Kategorie-Archiv: Allgemein

Hinweis ans Rathaus: Ahrensburg ist Stadt seit 76 Jahren!

Im Rathaus vom Schilda des Nordens sitzt ein Diplom-Mathematiker auf dem Chefsessel, sprich: Eckart Boege ist der Bürgermeister von Ahrensburg. Und obwohl der Mathematiker eigentlich rechnen können müsste, verrechnet sich der der Rathaus-Scheffe immer wieder, da er ja letzten Endes verantwortlich ist für die Resultate, die im Denkmal am Rathausplatz entstehen und für die der Bürger die Rechnung begleichen muss.

Hier ein Beispiel für falsche Berechnung, das aber nur eine Marginalie ist, da es sich dabei nicht um Geld & Kosten dreht, sondern lediglich um den Geburtstag der Stadt Ahrensburg. Der steht am 18. Januar auf dem Kalender. Und im vergangenen Jahr war es der 75. Geburtstag, der allerdings nur im bescheiden Rahmen gefeiert worden ist, soweit man von einer Feier überhaupt reden kann.

Sei’s drum. Aber dass die Stadt auf ihrer Homepage heute immer nach anzeigt, dass Ahrensburg seine Stadtrechte vor 75 Jahren erhalten hat – siehe die Abbildung! – das ist natürlich falsch gerechnet, denn der Geburtstag der Stadt war bereits vor 76 Jahren. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2025

Supermärkte: Bei Edeka geht der Kunde baden. Und aldi vergleicht Äpfel mit Birnen.

Wer Werbung treibt, will damit möglichst auffallen. Werbung, die nicht auffällt, macht soviel Sinn wie den Mond bei Sonnenschein suchen. Trotzdem darf Werbung nicht auffallen um jeden Preis, weil der Preis, den der Inserent dabei zahlt, mitunter auch die Wirkung der Werbung kostet. Grundsätzlich gilt auch: Jedem das Seine! Was meint: Jede Werbung hat ihre Zielgruppen. Und die Ansprache von einem Supermarkt an eine Hausfrau mit Familie dürfte eine andere sein als die Anzeige, die sich an an ein Rentnerpaar richtet oder an einen Single in einer Studenten-WG, um es mal zu pauschalieren.

Links eine Anzeige von Edeka, wo es jetzt Payback gibt wie zuvor bei Rewe. Und weshalb Edeka aktuell dafür wirbt. Und wir sehen in einer Anzeige einen Bro von Käpt’n Iglo, der beim Suchen von Fischstäbchen zwischen den Regalen bei Edeka über Bord gefallen ist und nun in blauen Plastikbällen schwimmt und hilflos nach Rettung schreit – siehe die Abbildung!

Von dieser Reklame fühle ich mich, obwohl ich eine Payback-Karte habe, nicht angesprochen. Weil ich mich mit dem gezeigten Protagonisten nicht identifiziere, sondern den Mann im Gegenteil für einen Werbefuzzy halte, der wieder mal völlig durchgeknallt ist. Aber wie gesagt: Jedem das Seine. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2025

Drama auf auf offener Bühne: Schauspiel mit Olaf Scholz im Thalia Theater!

Es ist Wahlkampf. In die Manege vom Polit-Zirkus steigen vier Kandidaten, die das Bundeskanzleramt übernehmen wollen. Einer davon ist der zur Zeit noch amtierende Kanzler Olaf Scholz. Und der macht Theater. Genauer: „Bundeskanzler Olaf Scholz stellt sich am 1. Februar im Thalia Theater den Fragen von Abendblat-.Chefredakteur Lars Haider.“ Und was ich nicht für möglich gehalten hätte, wenn ich es nicht selber schwarz auf weiß gelesen hätte: Die Bürger aka Wähler sollen „jetzt Karten sichern!“, schreibt das Hamburger Abendblatt.

Wie bitte? Eintrittskarten für das Schauspiel eines Politikers, der die Wahl jetzt schon so gut wie verloren hat? Ich habe nachgeschaut und gesehen: Zuschauer, die am 1. Februar ins Thalia Theater gehen wollen, um beim Wahlkampf von Olaf Scholz dabei zu sein, die sollen 12 Euro Eintritt löhnen. Voll der Wahnsinn! Wenn Sie mich fragen: Bürger, die dort hingehen, müssen für diese Tragikomödie 12 Euro in bar erhalten aus dem Wahlkampfetat der SPD.

Und wer bekommt diese 12 Euro pro Person? Das Thalia-Theater? Das Abendblatt? Oder womöglich sogar der Hauptdarsteller auf der Bühne, nämlich Olaf Scholz? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2025

Ich verstehe nur die Bohne: Was will der Grüne Konstantin v. Notz im Gemeindehaus einer Kirche predigen…?

Wahlkampf der Parteien in Deutschland. Und damit natürlich auch in Großhansdorf, wie ich einer Anzeige im MARKT entnommen habe. Hier zeigt der Grüne Konstantin v. Notz, MdB, an: „Kritische Infrastruktur: Backbone der Zukunft!“. Und dieses Thema im aktuellen Wahlkampf ist für mich höchst verwunderlich, denn das Thema Nr. 1 im Volke lautet „Einwanderung und Integration“. Und das steht sogar mit Abstand an erster Stelle und nicht „Backbone der Zukunft“. Oder ist das in unserer Nachbargemeinde Großhansdorf, wo ich aufgewachsen bin, vielleicht anders als im restlichen Deutschland…?

Wissen Sie überhaupt, was „Backbone“ bedeutet, liebe Szene-Leser? Ich dachte da zuerst an einen Druckfehler, weil es doch „Backbohne“ heißen muss, oder…? Und deshalb vermute ich: Der Grüne wird  in Großhansdorf über die Zukunft vom ökologischen Bohnenanbau sprechen und dabei warnen vorm ökonomischen Handel vor Ort, wo die gebackenen Bohnen von der US-Firma Heinz in die Supermärkte geliefert werden. Bohnen die aus Polen stammen und somit der Großhansdorfer Daseinsvorsorge und Wirtschaftsstruktur nicht unbedingt dienlich sind. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2025

Ein Ahrensburger Werbeportal, wo Ahrensburg nur am Rande stattfindet

Gerade war ich online auf dem Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG, das den Namen „Ahrensburg-Portal“ trägt und von der Haspa schon seit Jahren mit Werbung unterstützt wird – warum auch immer. Und das Ulkige: Es stehen heute auf dem Portal 6 Meldungen, die so gut wie garnichts mit Ahrensburg zu tun haben mit Ausnahme der Werbemeldung von der BürgerStiftung Region Ahrensburg, die schon seit einer Ewigkeit auf der Suche ist nach Spendern für das Ahrensburger Sozialkaufhaus. Allerdings werden nicht Sach- sondern Geldspenden erwartet, und zwar aufs Haspa-Konto der BürgerStiftung.

Die weiteren Meldungen auf dem Portal sind Veranstaltungshinweise aus Aumühle, Volksdorf, Bargteheide, Bad Oldesloe und Reinbek. Und die Werbemeldung aus Ahrensburg für die Show „Amazing Shadows“ ist längst von der Tatsache überholt, dass diese ukrainische Show im Alfred-Rust-Saal ausfällt. Dieses Storno ist schade, aber es wurden in Ahrensburg nicht genug Tickets verkauft. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2025

Sport in Ahrensburg: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Und dazu mein Fazit.

Der Stadtverordnete Bela´ Randschau, Fraktionsvorsitzender der SPD, hat an diesem Wochenende das Wort im MARKT ergriffen und zwar unter der Überschrift: „Was lange währt(,) wird endlich gut – Sportpark Beimoor Süd“. Und der Politiker lobt seine eigene Partei und die FDP und bedankt sich bei den Teilnehmern aus „Jugend im Rathaus“ und beim Kinder- und Jugendbeirat, der diese Forderungen „aufgriff und als echten Antrag in die Politik einbrachte“.

Dass der Ahrensburger Turn- und Sportverein (ATSV) den Sportpark schon seit Jahren vehement verlangt und den dringenden Bedarf begründet hat, und dass der Blogger auf Szene Ahrensburg bereits am 26. April 2012 gefordert hat, die Sportplätze auf dem Stormarnplatz aufzulösen und ein Sportzentrum am Rande der Stadt zu schaffen, und ich das über all die Jahre noch und nöcher wiederholt habe, das erwähnt Bela´ Randschau mit keiner Silbe. Klar, warum auch. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2025

Wiedervorlage: Filmpremiere auf dem Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg – und was nun?

Wenn Sie noch einmal zurückklicken auf meinen Blog-Eintrag vom 23. Januar 2025, dann finden Sie dort bestätigt, was ich schon vermutet habe: Die Rathaus-Postille MARKT berichtet an diesem Wochenende über den Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg. Weder Abendblatt noch Stormarner Tageblatt haben darüber eine Silbe verloren. Na ja, es war ja auch keine Großveranstaltung, denn so viele Bürger wie zum Jahresempfang in den Marstall gekommen waren, kommen schon am Vormittag auf Szene Ahrensburg, und zwar täglich.

Ich komme auf die Veranstaltung zurück, weil es dort bekanntlich eine Filmpremiere gegeben hat mit zwei Ahrensburg-Filmen. Und was der MARKT-Reporter darüber schreibt, habe ich hervorgehoben – siehe die Abbildung links! Von einem Applaus des Publikums nach Vorführung der Filme ist dabei nicht die Rede.

Wow, meine lieben Mitbürger, das scheint mir ein gaaanz heißes Eisen zu sein! Die Filme wurden also „im Auftrag der Verwaltung“ (aka Bürgermeister) und „auf Initiative des Citymanagers“ produziert. Und sie sollen für Ahrensburg werben, ohne dass erklärt wird, wann und wo das überhaupt passieren soll und warum. Und: Der MARKT-Reporter hat es tatsächlich nicht für nötig gehalten, sich beim Bürgermeister direkt danach zu erkundigen! Oder gibt es eine wichtigere Frage zu den Filmen als die Frage nach Sinn und Zweck der Herstellung…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2025

Bloggers Plauderei zum Wochenende: Einkäufe in zwei Ahrensburger Supermärkten

Dass das Thema „Einkäufe in Ahrensburger Supermärkten“ bei den Lesern von Szene Ahrensburg auf reges Interesse stößt, kann ich aus den Zugriffsraten ablesen, wenn ich mal wieder berichtet habe, was ich bei aldi, Denns, Edeka, Lidl, Netto, Penny und Rewe erlebt habe. Erlebt mit guten Erfahrungen und auch mit weniger guten. Und weil Szene-Leser an meinen Berichten darüber interessiert sind, gibt’s zum Wochenende wieder mal einen Blog-Eintrag zum Thema Lebensmittelsupermarkteinkäufe.

Nachdem ich mich in der letzten Woche über die neue App von Rewe mokiert hatte, meldete sich Sergei Akopian, der den Markt im CCA betreibt, und bot mir seine persönliche Hilfe an. Und um es kurz zu machen:

Nachdem wir unseren Einkaufswagen in dieser Woche randvoll beladen hatten, fragte ich eine Mitarbeiterin nach ihrem Chef. Freundlich und hilfsbereit holte die junge Dame sogleich Herrn Akopian aus seinem Büro. Ich stellte mich vor, und er stellte meine App ein und erklärte mir die Anwendung. So ganz einfach wie das voherige Payback-System bei Rewe ist die neue App zwar nicht, aber nach Aussage des Markinhabers spart der Kunde hier mehr als eben dort. 

Resultat: Als ich daheim war, bekam ich eine E-Mail von Rewe („Hallo Harald“) mit dem Hinweis, dass ich mit der Einkaufssumme von 238,72 € ein „Bonus-Guthaben“ von 6 € gutgeschrieben bekomme. Was ohne App bedeutet hätte: Ich hätte 6 € mehr bezahlen müssen als Kunden mit App und Pep.

Apropos: „Bonus-Guthaben“: Das. liebe Rewes, ist ein Pleonasmus, denn Bonus bedeutet bereits Guthaben. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2025

Amina Karam: Gefeiert von Boege, gefeuert in Berlin?

Der Name Amina Karam sagt dem Einen oder der Anderen von Ihnen vielleicht nichts. Zur Aufklärung: Dieser Frau verdanken wir die scheißliche Planung für eine S4. Ich habe die damalige Objektplanerin der Bahn erlebt bei ihrem damaligen Auftritt  im Peter-Rantzau-Haus, wo sie berauscht war von ihrer eigenen Wichtigkeit und vor Arroganz fast geplatzt ist, als Bürger sich mit Einsprüchen zu den Planungen der Ingenieurin geäußert hatten. Planungen, die später auch in unseren Nachbargemeinden auf harsche Kritik gestoßen sind.

Amina Karam: Von Boege gefeiert, in Berlin gefeuert

Und dann kam die Mitteilung, dass Amina Karam überraschend Die Bahn mit unbekanntem Ziel verlässt. Und dieses unbekannte Ziel entpuppte sich dann als Berlin, wo die Ingenieurin bei den  Berliner Verkehrsbetrieben (BVB) zu einer Chefin geworden ist. 

Nach ihrem damaligen Abgang bei DB in Hamburg hat sich auch der Ahrensburger Bürgermeister Eckart Boege öffentlich geäußert. In der Berliner Zeitung  ist nun sein Wort von gestern nachzulesen und also lautend:

„Da kommt jemand mit viel Erfahrung, Energie und dem Willen zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Akteuren“, lobte Eckart Boege (SPD). Er ist Bürgermeister der Stadt Ahrensburg, die von einem S-Bahn-Projekt profitiert, das Karam zuletzt geleitet hat.

Und was erfahren wir nun, meine lieben Mitbürger? Wir erfahren, dass sich die Berliner Verkehrsbetriebe schon nach wenigen Tagen in der Probezeit von Amina Karam getrennt haben. Hierzu die Berliner Zeitung: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2025

2 x 6.000 Euro für den Kinderschutzbund Stormarn – jedoch mit einem wesentlichen Unterschied

Sie sehen zwei Fotos. Das eine stammt von der BürgerStiftung Region Ahrensburg, das andere von Lars Fischer, Getriebebau Nord in Bargteheide, und aus dem Stormarner Tageblatt. Und hier wie dort sehen wir Oliver Ruddigkeit, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn, der dort wie hier einen Scheck über 6.000 € Spendengeld entgegennimmt.

Der Unterschied: Mit dem linken Foto macht die BürgerStiftung Region Ahrensburg massive PR für sich als Stiftung, obwohl die das Geld überhaupt nicht gestiftet hat, sondern sie hat es nach eigener Angabe als Spenden von Bürgern erhalten.

Und rechts im Bild sehen wir, wie Mitarbeiter der Bargteheider Firma das Spendengeld ihrer Mitarbeiter direkt an den Kinderschutzbund Stormarn übergeben haben und nicht an die besagte BürgerStiftung. Und dieses Geld wurde im vergangenen Monat gesammelt und lag nicht monatelang sinnlos als ruhendes Kapital auf einem Konto der Haspa wie bei der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Januar 2025