Ich habe Besuch gehabt, der aus Wuppertal gekommen war. Und dieser Besuch wollte sich unser Schloss ansehen, in dem das landesweit bekannte Schlossgespenst Schubiduu…uh wohnt. Meine Gäste wollten, weil es schon spät am Tage war, nur einen Blick von außen auf das Wahrzeichen von Ahrensburg werfen, dazu ein Foto machen, um daheim berichten zu können: Wir haben das Haus von Schubiduu…uh gesehen!
Auf dem Weg vom Café Caligo zum Schloss kamen wir an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Wie zum Beispiel am Blaumann, dessen Anblick und Geschichte bei den Besuchern nur ungläubiges Kopfschütteln verursacht hat. Und dann sahen sie am Straßenrand vergammelte Fahrräder sehen. Als ich meinen Gästen den Grund für diesen Unrat erzählt hatte, glaubten sie, ich wolle sie auf den Arm nehmen.
Und dann die Gottesbuden. Die Farbe blättert von der Fassade, die zudem mit Graffiti beschmiert ist. Ich habe mich geschämt, als ich meinen Freunden erklärt habe, dass diese Häuser in der Liste der Kulturdenkmale in Ahrensburg eingetragen sind und – ähnlich wie die Fuggerei in Augsburg – heute wie damals für einen geringen symbolischen Beitrag als Wohnungen für Bedürftige dienen. Weiterlesen










