt sich um das Stadtmarketing von Ahrensburg

Die wichtigste Frage: Wie geht es jetzt weiter? Warten bis zum Sanktnimmerleinstag? Was sagen die Geschäftsleute der Stadt dazu, das Stadtforum? Was sagen die Bürger dazu? Was sagen die Politiker der Parteien in der Stadtverordneten-Versammlung dazu? Und was sagt der Bürgermeister dazu, denn er trägt letztlich die Verantwortung für diese Misere, in die er sich reinmanövriert hat?!

Schön, dass wir kurz vor der Kommunalwahl stehen. Da haben wir Bürger die Möglichkeit, die Kandidaten der Parteien, die auf der Straße oder vor unserer Haustür stehen, zu befragen, warum sie tatenlos zusehen, wie der Bürgermeister das Thema Stadtmarketing offenbar aussitzen möchte bis zu seiner Pension. 3 1/2 Jahre sitzt er ja schon darauf.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. April 2018

Hinnerk & Team kämpfen heute mal wieder für einen Investor

„Wohnungen statt Gaststätte an Ahrensburgs Ortseingang“. Diese Botschaft auf der heutigen Titelseite vom 3. Buch Abendblatt stammt aus der Zeit, als Asbach noch jung war. Denn dass die Gaststätte am U-Bahnhof West abgerissen wurde und dort zur Zeit 14 Mietwohnungen gebaut werden, hat sich in Ahrensburg schon seit längerer Zeit herumgesprochen.

aus: Hamburger Abendblatt

Warum also der „aktuelle“ Bericht auf der Seite 1 von heute? Ganz einfach: Während andere Redaktionen für ihre Leser kämpfen (Beispiel: „BILD kämpft für Sie!“), kämpfen Hinnerk & Team für Investoren auf dem Wohnungsmarkt. Womit ich sagen wil: Der besagte Beitrag ist ein lupenreiner Werbetext für den Investor, der am U-Bahnhof Ahrensburg-West seine Wohnungen vermieten will.

Meine persönliche Vermutung: Der Wohnungsvermieter hat sich verspekuliert. Denn wer dort eine Wohnung mietet, der wird nicht bereit sein, die angegebenen Mitpreise dafür zu zahlen. Wer will schon direkt an einem U-Bahnhof wohnen, wo die U-Bahn als Hochbahn fährt? Und dann sind da noch die Bushaltestellen direkt gegenüber. Und die Regionalbahn und irgend wann auch die S-Bahn. Hinzu kommt, dass die Hamburger Straße eine der verkehrsreichsten Straßen der Stadt ist. Es ist in meinen Augen eine Wohnlage für Menschen, die schwerhörig sind und kein Hörgerät tragen wollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. April 2018

„Notdienst“: Politische Parteien, die im Anzeigenblatt MARKT werben, müssen schon ein verdammt dickes Fell haben

Im Ahrensburger MARKT vom Wochenende habe ich keine Wahlwerbung von Parteien gefunden. Trotzdem weist der Verlag unter „Notdienste / Aus der Region“ darauf hin, dass man sich mit „den Inhalten von Wahlwerbung nicht identifiziert und diese nicht die Meinung des Unternehmens wieder spiegeln“. Womit der Verlag auch seine Probleme mit der deutschen Sprache anzeigt, denn natürlich muss es „widerspiegeln“ heißen.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Wenn ich eine Partei wäre, dann würde ich nicht im MARKT inserieren. Denn der Verlag schreibt nicht, dass er sich nicht mit den Inhalten der Einzelhandelswerbung indentifiziert und diese Angebote nicht die Meinung des Unternehmens widerspiegeln, sondern es geht allein um Parteienwerbung, und zwar komplett und pauschal und im Vorwege für alle Parteien, die möglicherweise in dem Anzeigenblatt werben wollen Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. April 2018

Ahrensburg: Sonnige Eiszeit in der City!

Früher war es mal so, dass die Eisläden in der kalten Jahreszeit zu Pelzmodengeschäften wurden. Will meinen: Wenn es kalt in Deutschland wurde, dann schlossen die Italiener ihre Eisdielen und fuhren heim nach bella Italia, um dort zu überwintern. Und Pelze hingen dann im Ladenlokal, das die Händler als Ausstellungsraum benutzt haben.

Heute dagegen sind die Eiscafés von Januar bis Dezember geöffnet. Und in Ahrensburg hat heute die heiße Eiszeit begonnen:

Die Schlange vor dem Eiscafé von Ezio Nori, dem Eisheiligen in der Hagener Allee, war so lang, dass mit erheblichen Wartezeiten gerechnet werden musste! Einen Sitzplatz zu bekommen, war reine Glücksache. Und das, obwohl wir zwei weitere Eiscafés in der Innenstadt haben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. April 2018

Schaufensterbummel am Sonntag vor dem Ahrensburger Tunnel

Das Schaufenster eines Ladens dient dazu, die Kunden in das Geschäft zu locken. Deshalb werden die Waren hinter der Scheibe zumeist nett dekoriert. Aber nicht nur Produkte werden in Schaufenstern ausgestellt, sondern auch Dienstleistungen werden dort angeboten. Wie zum Beispiel in den Schaufenstern der Hamburger Herbertstraße.

Wer in eine Geschäftsstraße zum Einkaufen geht, der macht einen Einkaufsbummel. Sind die Geschäfte aber geschlossen wie zum Beispiel heute am Sonntag, dann machen wir einen Schaufensterbummel ohne einzukaufen, was man international auch als Window Shopping bezeichnet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. April 2018

Es bleibt in italienischer Hand: „Casa Rossa“ wird „Le Delizie“

Das Casa bleibt Rossa, aber der Name ändert sich mit dem neuen Inhaber: Vom 23. April 2018 an wird das Ahrensburger „Casa Rossa“ zum „Le Delizie“. Was bedeutet: Aus dem kleinen Restaurant in der Großen Straße wird ein großes Restaurant in der Manhagener Allee 1.

Für die Freunde der italienischen Küche in Ahrensburg ist das keine schlechte Nachricht. Zwar gibt es mit dem Ende vom „Casa Rossa“  ein italienisches Restaurant weniger in der Stadt, aber dafür vergrößert sich ein italienisches Restaurant, das nicht zu den schlechtesten Adressen in der Schlossstadt zählt. Und am alten Domizil war es nicht selten so voll, dass nicht angemeldete Gäste keinen Platz mehr bekommen haben.

Und was wird aus dem alten Geschäftslokal in der Großen Straße? Ein neuer Italiener ist nicht unbedingt vonnöten, da wir schon 4 ½ haben. Schön wäre ein japanisches Restaurant wie das „Sashimi“ im Hamburger Hauptbahnhof. Dafür hätte das Lokal genau die richtige Größe.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. April 2018

Woran das Ahrensburger Stadtmarketing erkrankt ist

Bevor Sie den nachfolgenden Text lesen, liebe Mitbürger, sollten Sie noch einmal zurückklicken auf meinen Blog-Eintrag vom 16. Juli 2016 mit der Überschrift: „Stadtmarketing: Warum fällt das eigentlich niemandem auf?!“ Hier habe ich u. a. geschrieben: „Haarsträubend, ist die Tatsache, dass weder Politiker noch Kaufleute oder gar Medien öffentlich die Frage stellen, warum wir alle vom Leiter der städtischen Verwaltung an der Nase herumgeführt werden, und zwar auf unsere Kosten!“ Wie gesagt: Im Sommer 2016 war das.

Und wenn Sie bei Google mal „Szene Ahrensburg“ und „Stadtmarketing“ eingeben, dann werden Sie erkennen: Seit Jahren rühre ich in dieser klaffenden Wunde des zur Zeit amtierenden Bürgermeisters, ohne dass etwas geschehen ist.

Am 16. Februar 2017 hat dann ein Medium geschrieben, „Warum Ahrensburgs Stadtmarketing nicht läuft“. Dieser Beitrag im 3. Buch Abendblatt war lustig. Meinen Blog-Eintrag dazu können Sie ebenfalls nachlesen.

Heute nun wird die Frage nach dem Stadtmarketing schon wieder gestellt. Und zwar im 3. Buch Abendblatt unter Federführung von Ralph Klingel-Domdey mit der Überschrift: „Stadtmarketing – woran es in Ahrensburg hakt“. Und wieder einmal finden wir in einem Bericht des Blattes nur die halbe Information. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. April 2018

Ein schräger Vogel zwitschert Schwachsinn

Der Mikrobloggingdienst Twitter ist schon etwas Tolles. Dort kann jeder Hohlschädel – sei er Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika oder Möbelpacker in Großhansdorf – zwitschern, sprich: Tweets schreiben nach eigenem Gutdünken. Und mitunter erfährt man auf Twitter mehr als an den Wänden von öffentlichen Toiletten.

Gerade hat mir ein Twitter-User eine sensationelle Meldung geschickt. Sie stammt von dem vor dem Amtsgericht Ahrensburg als Straftäter verurteilten Klaus S., der in der Prozessberichterstattung im 3. Buch Abendblatt nur „Erwin T.“ genannt wurde, warum auch immer. Und dieser Mann wollte mal Bürgermeister von Ahrensburg werden und war von den damals vier Kandidaten mit Abstand auf den vierten Platz gelandet. Und der Herr verkündet jetzt auf Twitter, dass er es ganz persönlich gewesen ist, der die Kanzlerschaft von Angela Merkel im Jahre 2005 „entscheidend ermöglicht“ hat – siehe die Abbildung links! Ehrlich, liebe Mitbürger, solchen Größenwahn findet man tatsächlich unzensiert auf Twitter!

Doch weil Undank bekanntermaßen der Welten Lohn ist, wurde der Kanzlermacher  vier Jahre später aus der CDU ausgeschlossen. Weshalb er nun „hetzer. Lügen in Internet, Presse“ verbreitet und „von ‚Justiz’ verfolgt“ wird, wie er zwitschert.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. April 2018

Unser Peter-Rantzau-Haus als Verkaufslokal für fliegende Händler mit Werbeunterstützung durch die städtische Verwaltung

Ich will mich nicht wiederholen und daran erinnern, welchen Sinn und Zweck das Peter-Rantzau-Haus hat, das von der Arbeiterwohlfahrt bewirtschaftet und häufig zu kommerziellen Zwecken zweckentfremdet wird. So auch aktuell wieder einmal.

Homepage Stadt Ahrensburg

Auf der Homepage von Ahrensburg wird darauf hingewiesen, dass eine „Frau Sachse“ im Peter-Rantzau-Haus am 9. April 2018 ihre Klamotten zeigen und verkaufen will. Eine fliegende Händlerin mit „Modemobil“, wie man erfährt.

Ist das nicht toll? Toll wie Tollhaus. Denn wir haben in unserer Stadt viele kleine und große Läden, die „schicke Jacken, Pullover und auch Hosen“ im Angebot haben, sodass kein Grund besteht, das mit öffentlichen Geldern erbaute Peter-Rantzau-Haus als Verkaufstätte einer fliegenden Händlerin aus Hamburg (!) zweckzuentfremden, um dem Ahrensburger Einzelhandel damit die Kunden abzugraben. Was sagt eigentlich das Stadtforum dazu…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. April 2018

Bericht aus dem Blaulicht-Millieu vom Abendblatt Stormarn

Gerade wurden von meinem Girokonto mal wieder 152,40 Euro abgebucht. Von der Mediengruppe Funke aus Essen, die in Hamburg das „Hamburger Abendblatt“ herausgibt. Und ich bin Abonnent der Zeitung, sowohl in gedruckter Form als auch von Stormarn Online, für das ich 14,70 Euro im Quartal löhnen muss, was im Jahr 609,60 Euro ergibt.

Warum habe ich neben dem gedruckten Abendblatt auch das Online-Portal abonniert? Ganz einfach: Mich interessieren aktuelle Beiträge aus Stormarn, bevor sie im gedruckten Blatt gebracht werden. Wenn z. B. in Ahrensburg eine Stadtverordneten-Versammlung am Montag stattfindet, dann will ich am Dienstag online darüber informiert werden. Denn gedruckt wird der Bericht erst zwei Tage nach dem Ereignis, also am Mittwoch. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. April 2018