Wo ich früher den Aufschwung versucht habe, tagen am Donnerstag die Grünen

Am 27. Februar 2020, also am kommenden Donnerstag, findet die Jahreshauptversammlung der Grünen statt. Das allein wäre kein Thema für Szene Ahrensburg, denn es betrifft allein die Mitglieder vom Bündnis90/Die Grünen Ahrensburg, die eingeladen sind, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Doch ich berichte darüber, weil mir etwas aufgefallen ist, nämlich der Ort des Geschehens.

Die Versammlung findet nämlich nicht in einem der bekannten örtlichen Versammlungslokale in Hotels oder Restaurants statt oder – falls es nicht regnet – auf dem Grün des Rasens hinter dem Rathaus, sondern man tagt in der Museumsturnhalle der Stormarnschule in der Waldstraße. Dort, wo ich als Kind bei meinen Klimmzügen an der Reckstange kein gutes Bild abgegeben habe, aber immer gern Völkerball gespielt habe.

Um es gleich festzustellen: Politische Veranstaltungen in schulischen Räumen außerhalb des Schulbetriebes sind im Lande Schleswig-Holstein erlaubt. In Bayern dagegen, so hat die tz berichtet, gibt es ein Verbot für politische Veranstaltungen in Schulen, die bis zum Jahre 2017 noch erlaubt gewesen sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Februar 2020

Blindenhof-Kolosseum: Ein wirklich geschickter Schachzug der städtischen Verwaltung von Ahrensburg! ;–)

Nachdem ich am 7. Februar 2020 auf den Ladenleerstand im CCA  habe, ist Janina Dietrich dieser Information sogleich nachgegangen und hat schon fünf Tage später im 3. Buch Abendblatt darüber berichtet. Auch auf den Ladenleerstand im Blindenhof-Kolosseum, wo bis Ende September 2019 die Billigmärkte KiK und Tedi einziehen wollten, hatte ich im selben Beitrag aufmerksam gemacht. Hier hat Janina Dietrich für ihre Recherche ein paar Tage länger benötigt und berichtet ihren Lesern heute: „Ahrensburg: Tedi und Kik eröffnen verspätet“. (Donni, donni aber auch – das hätte wohl kein Bürger der Stadt auch nur ahnen können! 🙂 )

Grund für Verspätungen ist laut Janina Dietrich die nicht vorliegende „Nutzungsgenehmigung“ durch die Stadt, wobei u. a. der Brandschutz geprüft werden muss. Und so etwas kann man natürlich nicht so kurzfristig überprüfen, dafür benötigt selbst die Freiwillige Feuerwehr mindestens ein Jahr lang mit intensiver Prüfung. 😉

Der Grund dieses Blog-Eintrages ist folgender Absatz im Bericht von Janina Dietrich und also lautend: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Februar 2020

Weiterleitung: Was alle Bürger über den zukünftigen Transitgüterverkehr durch Ahrensburg wissen müssen, um hinterher nicht zu sagen, sie hätten es nicht gewusst!

Ich bekam gerade eine E-Mail von der BGV Waldgut Hagen. Und die wiederum leitet eine E-Mail an mich weiter von der Bürgerinitiative Bahnstrecke Hamburg-Lübeck. Das Thema ist das wichtigste Ereignis, was in den nächsten Jahren auf Ahrensburg zukommen kann, und das es zu verhindert gilt. Und zwar mit aller Macht.

An alle Mitglieder!

Mit diesem Flyer wollen wir vor der Bürgerschaftswahl die Bürger noch einmal sensibilisieren, mit dem Kreuzchen auf dem Wahlzettel für die Politiker sehr behutsam umzugehen. Die etablierten Parteien und Politiker machen, was sie wollen und die Bürger lassen es auch noch zu, indem sie die  Politiker wählen!!?

Wir hieven die Politiker in ihre Ämter und werden hinterher fürchterlich dafür bestraft, indem die dann machen, was sie wollen. Die Politiker sagen, wir haben doch die Stimmen der Bevölkerung bekommen, die haben uns doch gewählt.

Sie verschaffen sich Mehrheiten und hinterher heißt es: politisch gewollt – koste es was es wolle. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2020

Der Hammer der Woche: Buddenhagen und seine „Hammerpreise“!

Die Firma Buddenhagen, die auch in Ahrensburg mit einer Filiale vertreten ist, zeigt per Flyer im Briefkästen wieder mal einen „Inventur-Verkauf“ an. Aber in dem Laden in der Hamburger Straße soll nicht nur die Inventur verkauft werden, sondern auch der Kunde, und zwar für dumm. Was ich nicht behaupten könnte, ohne dieses beispielhaft zu belegen. Alsdann:

Da ist zum Beispiel ein „vollintegrierter Geschirrspüler“ von Miele mit dem Angebot: „JETZT NUR 879,-“, womit vermutlich Euro gemeint sind. Und ich wollte wissen: Was kostet genau dieses Geräte im Katalog von Miele? Und ich habe nachgeschaut und gesehen: EUR 879,00!

Die Ersparnis für den Kunden beträgt also 0,00 Euro. 

Und wie ist es bei dem Miele Wäschepumpentrockner, der bei Buddenhagen „JETZT NUR 1.099,-“ kostet? Meine lieben Mitbürger, ich bin fast vom Hocker gefallen: Das Gerät kostet im Angebot von Miele doch tatsächlich mehr, nämlich EUR 1.109,00! Donni, donni aber auch! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2020

„Muschelläufer“: Pressesprecher Fabian Dorow verkürzt das deutsche Urheberrecht auf 30 Jahre

Vorab: Die wichtigste Aufgabe eines Pressesprechers ist es, das Bild seines Auftraggebers in der Öffentlichkeit positiv dazustellen. Gemäß den Pressegesetzen der Bundesländer besteht für die öffentliche Verwaltung zudem eine Auskunfts- bzw. Unterrichtungspflicht gegenüber den Medien. Auch das Zusammentragen, Analysieren und objektive Bewerten von internen und externen Sachverhalten gehört zu den Aufgaben eines Pressesprechers.

Der Pressesprecher des Bürgermeisters von Ahrensburg und damit der Stadt heißt Fabian Dorow. Er sitzt warm und trocken im Rathaus, wo er früher mal verantwortlich gewesen ist für den Ahrensburger Wochenmarkt, der unter seiner Regie in die Grütze gefahren wurde, in der sich unser ehemaliges Highlight heute befindet.

Ich schreibe heute über Fabian Dorow, weil der Pressesprecher sich über den „Muschelläufer“ in der Öffentlichkeit geäußert hat. Die Ahrensburger Journalistin Melissa Jahn hat mit dem offiziellen Sprecher der Stadt gesprochen und berichtet auf „Ahrensburg-Portal“ mit vorauseilendem Gehorsam: „Der Muschelläufer wird restauriert“. Und sie schreibt weiter: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2020

Gender-Glosse: Nur Männer brechen in Häuser ein? ;–)

Wie Leser von Szene Ahrensburg wissen, bin ich kein Anhänger vom grenzenlosen Gendern. Was meint, dass ich nicht gendergerecht schreibe und dabei mindestens acht Möglichkeiten im Sprachgebrauch ausübe. Weshalb Fanatiker des Genderns mir Sexismus vorwerfen können, weil ich eben nicht grundsätzlich geschlechtsneutral formuliere.

In diesem Zusammenhang verweise ich aktuell auf Janina Dietrich, emsige Reporterin beim 3. Buch Abendblatt. Sie liefert ihren Lesern heute einen Blaulichtbeitrag online mit der Überschrift: „Ahrensburg: Einbrecher gelangen durch Fenster in Wohnung“ – siehe die Abbildung links mit dem üblichen Symbolfoto, auf dem eine neutrale Person zu sehen ist!

Die Reporterin scheint mehr zu wissen als die Polizei erlaubt, denn schon in der Überschrift ist von Mehrzahl die Rede. Allerdings lässt die Schreiberin das im nachfolgenden Wortlaut  wieder offen und berichtet über „der oder die Täter“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2020

Die neue Immobilienspezialistin bei der Haspa heißt Scheherazade

Die Hamburger Sparkasse wirbt im 3. Buch Abendblatt mit dem „Haspa Heimvorteil“. Und diesen Heimvorteil kann jeder bekommen, der im Kreise Storman wohnt, denn es wird uns in der Anzeige versprochen: „Unsere Immobilienspezialisten aus Stormarn freuen sich auf Sie!“ Und die Haspa gibt damit auch allen Ahrensburgern ein Beispiel für den Heimvorteil, den sie in der Schlossstadt bietet, nämlich:

Es kommen 1000 Mitbewerber für eine Immobilie. Einer davon hat eine Finanzierungsbestätigung der Haspa. Und dieser eine ist dann 1. Wahl für den Makler. Denn: „Mit dem Haspa Heimvorteil ist Ihre Finanzierung schon vor der Immobilienbesichtigung geklärt.“

Was will uns der Werbedichter damit sagen? Er sagt: Wenn Sie eine Finanzierungsbestätigung der Haspa in Händen haben, dann sind sie der einzige Bewerber von 1001 für eine Immobilie, der Erfolg beim Erwerb haben wird. Warum? Weil eben 1000 Mitbewerber diese Bestätigung der Haspa garantiert nicht haben, sondern womöglich nur Bargeld im Koffer. Oder vielleicht eine Finanzierungsbestätigung der Sparkasse Holstein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2020

Stadt Ahrensburg als Apothekenhelfer: “Du bist, was du isst”

Wann ist ein Apotheker unglaubwürdig? Er ist es dann, wenn er seinen Kunden ein gesundes neues Jahr wünscht. Denn wären die Menschen das ganze Jahr lang gesund, dann bedarf es der Apotheke nicht, bzw. eine Apotheke wäre ein Drogerie- und Kosmetikmarkt, wie viele Apotheken es ja heute schon sind. Denn kommt der Kunde beispielsweise in die easy-Apotheke in der Rampengasse, dann muss er sich dort erst einmal durch ein Labyrinth von Supermarkt-Regalen bewegen, bevor er zum Tresen der eigentlichen Apotheke kommt.

Abbildung: Homepage Stadt Ahrensburg; Symbolbild  von A. Paul Weber: Szene Ahrensburg

Wie glaubhaft ist also eine Apotheke, die eine Kundenveranstaltung macht „für ein schmerzfreies und gesundes Leben ohne Medikamente“…?

Auf der Homepage der Stadt Ahrensburg wird tatsächlich für diese Veranstaltung geworben. Und dabei habe ich folgende Entdeckung gemacht:

Die Veranstaltung wurde noch vor ein paar Tagen mit dem Logo vom Flora-Forum auf der Homepage angekündigt. Aber plötzlich steht dort an Stelle von Flora-Forum ein Blümchen mit dem Hinweis auf die Stadtbücherei Ahrensburg. Jedoch: Die Veranstaltung ist gar nicht in der Stadtbücherei, sondern sie findet nach wie vor in der Flora-Apotheke statt, und zwar am selben Tage “im Rahmen der Gesundheitswochen 2020”, nur jetzt mit dem “Gütesiegel” Stadtbücherei  – wenn Sie die nachstehenden Ankündigungen bitte mal vergleichen wollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2020

Position & Gehalt eines City-Managers in der Stadt Ahrensburg

Wenn ich an Ahrensburg denke und an das Stadtmarketing, dann denke ich auch an zwei Frauen. Beide arbeiten in der Verwaltung von Ahrensburg. Und beide sind meiner Meinung nach tätig als City-Managerinnen für die Stadt. (Wobei ich in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt lasse, dass oberster City-Manager eigentlich der Bürgermeister höchstpersönlich sein muss.)

Beschütztes Denkmal: Christo was here…!?

Im denkmalgeschützten Ahrensburger Rathaus, das zur Zeit verpackt ist, gibt es die Stabsstelle „Strategische Stadtentwicklung“, die für das Stadtmarketing installiert worden war. Diese Stabsstelle wird besetzt von Angelika Andres, die zuvor als Bauamtsleiterin tätig gewesen ist und ziemlich hoch besoldet sein dürfte. Ich habe Bürgermeister Michael Sarach im vergangenen Jahr gefragt, mit welchen Aufgaben die Beamtin befasst ist, und ich habe vom Chef der städtischen Verwaltung am 11. September 2019 schriftlich die folgende Antwort bekommen: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2020

Stadtmarketing: Leute, die Posse der Politiker geht weiter, und zwar mit “Wow-Charakter”!

Im 3. Buch Abendblatt wird heute darüber berichtet, dass die Position eines „Citymanagers“ für Ahrensburg nun offiziell ausgeschrieben werden soll. Das haben die Mitglieder vom Hauptausschuss einstimmig verabschiedet. Und: Der oder die Citymanager/in muss sich nicht mehr viel eigene Gedanken bei seinem/ihrem Job machen, denn man lese und staune: „Initiatoren des neuen Jobs im Rathaus sind CDU, Grüne und Wählergemeinschaft WAB. Das von den drei Fraktionen entwickelte Stadtmarketingkonzept erörterte Christian Schubbert (Grüne) in einer kurzen Präsentation“.

Ahrensburger Koryphäen für Stadtmarketing auf dem Donnerbalken am Rondeel vermissen ihren Kollegen Blaumann (Symbolbild frei nach Abendblatt)

Ja, Sie haben richtig gelesen, meine lieben Mitbürger: Es soll bereits ein Stadtmarketingkonzept vorliegen, das von drei politischen (!!!) Parteien entwickelt wurde!

Wir erinnern uns, dass das Trio von CDU, Grünen und WAB sein Konzept schon im vergangenen Oktober im 3. Buch Abendblatt präsentiert hat, das ich als “heiße Luft in Dosen” beschrieben habe. Damals war u. a. von thematisch bepflanzten Blumenkübeln die Rede und von Personen, die in Rokoko-Kostümen durch die Stadt spazieren sollen.

Dieses „Marketingkonzept“ wurde jetzt noch ergänzt. Wobei Christian Schubbert, Grüner Stadtverordneter und  Zweiter Stellvertreter des Bürgermeisters,  von einem „Wow-Charakter“ gesprochen hat.

Was versteht der Grüne unter einem „Wow-Charakter“? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2020