Warum der Parkplatz Alte Reitbahn von der Stadt Ahrensburg wirklich verkauft wurde, wollen Sie wissen…?

Eine der schädlichsten Aktionen gegen die Umwelt hat die Stadt Ahrensburg ausgeübt, und zwar mit dem Verkauf des Parkplatzes Alte Reitbahn. Das hat zur Folge, dass die Autofahrer nun in der Stadt herumkurven und am Ende die Wohnstraßen vollparken. Und das behindert den Verkehr inklusive den Busverkehr. Mehr noch: Durch ständiges Bremsen bei den Slalomfahrten auf der Fahrbahn und Wiederanfahren wird erheblich mehr CO2 erzeugt. Aber das interessiert weder die Stadt noch ihre Verordneten, denn für die gibt es ja eine Tiefgarage unter dem Rathaus und ein Parkplatz gleich rechts daneben.

Und der Knaller: Die Alte Reitbahn wurde verkauft, um mit den Erlös von 2.632.850 Euro ein Dusch- und Umkleidehaus für Kicker zu errichten, das 2.310.000 Euro + Grundstück und Bewirtschaftungskosten. Und die Erschließungskosten für die Alte Reitbahn musste der Käufer nicht zahlen, weil die Stadt diese Kosten freundlicherweise übernommen hat.

Und der Ober-Knaller: Das Dusch- und Umkleidehaus wäre garnicht nötig gewesen, hätte man die Dusch- und Umkleideräume im Bruno-Bröker-Haus saniert. Und wenn die Fußballfelder vom Stormarnplatz zu einem Sportzentrum am Beimoor verlegt werden, dann macht das Dusch- und Umleidehaus nur noch Sinn, wenn es als städtisches Bordell betrieben wird oder als Swinger-Club vermietet wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Oktober 2023

Werbung für Hörgeräte: Unlauter, albern und der Fragen würdig

Firmen, die Hörgeräte verkaufen, müsse verdammt gute Geschäfte machen. Das erkennt man daran, dass sie viel Geld in Werbung investieren können. Und damit Ihnen bei dieser Werbung nicht das Hören und Sehen vergeht, erlaube ich mir, die Werbung von drei Anbietern zu kommentieren. Es sind dieses Kersten, Schmelzer und Geers.

Kersten zeigt ein Paar, das nicht unbedingt an Schwerhörigkeit denken lässt. Aber egal, auch jüngere Menschen benötigen häufiger eine Hörhilfe. Doch was Kersten anzeigt, ist nicht okay, denn dort wird von „Hörgeräten des Testsiegers“ geschrieben. Das ist in dieser Form ganz eindeutig unlautere Werbung, wenn Sie das HIER mal nachlesen wollen!

Außerdem protzt Kersten mit „73 Jahre Erfahrung“. Und ich versichere Ihnen: In allen 30 Kersten-Läden werden Sie nicht einen einzigen Methusalem finden, der Ihnen eine 73-jährige Erfahrung in Sachen Hörgeräte bieten kann. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Oktober 2023

Warum ich „SUV“ immer wie SUFF ausspreche und eine „Einkaufstasche auf Rädern“ als sinnvoll ansehe

Ich bin bestimmt kein Autogegner, aber wenn ich Menschen in einem SUV in der Stadt rumgurken sehe, dann bekomme ich regelmäßig ein Gefühl des Würgens im Halse. Die Abkürzung SUV steht für „Sport Utility Vehicle“, was bedeutet: „Sport- und Nutzfahrzeug“. Und ich frage mich: Welcher Normalmensch benötigt so ein bulliges Sportfahrzeug im Normalverkehr in der Stadt?! Und: Welcher Sport wird mit einem SUV betrieben -– vielleicht Straßenrennen? Oder bei Dunkelheit kräftig den Gegenverkehr blenden?

SUV-Fahrzeuge gehören aus dem Stadtverkehr genauso verbannt wie Panzer. Oder E-Lastenräder, die der ADFC anpreist als wären sie die Rettung des Abendlandes. In Wahrheit sind diese Dinger der letzte Schrott und werden deshalb auch weitgehend von den Menschen abgelehnt. Und belächelt.

Nun komme ich auf ein Gefährt zu schreiben, das ich kürzlich im Foyer der Haspa am Rathausplatz gesehen habe – siehe die Abbildung links! Das Mobil kommt von OPEL, nennt sich „Rocks Electric“ und ist in meinen Augen die ideale Einkaufstasche für die City! Und der Preis ist nicht höher als der von zwei E-Lastenrädern. Und: Parken lässt sich das Ding in jedem Vorgarten … und sogar im Schaufenster der Haspa. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Oktober 2023

Ahrensburg im Reich der Wasserdrachen: Hier lebt der Nördliche Kammmolch (Triturus cristatus)

Es gab mal einen Slogan von der Bahn und also lautend: „Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ Heute mache ich den Vorschlag für einen aktuellen Bahn-Slogan, und zwar was Ahrensburg betrifft: „Alle reden von der Erhaltung der Natur. Die Bahn nicht.“ Und damit bin ich auch schon beim Thema, nämlich beim Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal, dem Tal der Rentierjäger, wo die Bahn in die Natur eingreifen will und dabei die Lebensräume der dortiger Arten unwiederbringlich zerstören wird.

Foto: Dr. Bianca Unglaub

Am kommenden Mittwoch haben alle Bürger (inkl. Bürgermeister und Stadtverordnete) die Möglichkeit, sich ins „Reich der Wasserdrachen“ zu begeben, nämlich zu einem Vortag der Biologin Dr. Bianca Unglaub in der Ahrensburger Stadtbücherei. Hierzu informieren die Veranstalter IG Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e.V. und die Stadtbücherei wie folgt: 

Im Mittelpunkt des Vortrags steht der kleine Wasserdrache des FFH-Gebiets „Stellmoorer Tunneltal/Höltigbaum“: der Nördliche Kammmolch (Triturus cristatus). Mit einer Gesamtlänge von bis zu 18 cm ist der Kammmolch unsere größte heimische Molchart und europaweit streng geschützt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Oktober 2023

„Honig im Kopf“: Bienenhonig stammt von Bienen. Und „Imkerhonig“ etwa nicht…?

Ich mag Honig. Und davon gibt es viele Sorten, je nachdem, aus welchen Blüten die fleißigen Bienen den Nektar gesaugt haben. Aber ganz grundsätzlich gibt es zwei Arten von Honig, nämlich Bienenhonig und Kunsthonig. Der eine stammt wie der Name schon sagt, von Bienen, der andere „vom Zuckerhut“, weshalb man ihn besser im Regal stehen lässt.

Gerade habe ich in einem Supermarkt einen Honig gesehen mit der Bezeichnung „Imkerhonig“. Und wenn Bienenhonig von Bienen stammt, woher stammt dann der Imkerhonig? Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier ein Imker den Honig ohne Bienen erzeugt hat. Also ist „Imkerhonig“ nichts anderes als Bienenhonig. Oder wird der Honig von Langnese – Werbetext: „Von der Blüte bis ins Glas“ – etwa ohne Imker produziert, will meinen, dass die Bienen von der Blüte direkt ins Glas fliegen…?

„Imkerhonig“ ist wie Bauernkartoffeln. Oder wie Metzgerschnitzel. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Oktober 2023

Olé! Unser Herr Bürgermeister war im vergangenen Monat mit einer kleinen Delegation in Spanien

Auf der Homepage von Ahrensburg gibt es einen Bericht, der überschrieben ist: „Offizieller Besuch in der Partnerstadt Esplugues“. Und dieser Bericht kommt mir spanisch vor, was meint, dass die Reise für mich ein paar Fragen aufwirft, die mir Pressesprecer Fabian Dorow aber bestimmt mit einem Kommentar beantworten wird.

Der Bürger erfährt, dass es der erste Besuch von Bürgermeister Eckart Boege in Esplugues gewesen ist, zu dem er eingeladen wurde vom dortigen Bürgermeister  Pilar Díaz. Und so war denn der Boegemeistermit einer kleinen Delegation“ vom 20. bis 23. September 2023 zuBesuch bei Freunden“ in Spanien. Und das ist gut und schön, denn gegenseitige Besuche festigen die Freundschaft.

Und damit komme ich zu meinen Fragen: Warum wird auf der Homepage der Stadt nur Eckart Boege aus der Reisegruppe namentlich erwähnt und niemand sonst aus der „kleinen Delegation“ aus Ahrensburg? Und: Welche Ahrensburger Bürger haben den Bürgermeister nach Esplugues begleitet? Und: Wer hat diese Bürger für die Reise ausgewählt? (Hinweis: Der Blogger von der Szene Ahrensburg wurde von niemandem gefragt, ob er eventuell mitreisen möchte. 😉 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Oktober 2023

Wiedervorlage: Ausnahmegenehmigung für Schmelzer Hörsysteme in der Stormarnschule?

Ist eine Schule dazu da, damit eine Firma dort Werbung machen kann? Eine derartige Lokalität ist natürlich gut für die Firma, denn ein Schulgebäude schafft möglicherweise Vertrauen beim potentiellen Kunden, sodass man dort zum Beispiel auch Bachblüten und Schüßlersalze anpreisen könnte. Ähnlich dachte man wohl auch bei Schmelzer Hörsysteme, weshalb eine Mitarbeiterin das Angebot der Firma in der Stormarnschule vorstellen will.

Leerstunde am 10. Oktober 2023 in der Stormarnschule

Arrangiert hat das wieder einmal Ahrensburgs Tausendsassa Dr. Michael Eckstein, der auch schon Immobilienberatung durch die Postbank hat durchführen lassen in dem altehrwürdigen Gymnasium ub der Waldstraße. Und auch seine eigene kommerzielle Messe im Schulzentrum am Heimgarten. Und hier wie dort unter dem sozialen Deckmantel der BürgerStiftung Region Ahrensburg, die ihm die Tore der Schulen öffnet. Und alle Türen im Ahrensburger Rathaus.

Ich denke nicht, dass es Firmen erlaubt sein soll, in öffentlichen Schulgebäuden irgendwelche Promotions durchzuführen, auch wenn diese sich nicht an Schüler richten. Aber Ausnahmegenehmigungen sind im Rathaus unserer Stadt ja nicht unbekannt, möglicherweise liegt auch hier eine vor. Und weil der bloggende Bürger ein neugieriger Mensch ist, wollte er wissen, wer für das öffentliche Gebäudemanagement in Ahrensburg zuständig ist. Und deshalb hat er nachgeschaut. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Oktober 2023

Gruseln zu Halloween: „Matthias Stern hat nach sein Leben … fast vollständig in Ahrensburg gelebt“

Der Oktober ist ein gruseliger Monat. Überall in den Läden sieht man schreckliche Horrormasken im Angebot und andere böse ausschauende Verkleidungen neben grinsenden Kürbisköpfen. Denn: Am 31. Oktober ist Halloween, der Tag des Gruselns.

Und warum gruselt man sich zu Halloween? Es waren die Kelten, welche glaubten, dass in der Nacht zum 1. November die Welten der Lebenden und der Toten zusammentreffen, wobei die Toten versuchen, sich die Seelen der Lebenden zu greifen, um auf diese Weise eine Chance zu bekommen auf ein Leben nach dem Tod.

Helloween auf die Ohren von Mann & Frau

Wenn Sie sich in der Halloween-Nacht verkleiden möchten, liebe Ahrensburger, dann können Sie im Schilda des Nordens eine Sternstunde erleben mit einer Mütze aus Kunstfell, die dem Kopfschmuck unseres Alt-Bürgervorstehers nachempfunden wurde – siehe die Abbildung! Mich gruselt es ganz fürchterlich, wenn ich Matthias Stern sehe auf dem „Ahrensburg-Portal“, wo der Ex-Lehrer präsentiert wird mit dem Hinweis auf einen lebenden Toten und also lautend: „Matthias Stern hat nach sein Leben … fast vollständig in Ahrensburg gelebt“ – siehe hierzu die nachstehende Abbildung mit dem Kopf des Protagonisten aus der Zeit „nach sein Leben“ und weiteren Zitaten vom besagten Werbeportal, nicht frei von fehlerhafter Schreibweise. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Oktober 2023

Sollen in Ahrensburg wirklich Menschen in ein Fass eingestampft werden…?

Die Überschrift dieses Blog-Eintrags ist nicht an den Haaren herbeigezoggen, sondern ich habe die Aussage dem Stormarnteil vom Hamburger Abendblatt entnommen. Wozu Sie sich das Corpus Delicti selber anschauen können, nämlich den heutigen Artikel mit der Frage: „Belastete Namen: Wird Kommission eingestampft?“

Nein, nicht die erarbeiteten Papiere der Kommission sollen möglicherweise eingestampft werden, sondern die Kommission selber ist gemeint. Jedenfalls von Reporter Filip Schwen, der gestern zum Frühstück vermutlich Sauerkraut aus dem Fass gegessen hat, um seinen Kohldampf loszuwerden.

Und was die Kommission betrifft, so hätte es dieser garnicht bedurft, um die Schimmelmannstraße umzuwidmen, nämlich von Sklavenhändler Heinrich Carl von Schimmelmann auf Adeline  von Schimmelmann, der Gründerin einer Seemannsmission. Diese Evangelistin ist – im Gegensatz zu ihrem Ururgroßvater – auch in Ahrensburg geboren. Und: Alle anderen Namen von Straßen und Plätzen können so stehen bleiben wie sie sind – bis auf  „Grauer Esel“ natürlich, weil der ein weißer Schimmel ist, nämlich ein Pleonasmus. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Oktober 2023

Wie der Trigema-Boss seine Kunden schon seit Jahren zum Affen macht

Aus der TV-Werbung kennen wir alle das Affentheater von Trigema mit Firmenchef Wolfgang Grupp, der die Meinung vertritt, dass der Fernsehzuschauer den IQ eines Affen hat. Eines deutschen Affen, versteht sich. Für mich war dieses affige Testimonial schon vor Jahren der Grund, mich von der Marke Trigema zu trennen und exklusiv beim Krokodil zu bleiben.

Und nun äußerte Grupp sich, dass Menschen, die im Homeoffice arbeiten, unwichtig sind. Gegen diese Auffassung schießt heute der Löwe Carsten Maschmeyer aus der „Höhle“ – siehe die Abbildung von BILD!

Und der Blogger setzt dazu den Kommentar des bekannten Trigema-Mitarbeiters, der vermutlich nicht im Homeoffice sitzt sondern in der Chefetage von Trigema, wofür er mit Bananen bezahlt wird. (Nebenbei: Die Gehaltszufriedenheit  bei Trigema liegt bei 2.4 von 5 und damit -20% unter dem Branchendurchschnitt.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Oktober 2023