In Ahrensburg, dem Schilda des Nordens, hat sich über Jahrzehnte etwas zugetragen, wogegen selbst die fehlenden Fenster des Rathauses im alten Schilda geradezu ein Lapsus gewesen sind, also ein verzeihlicher Fehler. Der Casus Belli in Ahrensburg: Über 70 Kunstwerke, die von der Stadt Ahrensburg für Steuergeld angekauft worden sind, wurden in Container verpackt und werden seit Jahrzehnten im Keller des Rathauses eingelagert. Bösartiger kann man Künstler garnicht verletzen und erniedrigen!
Leser von Szene Ahrensburg wissen, dass ich mich schon seit Jahren immer wieder neu darum bemüht habe, aus dem Rathaus eine Aufstellung der besagten Kunstwerke zu erhalten, um sie zum einen zu veröffentlichen und zum anderen die Verwaltung aufzufordern, diese Bilder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das am besten im Rahmen einer Auktion im Rathaus. Und die Erlöse könnten dann einem guten Zweck zugeführt werden, wie ich das schon vor Jahren mit „Kunst deckt die Tafel“ angeregt und mit Hilfe der Verwaltung durchgeführt habe und das mit Erfolg.
Ich hatte meine Anregung bereits gegenüber dem damaligen Bürgermeister Michael Sarach gemacht und um eine Aufstellung der angekauften Werke gebeten. Diese Liste wurde mir mit einer abenteuerlichen Begründung („Datenschutz“) verweigert, und zwar nicht nur in der Ära Sarach, sondern auch von seinem Nachfolger Eckart Boege – wenn Sie bitte mal in die Suchmaske von Szene Ahrensburg den Begriff „Kunstfreunde“ eingeben wollen! Weiterlesen












