Abendblatt Stormarn: „Stall von Bethlehem“ im Jahre 2025 zu verkaufen

Heute ist Heiligabend. Und im Stormarnteil vom Hamburger Abendblatt sehen wir ein Gebäude, das mich an den Stall von Bethlehem denken lässt. In Wahrheit jedoch ist dieses Haus ein Immobilienangebot der Maklerfirma Engel & Völkers, nämlich ein „reetgedecktes Fachwerkhaus im Reinbeker Villenviertel“, das „zu verkaufen“ ist. Oder mit anderen Worten: Es ist dieses eine redaktionell gestaltete Immobilienwerbung für die besagte Maklerfirma.

Als Werbetexterin präsentiert sich hier die als bisexuell deklarierte Redaktionsmitarbeiterin Susanne Tamm („Redakteur/in“). Und das Angebot von Engel & Völkers, das gestern bereits online erschienen ist mit Werbefotos der Maklerfirma, das erinnert mich an einen vergleichbaren Fall, über den ich hier berichtet habe.

Nein, auch die heutige Immobilienwerbung ist nicht als Anzeige gekennzeichnet. Und so vermute ich, dass es sich hierbei um einen Kundendienst des Verlages für die Maklerfirma handelt, weil diese ja auch bezahlte Anzeigen im Hamburger Abendblatt schaltet. Denn eine Immobilie der gezeigten Art verkauft sich nicht so spielend einfach wie ein Häuschen an den Bürger mit durchschnittlichem Einkommen, dazu bedarf es schon einer besonderen redaktionellen Empfehlung. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Dezember 2025

Was gibt es Neues bzw. Altes von der BürgerStiftung Region Ahrensburg…?

Die BürgerStiftung Region Ahrensburg zeichnet sich dadurch aus, dass die Betreiber Lau & Eckstein die Bürger permanent dazu auffordern, Geld zu spenden. Und wo bleibt das von den Bürgern gespendete Geld? Auf jeden Fall auf dem Konto der Haspa. Das hat aber wenig mit Gemeinnützigkeit zu tun. Und deshalb fordere ich die BürgerStiftung Region Ahrensburg auf, unverzüglich zu veröffentlichen, wieviel Geld gesammelt wurde und welchem Zweck das Geld zugute gekommen ist und was aus dem Ukraine-Spendenfonds geworden ist, den ich als dubios bezeichnet habe und als eine zum Himmel stinkende Unverschämtheit.

Abbildungen: AhrensburgPortal, Sprechblasen: Szene Ahrensburg

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Dezember 2025

BILD-Zeitung: Sibirien ist cool und Deutschland wird richtig kalt

Bezeichnet man etwas als „cool“, so hat dieses eine doppelte Bedeutung: In der englischen Sprache ist cool = kühl. Und in der deutschen Jugendsprache bedeutet cool = besonders gut. Und damit komme ich zu einem Beitrag der BILD-Zeitung, wo online zu lesen ist: „BILD in der coolsten Stadt der Welt – BILD in der sibirischen Stadt Jakutsk – Wie es Anastasia bei minus 50 Grad aushält“. Und dieser Wortbeitrag ist alles andere als cool.

Wenn mit „coolste“ gemeint ist, dass die Stadt Jakutsk die kühlste ist, dann ist die Aussage ziemlich daneben. Und wenn mit coolste gemeint ist, dass diese Stadt besonders gut ist, dann ist diese Aussage noch danebener als daneben. Und ein Reporter, der nach Sibirien reist, um dort eine Anastasia nach ihrem Wohlbefinden zu interviewen, der sollte hernach in die Ukraine geschickt werden, um zu berichten, wie es Anastasia in der heißen Stadt Kiew aushält. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Dezember 2025

Preisauschreiben: Zu gewinnen gibt es 3 x 365 Denkanstöße, die Sie sich an die Wand hängen können!

Heute, liebe Leute, gibt es mal wieder etwas, was es auf Szene Ahrensburg über lange Zeit nicht mehr gegeben hat, und zwar ein Preisausschreiben. Natürlich gibt es dabei auch etwas zu gewinnen, nämlich 3 x den berühmten Klages Tagesspruch-Kalender für das Jahr 2026. Das ist ein Wandkalender im DIN-A-4-Format mit 365 Denkanstößen für das kommende Jahr – siehe Abbildung! Und alles, was Sie dafür tun müssen, das ist die  Beantwortung der Preisfrage hier auf Szene Ahrensburg.

Natürlich verrate ich Ihnen diese Preisfrage auch. Und Sie verraten mir bitte die Lösung, damit Sie einen Kalender gewinnen können. Sollten mehr als drei richtige Lösungen eingehen, dann sehe ich mich veranlasst, das Los über die Gewinner entscheiden zu lassen. Der Rechtsweg ist genauso ausgeschlossen wie der Linksweg.

Nun zur Preisfrage: Auf der Alten Reitbahn in Ahrensburg ist ein Baukomplex entstanden. Hier hat die Stadt Ahrensburg auf Anweisung der Politik dafür gesorgt, dass dort auch öffentlich geförderter Wohnraum entstehen muss. Und die Preisfrage lautet: Wie viele öffentlich geförderte Wohnungen hat die Stadt Ahrensburg mit dem Investor Melchers Group auf der Alten Reitbahn vertraglich vereinbart?

Ihre Antwort geben Sie bitte nicht per Kommentar ab, denn dann könnten ja alle Mitbewerber die Lösung sehen! Deshalb schreiben Sie bitte per E-Mail an dzubilla@riesenburg.de. Einsendeschluss ist Samstag, der 27. Dezember 2025. Von der Teilnahme nicht ausgeschlossen sind Mitarbeiter im Rathaus genauso wie auch Mitglieder der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung teilnehmen dürfen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Dezember 2025

Die Stadt Ahrensburg will 230 repräsentative Villen bauen

Meine lieben Mitbürger – was sehen Sie auf der voranstehenden Abbildung? Wenn Sie dort draufklicken, dann haben Sie  das Bild noch deutlicher vor Augen, nämlich 228 repräsentative Wohnhäuser. Im Durchschnitt kostet jedes dieser Häuser 500.000 Euro, also eine halbe Million. Und man muss kein Diplom-Mathematiker sein, um auszurechnen: Diese 228 Wohnhäuser kosten zusammen rund 114.000.000 Euro.

Kommt Ihnen diese Summe irgendwie bekannt vor? Nein? Dann legen Sie noch eine Million drauf, sodass die Gesamtrechnung = 115 Millionen Euro ergibt. Und soviel kosten soll der Neubau des Schulzentrums Am Heimgarten – nach heutigem Stand. Womit die Schule quasi soviel kostet wie die Häuser eines neuen Villenviertels in der Stadt Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Dezember 2025

Völlig irre: Die Grünen übernehmen die Verantwortung für die Schulden der Stadt Ahrensburg!

Den Ahrensburger Grünen und der CDU verdanken wir den Neubau des Schulzentrums Am Heimgarten. Die SPD hat dagegen gestimmt und erklärt: „Die Entscheidungsträger der Stadt können nicht behaupten, vor dem drohenden Finanzkollaps nicht gewarnt worden zu sein. Der Stadt liegt ein Finanzierungsgutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC vor. Das Gutachten kann im Internet auf der Seite der Stadt eingesehen werden. Hiernach könne das Schulzentrum überhaupt nur finanziert werden, wenn zugleich die Ausgaben der Stadt drastisch reduziert und die Einnahmen aus Steuern und Gebühren ebenso drastisch gesteigert werden, ansonsten drohe der Stadt die Überschuldung. Aber selbst, wenn dies gelänge, so PwC, sei ab 2027 der Schuldenspielraum vollständig erschöpft. Konsequenz: ab jetzt und bis 2070 (!!!) könne die Stadt keine relevanten Investitionsprojekte mehr stemmen.“

Und damit komme ich zur MARKT-Kolumne von diesem Wochenende, wo der Grüne Christian Stoffers von „Ehrlichkeit“ schreibt und erklärt, dass mit einer Erhöhung von Grund- und Gewerbesteuer – was Vorschläge der Verwaltung sind – für die Stadt finanziell alles paletti wäre. Und dann kommt er, nämlich der Brüller des Jahres und also lautend: 

„Als Grüne kämpfen wir für moderne Schulen und Sicherheit. Wir übernehmen die Verantwortung, diese Investitionen solide zu finanzieren.“

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2025

Ahrensburg: Eine Horrormeldung jagt die nächste

Schauen Sie mal auf die Abbildung! Es sind Beiträge vom Abendblatt-Stormarn, und zwar schlechte Nachrichten aus der Stadt Ahrensburg, die in den letzten Tagen erschienen sind. Wenn es dabei „nur“ um Einbrüche und um Geld geht, dann ist es zwar schlimm, aber wenn es lebensbedrohende Angriffe auf Menschen sind, dann ist das ein Horror. Und der Bürger fragt sich: Wer sorgt für die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt?

Ais meiner Kindheit erinnere ich mich, dass es damals Polizisten gab, die bei Tag und in der Nacht durch den Ort gingen und die Augen offen hielten. Zum Beispiel Wachtmeister Damski in Schmalenbeck. Und mein Onkel Walter in Essen. Das hatte viele potentielle Einbrüche verhindert. Heute ist unsere Polizei auch schnell vor Ort, aber eben erst, wenn eine Tat bereits erfolgt ist. Und dann hießt es in aller Regelmäßigkeit: Zeugen werden gesucht.

Hotspots, wo eine Bedrohung oder Kriminalität nachgewiesen wird, die werden in Deutschland mit Kameras überwacht. Zum Beispiel große Plätze, Sportstätten und Bahnhöfe. Aber eine generelle Straßenüberwachung ist hierzulande verboten. Wegen der Persönlichkeitsrechte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2025

Parteiaustritt Eckart Boege: Ist der Schulneubau nur eine fadenscheinige Begründung?

Heute steht im gedruckten Abendblatt-Stormarn: „Ahrensburgs Bürgermeister verlässt die SPD“. Ich habe daraus einen Satz hervorgehoben und also lautend: „’Bestmögliche Bildungschancen sind für mich ein zentraler Wert, für den es in Ahrensburg zum Glück meist große Unterstützung gibt‘, sagt der Bürgermeister.“ Dass „bestmögliche Bildungschancen“ mit einem bestmöglichen Schulneubau gleichzusetzen sind, bestreite ich aus eigener Erkenntnis und jahrzehntelanger Erfahrung. Wichtiger als das Bauwerk ist das, was darinnen passiert, sprich: Lehrer machen die bestmögliche Bildung und nicht das Schulgebäude.

Meine Meinung über den Neubau des Schulzentrums Am Heimgarten habe ich bereits an anderen Stellen erklärt. Und da deckt sich diese meine Meinung mit der von SPD und FDP und vielen Bürgern. Und ich glaube auch nicht, dass der Bürgermeister allein wegen des Schulneubaus die SPD verlassen hat, sondern ich führe das auf die Kritik des SPD-Fraktionsvorsitzenden Béla Randschau im MARKT zurück, die letztlich der Auslöser für Boeges Parteiaustritt gewesen ist. Die Schule als hauptsächlicher Grund war für Eckart Boege wohl eher ein  genehmer Deckmantel.

Und der Neubau des Schulzentrums Am Heimgarten? Die bösen Folgen werden zukommen auf alle Einwohner von Ahrensburg. Das aber kann Eckart Boege nicht scheren, denn dann ist er nicht mehr Bürgermeister – jedenfalls nicht von Ahrensburg. Und ich vermute, dass er Ahrensburg rechtzeitig mit Sack und Pack verlassen wird. Das Problem für unsere schöne Stadt wird er seinem Nachfolger überlassen. Und damit wird es verdammt schwer werden, einen Nachfolger für das Amt im Rathaus zu finden, denn um diesen Job wird einen zukünftigen Bürgermeister niemand beneiden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Dezember 2025

Eckart Boege: Ahrensburger Bürgermeister (exSPD) jetzt parteilos – und wie wird Gattin Franca reagieren…?

Wie das Stormarner Tageblatt heute berichtet, ist der Ahrensburger Bürgermeister Eckart Boege gestern aus der SPD ausgetreten. Als Grund gibt er an, dass es erhebliche Differenzen gegeben hat zwischen ihm und der Partei in Sachen des Multi-Millionen-Projekts Schulneubau Am Heimgarten, dem die Genossen skeptisch gegenüberstehen und eine Alternative gefordert hatten.

Die Details können Sie heute im Stormarner Tageblatt online lesen – siehe Abbildung links!

Wenn Sie mich fragen: Wie ich aus eigener Erkenntnis weiß, kann Eckart  Boege mit Kritik sehr schlecht umgehen und fühlt sich davon persönlich angegriffen. Nun hat er zur Begründung seines Parteiaustritts einen Jammerbeitrag auf Facebook veröffentlicht. Und dass das 115-Millionen-Projekt für das Schulzentrum Am Heimgarten fragwürdig ist, das ist nicht nur die Meinung der Ahrensburger SPD, wo man ohnehin nicht allzu begeistert gewesen ist von der Amtsführung des ehemaligen Parteigenossen.

Außerdem: Das Amt des Bürgermeisters ist nicht parteigebunden, da er überparteilich arbeiten muss.Und deshalb ist sein Parteiaustritt ohne Relevanz für sein Amt. Dass er aber ohne seine bisherige Partei nicht zum Learning by Doing auf den Posten im Rathaus gekommen wäre, das ist allgemein bekannt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Dezember 2025

Zwei Bürgerstiftungen, die Sie nicht verwechseln sollten!

Ein großer Beitrag im heutigen Stormarnteil vom Abendblatt trägt die Überschrift: „Bürger-Stiftung Stormarn ist beim Wachstum Deutscher Meister“. In diesem Bericht wird der Name der Autorin (= Verena Künstner) verschwiegen, warum auch immer. Ich empfehle die Lektüre, weil der Leser damit erkennt: Im Gegensatz zur BürgerStiftung Region Ahrensburg, die auf Szene Ahrensburg so häufig kritisiert wird, gibt es im Kreis Stormarn auch eine Bürgerstiftung, die beispielhaft arbeitet. Und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass diese Stiftung nicht mit der Ahrensburger BürgerStiftung zusammenarbeitet.

Lesenswert: Abendblatt Stormarn

Während die BürgerStiftung Region Ahrensburg sich dadurch profiliert, dass sie von Januar bis Dezember die Bürger zu Spenden aufruft, deren Zwecke ich als dubios empfinde, tut die Bürger-Stiftung Stormarn das, was eine Bürgerstiftung tun sollte: Sie stiftet für Bürger. Und sie hat viele ehrenamtliche Helfer, die gratis arbeiten, was ich bei der Ahrensburger Stiftung nicht erkennen kann.

Im vergangenen Monat hatte ich Bürgermeister Eckart Boege mit folgendem Thema konfrontiert: „Die Stadt stellt immer wieder die Stormarnschule für zwei Mitarbeiterinnen der Postbank zur Verfügung, die dort undercover Immobilienberatung machen u. a. als angebliche Beraterinnen der IHK und im Namen der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Diese Veranstaltung ist auch nicht für alle Bürger zugänglich, denn nur wer vorab seinen Namen und seine Adresse preisgibt, bekommt eventuell die Möglichkeit, dort teilnehmen zu dürfen. Meinen Sie, dass die Stadt dafür die Stormarnschule freigeben sollte?“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Dezember 2025