Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Ahrensburg: Jury für einen Jahrmarkt im Himmel – und mein Antrag auf dem Boden von Tatsachen

Auf dem Bürgerinformationsportal der Stadt Ahrensburg wird für Montag, den 25. Mai 2020, eine Stadtverordneten-Versammlung angekündigt. Und weil der gemeine Bürger auf der Homepage noch keine Informationen über die Tagesordnungspunkte findet (Stand von heute), vermute ich, dass diese Punkte noch nicht festliegen. Und da ich bekanntlich ein sehr hilfreicher Bürger bin, melde ich für die Stadtverordneten einen wichtigen TOP an und fordere den Bürgervorsteher dringlichst auf, diesen Punkt in die Tagesordnung aufzunehmen!

TOP 1: Familie Levenhagen, bitte zur Anprobe!

Der TOP lautet: Einführung einer Dienstkleidung in Form einer Jacke für ganz bestimmte Stadtverordnete, die auf dem besten schlechtesten Wege sind, bei ihrem Denken und Handeln total durchzudrehen. Ein Muster dieser Jacke sehen Sie nebenstehend.

Begründung: Die Bürger der Stadt Ahrensburg leben zur Zeit wie alle Menschen im ganzen Land in der Corona-Krise. Und die hat wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen. Wir haben nicht nur Angst um unsere Gesundheit, sondern auch um unsere Zukunft. Verlieren wir unseren Arbeitsplatz? Müssen wir mit finanziellen Einbußen rechnen? Können wir unsere Miete noch bezahlen und noch Urlaubsreisen machen so wie früher? Gehen Firmen, Läden, Restaurants pleite? Verringern sich unsere Renten? Wird die Zukunft unserer Kinder negativ beeinflusst, weil die Stadt durch ausbleibende Steuereinnahmen nicht mehr in der Lage sein wird, in Schulen und Kitas zu investieren wie in Vergangenheit? Kurzum: Können wir in den kommenden Jahren wenigstens noch halbwegs so weiterleben wie vor der Krise…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Mai 2020

Makaber: Schwarzer Humor in der Corona-Krise

Corona ist eigentlich kein Grund zum Lachen. Es sei denn man hat Covid-19 überlebt. Aber Petra Sonntag vom 3. Buch Abendblatt liebt offensichtlich den englischen Humor, den makaberen. Und das beweist sie ganz aktuell, nämlich auf Stormarn Online mit der Schlagzeile: „15 Todesfälle: Pflegeheim in Rümpel jetzt Corona-frei“ – siehe die Abbildung!

Abbildung frei nach Abendblatt Online

Ja, 15 (fünfzehn) Patienten mit Corona sind unter der Erde – da ist das Virus offenbar gleich mitbegraben worden. Wenn es für die Angehörigen der Verstorbenen nicht so traurig wäre, dann könnte man tatsächlich über diese Überschrift lachen.

Natürlich gehe ich davon aus, dass die Autorin diese Zeile nicht mit Hintergedanken formuliert hat, sondern einfach nur so, quasi als „Wort von Sonntag“ aus dem Homeoffice. Und nachdem ich darauf aufmerksam gemacht habe, kommt vielleicht jemand aus der Redaktion und ändert die peinliche Überschrift. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Mai 2020

Peter Egan (WAB) benötigt ein Kontrollsystem – hier ist es!

Dieses ist ein Blog-Eintrag ganz speziell für Peter Egan. Wer nicht weiß, wer das ist: Peter Egan ist Stadtverordneter in Ahrensburg und dabei gleichzeitig Fraktionsvorsitzender der Wählervereinigung Ahrensburger Bürger. Außerdem ist er Mitglied der Familie Levenhagen, welche die Herrschaft über Ahrensburg hat. Und diese Familie will den großen Parkplatz Alte Reitbahn unter Wert verscheuern, damit dort ein Edeka-Markt gebaut werden soll – mit kostenlosen Parkplätzen für Kunden, versteht sich. Und im Kopplungsgeschäft soll ein Kinopalast mit sechs Vorführsälen am Bahnhof gebaut werden für 700 Besucher und – man lese und staune: 75 Parkplätzen!

Liebt Edeka mit gratis Parken: Peter Egan (WAB)

Warum dieser Beitrag ganz speziell für Peter Egan ist? Weil der sich heute im 3. Buch Abendblatt dagegen ausspricht, dass die Stadt Ahrensburg bis Jahresende die Parkgebühren aussetzt wg. Corona. Seine Begründung: „Er befürchte, dass eine solche Maßnahme für weniger Fluktuation auf den Parkplätzen sorgen und Dauerparker anlocken könnte. ‚Oder wir benötigen ein Kontrollsystem‘, so Egan weiter.“

Hallo Herr Egan! Ihre Benötigung kann gestillt werden! Haben Sie schon mal etwas davon gehört, dass es ein Kontrollsystem gibt, das jeder Autofahrer bereits in seinem Fahrzeug hat? Das Ding heißt „Parkscheibe“ und ist in der einfachen Papierform für ein paar Cent zu haben – manche Firmen verschenken es sogar mit Werbeaufdruck. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Mai 2020

Es gibt Hundehalter, die selber an eine Leine gehören!

Mal ein anderes Thema, und zwar außerhalb der Innenstadt. Bezeichnung: „Familienwiese“. So eine Wiese, auf der Familien picknicken können, gibt es auch in Ahrensburg. Man findet sie gegenüber vom Spielplatz Buchenweg am Rande des dortigen Wohngebietes. Ein schönes Plätzchen für Menschen, die keinen eigenen Garten haben, um sich dort in der freien Natur zu entspannen. Und denen die Schlosswiese zu weit und zu pompös ist.

Die Familienwiese ist eingezäunt und hatte bis vor kurzem noch zwei Tore. Diese wurden jedoch – warum auch immer – im vergangenen Jahr von Stadtbediensteten entfernt. Was nicht weiter tragisch wäre, wenn Hunde das Schild beachten würden, das am Eingang steht und darauf hinweist, dass Vierbeiner nicht auf die Wiese dürfen, zumal es nebenan auch ein Hundeauslaufgelände gibt. Aber das Schild ist ja auch gar nicht für Hunde angebracht, sondern es ist für deren Frauchen und Herrchen gedacht.

Nun gibt es aber Hundehalter, die können weder lesen noch Bilder erkennen. Und deshalb ist die Familienwiese vollgekackt bis zum Gehtnichtmehr. Ob von den Hundehaltern oder deren Vierbeinern, weiß ich natürlich nicht. Und nun treten dort nicht nur Kleinkinder in die Hundescheiße, sondern auch tobende Kinder, kickende Kids und Familien, die sich hier ein Plätzchen suchen wollen. Echt ekelhaft. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Mai 2020

Investigativer Journalismus: Zwei brandheiße Meldungen aus dem Blaulicht-Milieu!

Soeben sind zwei brandaktuelle Meldungen auf dem Online-Portal vom 3. Buch Abendblatt erschienen. Investigations-Reporterin Janina Dietrich hat in unermüdlicher Recherche ermittelt, dass es Kriminelle gewesen sind, die bei einem Wohnungseinbruch in Bargteheide gescheitert sind. (Das war bereits am Samstag, aber am Montag ist es ja auch noch aktuell.) Und das dpa-Foto, ein Symbolbild, wurde geschossen von Silas Stein.

Von Frank May/picture alliance dagegen stammt das Symbolbild, mit dem Janina Dietrich uns berichtet, dass die Polizei in Reinbek einen betrunkenen Fahrer ohne Führerschein gestoppt hat. Und das ist wirklich gut, dass die Polizei das getan hat, denn ohne Führerschein darf man ja gar nicht am Steuer eines Autos sitzen. Und besoffen schon gar nicht! 🙁

Die Abendblatt-Reporterin Janina Dietrich berichtet nicht, dass vorgestern in China auch eine Reisschaufel umgefallen ist.  Nur aus dem Blaulicht-Milieu informiert sie. Im Rotlicht-Milieu hingegen scheint offensichtlich nichts Tolles passiert zu sein, was wert wäre, online aktuell von Janina Dietrich berichtet zu werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Mai 2020

Das Hamburger Abendblatt meldet: Ein Azubi der AWO sieht keinen Effekt

Wie ich bereits am Samstag auf Szene Ahrensburg berichtet habe, schließt sich die CDU über Nacht der Forderung der FDP an, dass der Umbau in der Ahrensburger Straße verschoben wird. Heute informiert auch Janina Dietrich die Leser vom 3. Buch Abendblatt im Aufmacher über die Kehrtwendung von Levenhagen & Co. Und wir erfahren: „Generell wolle die CDU aber an der Umgestaltung festhalten – und auch an der beschlossenen Reduzierung der Parkplätze, betont Levenhagen. Wie berichtet, soll die Zahl der Stellflächen von 53 auf 17 sinken.

Besondere Aktion in der Ahrensburger Innenstadt: Männeken Piss auf dem Rondeel!

Das bedeutet: Parkplätze sind für den Einzelhandel und deren Kunden nur so lange wichtig, wie die Politiker der CDU es für richtig halten, die eine Parkplatzreduzierung in der City  persönlich gar nicht tangiert, da sie ja selber bequem und kostenlos in der Tiefgarage des Rathauses parken dürfen.

Und dann das Highlight in der Berichterstattung! Janina Dietrich zitiert einen Auszubildenden der Arbeiterwohlfahrt (AWO), nämlich Ali Haydar Mercan, der über die Parteienliste der LINKE in die Stadtverordnetenversammlung gerutscht ist. Und der Leser erfährt:

„Ali Haydar Mercan hält eine Verschiebung für nicht notwendig. ‚Ich sehe nicht, welchen Effekt es haben sollte, die Parkplätze an der Straße länger zu erhalten’, sagt der Fraktionschef der Linken. Sinnvoller sei es, die Innenstadt nach der Corona-Krise mit besonderen Aktionen zu beleben und die Einzelhändler auf diese Weise zu unterstützen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Mai 2020

Blumige Gedanken am heutigen Muttertag: Maiglöckchen – die ungekrönte Königin der Blumen!

Der Mai ist schon längst gekommen. Und mit dem Wonnemonat, der nach Erich Kästner „der Mozart im Kalender“ ist, kommen auch die Maiglöckchen und blühen in Wald und Gärten. Ich liebe Maiglöckchen von Kindesbeinen an! Keine andere Blume ist so rein und wunderschön und duftet so berauschend wie das kleine Maiglöckchen – siehe das Foto, das ich gerade in meinem Karten gemacht habe!

Hole ich mir einen kleinen Strauß Maiglöckchen aus dem Garten und stelle ihn in mein Büro, dann duftet der ganze Raum! Ein Zauber der Natur! Aber ich halte mich selber davon ab, diese Königin der Blumen zu pflücken – weil ich ihr nicht weh tun möchte. Und im Garten hält sich das Maiglöckchen länger als im Zimmer.

Schade, dass Maiglöckchen nur eine begrenzte Zeit blühen! Genauso wie Kornblumen, die ebenfalls zu meinen Lieblingsblumen zählen. Ein Strauß aus Kornblumen, rotem Mohn und weißen Margeriten ist für mich bezaubernder als ein Strauß Rosen und stellt auch jede Orchidee in den Schatten! (Was natürlich auch daran liegen mag, dass es Rosen und Orchideen von Januar bis Dezember gibt, während die Frühlingsblumen eben nur im Frühling blühen. 😉 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Mai 2020

Worte zum Sonntag: Ein Bilder-Quartett mit Spruchblasen

In diesen letzten Tagen habe ich einige Themen gebloggt, an die ich heute noch einmal in Bildern mit Worten erinnere. Quasi ein Ahrensburger Comic. Und weil ich mit Comics aufgewachsen bin, weiß ich auch, dass Bild und Wort sich zusammen besser ins Hirn prägen als Worte allein. Und am Ende dieses Blog-Eintrags finden Sie meine Worte über die Worte eines Mannes, dessen Worte mir persönlich nicht fehlen werden.

Erstes Thema ist das Kopplungsgeschäft Kino gegen Alte Reitbahn. Ich habe dazu geschrieben, dass es kein Kino am Bahnhof geben wird. Entweder weil der Investor es nicht bauen will, oder weil er es nicht wird bauen dürfen. Und sollten die Unterschiften unter die Verträge gesetzt werden, wird sowohl der Bauherr als auch der Kinobetreiber nach Bebauung der Reitbahn erklären, dass sie völlig unschuldig daran sind, dass die Stadt Ahrensburg dieses Grundstück ohne eine öffentliche Ausschreibung und weit unter Marktwert verschleudert hat. Ob das mit dem Edeka-Umzug aber wirklich klappt und mit den preisgünstigen Wohnungen auf der Reitbahn und den paar freien Plätzen in der Tiefgarage, weiß ich noch nicht, ahne aber schon etwas. Auf jeden Fall werden die Investoren nach ihrer Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt 😉 – siehe das Symbolbild! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Mai 2020

Die scheinheiligen Pharisäer der Ahrensburger CDU wollen sich bei den Kaufleuten in der Innenstadt nun wieder anschleimen

Die CDU hat den Ahrensburger Einzelhandel schon seit langer Zeit in den Würgegriff genommen. Denn für den Abbau des Parkplatzes Lindenhof haben hauptsächlich die „Christdemokraten“ gesorgt. Und die CDU will auch die öffentlichen Parkplätze in der Hamburger Straße weitgehend beseitigen und ein öffentliches Parkhaus der Firma Nessler partout verhindern. Und die CDU will auch die öffentlichen Parkplätze auf der Alten Reitbahn bis auf ein Minimum verschwinden lassen. Und wenn ich es richtig verstanden habe, will die CDU auch noch weitere Parkplätze in der Innenstadt – Hagener Allee, Manhagener Allee, Große Straße – abbauen, damit die Bürger dort in Kostümen aus der Zeit des Rokoko lustwandeln sollen auf den Boulevards der Stadt. (Nein, kein Scherz!)

Schon aus dem Gesichtsausdruck der CDU-Stadtverordneten Levenhagen & Kleinschmidt konnten Vertreter vom Stadtforum ablesen, was diese Politiker von Parkplätzen in der Innenstadt halten!

Als Mini-Ersatz will die CDU eine Tiefgarage bauen. Ich schätze die Kosten samt dem auf der Garage geplanten urbanen Stadtpark und einer Skaterbahn auf rund 14 Millionen Euro. Geld, das die Stadt nicht hat und auch auf lange Zeit nicht haben wird. Kosten, die auch die CDU nicht aus ihrer Parteikasse übernehmen will, um das Projekt als Investor durchzuführen. 😉

Im Foto sehen Sie den Ahrensburger Fraktionsvorsitzenden Detlef Levenhagen (links). Und daneben den CDU-Stadtverordneten Volker Kleinschmidt. Und besagter Kleinschmidt hat  in seiner Wahlwerbung den Ahrensburgern verkündet „Die CDU steht für viele Werte, die mir wichtig sind: Stabile und seriöse Haushaltspolitik, moderate Stadtentwicklung, qualifizierte Bildungspolitik, wachsender Wohlstand für alle.“

Tatsache ist: Für keinen dieser Werte steht die CDU heute in Ahrensburg. Genau das Gegenteil ist der Fall: Ahrensburg soll sich hoch verschulden, soll ohne vernünftige Grenzen bauen, und zwar wie auswärtige Investoren es wünschen. Und somit fehlt das Geld für Bildung und wachsenden Wohlstand. (Den Wohlstand der Bürger meine ich, nicht den Wohlstand der Investoren.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Mai 2020

Im Hinblick auf Ahrensburg: Warum bei mir Erinnerungen an den Wilden Westen hochkommen

Nein, in der Stadt Ahrensburg im Kreise Stormarn in Schleswig-Holstein gibt es kein Corona. Hat es auch nie gegeben. Mehr noch: In der Schlossstadt hat man noch nie etwas von Covid-19 gehört. Und schon gar nichts von den Auswirkungen staatlicher Verschuldung, die vor den Kommunen nicht halt macht. Und weil man im denkmalgeschützten Rathaus und in der Politik weder Zeitung liest noch Fernsehen guckt oder durch andere Medien erreicht wird, will man nun Pläne umsetzen, die man vor Corona beschlossen hat. Das berichtet heute das 3. Buch Abendblatt. Ein Bericht, der reif ist fürs makabere Kabarett.

Ich muss mich wohl nicht wiederholen zu dem, was ich zum Thema Stormarnplatz schon alles auf Szene Ahrensburg geschrieben habe. Genauso wie zum ernsthaft geplanten illegalen Kopplungsgeschäft „Kino gegen Alte Reitbahn“. Und sowohl die Beamten im Rathaus als auch die Politiker in den Ausschüssen sollen wissen, dass wir tatsächlich dringend eine „Jury für Ahrensburg“ benötigen; die aber sollte das beurteilen, was in Politik und Verwaltung zur Zeit geschieht und noch geschehen soll. Und einschreiten, wenn Dummheit über die Vernunft zu siegen droht! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Mai 2020