Archiv für den Autor: Harald Dzubilla

Kommen die örtlichen Sozialämter ihren Pflichten nicht nach?

Die BürgerStiftung Region Ahrensburg veröffentlicht auf dem Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG folgende Meldung: „Immer mehr Menschen, besonders ältere Menschen, Familien und Alleinerziehende, benötigen finanzielle Hilfe, um ein eigenes Bett oder andere unverzichtbare Einrichtungsgegenstände bezahlen zu können.“ Und wenn ich das lese, dann frage ich mich: Ist es nicht  Aufgabe unserer Sozialämter, diesen Menschen zu helfen. Oder . . . gibt es das Problem womöglich garnicht?

Die besagte BürgerStiftung hingegen sieht es anders. Sie fordert die Bürger auf, Geld für Menschen zu spenden, die kein eigenes Bett haben oder unverzichtbare Einrichtungsgegenstände nicht bezahlen können. Solche Menschen sind der BürgerStiftung aber vermutlich garnicht bekannt. Und deshalb hat man soeben  5.000  von Spendern eingesammelte Euro in die Kasse vom Sozialkaufhaus in Ahrensburg weitergereicht, und zwar in Form eines überdimensionalen Schecks, wie ein solcher so häufig bei Selbstdarstellern zwecks optischer Spendenübergabe vor dem Fotografen angefertigt wird – siehe Foto!

Hierzu muss man wissen: Das Sozialkaufhaus Ahrensburg ist ein Kaufhaus wie jedes andere auch, nur dass hier Gebrauchtwaren verkauft werden. Und das Soziale daran ist: Das Unternehmen dient der Integration langzeitarbeitsloser Menschen. Und wenn Sie dort einkaufen – so wie ich es auch schon getan habe – dann dienen Sie damit nicht den Kunden des Sozialkaufhauses, sondern Sie helfen den dortigen Mitarbeitern. Und natürlich auch dem Betreiber. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. März 2025

Nepper, Schlepper, Bauernfänger im Anzeigenblatt MARKT

Das Anzeigenblatt MARKT für Ahrensburg und Umgebung veröffentlicht an diesem Wochenende zwei Anzeigenseiten – siehe die Abbildung! Man kann sich denken: Inserenten, die sich solche Formate finanziell leisten können, müssen schon sehr gute Geschäfte machen. Denn der Seitenpreis vom MARKT ist so hoch, dass der Verlag ihn in seiner Preisliste nicht bekanntgibt, sondern nur den Preis für 1 Millimeter einspaltig nennt. Hinzu kommt, dass beide Anzeigen auch noch vierfarbrig gedruckt sind.

Ich komme auf das Thema, weil die Inhalte beider Anzeigen dubios sind. Das müsste auch im Verlag vom MARKT bekannt sein. Aber statt ahnungslose Leser vor den Praktiken solcher Firmen zu schützen, veröffentlicht der MARKT deren Reklame nach dem Motto: Geld stinkt nicht – womit ich die Anzeigenerlöse des Verlages meine.

Zielgruppe dieser Reklame sind in erster Linie alte Menschen. Und wenn die ihren Pelz verkaufen möchten, weil das Leben teuer geworden ist, dann werden sie bei den beiden Firmen ihr blaues Wunder erleben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. März 2025

Der Ahrensburger Stadtverordnete Dr. Detlef Steuer (WAB) will den Bürgern schon wieder einen Bären aufbinden

Leidiges Thema: „Parkplötze in der Ahrensburger City“. Hierzu ist heute ein lesenswerter Beitrag von Finn Fischer im Stormarner Tageblatt erschienen mit der Überschrift: „Kein Parkhaus: So begründet die Politik die Entscheidung, die den Einzelhandel in Sorge versetzt.“ Inhaltlich gibt es in diesem Bericht nichts, was nicht schon bekannt ist – mit einer Ausnahme. Und das ist die unverschämte Äußerung des WAB-Stadtverordneten und ADFC-Lobbyisten Dr. Detlef Steuer, die genauso kraus ist wie seine Haare.

Ich habe die Aussage des Diplom-Mathematikers mal hervorgehoben – siehe die Abbildung links! Der Mann behauptet also allen Ernstes, dass die Tiefgarage unter dem dortigen Neubau „für alle Besucher zugänglich gemacht wird“. Ein Witz. Denn es handelt sich hier um private Kundenparkplätze von Edeka, die heute noch am alten Marktgebäude in der Bahnhofsstraße sind. Des weiteren sind in der neuen Tiefgarage die Stellplätze für die neuen Bewohner des Gebäudes.

Zum weggefallenen Parkplatz Alte Reitbahn, der heute teilweise ersetzt wird durch den provisorischen Stormarnparkplatz, wird  es also keine Alternative geben, wenn kein Parkhaus am Stormarnplatz oder anderswo gebaut wird. Wer das Gegenteil behauptet, belügt die Bürger, und zwar schamlos, Herr Dr. Steuer. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Februar 2025

Kinderarmut in Ahrensburg: Wie sozial ist unsere Stadt eigentlich wirklich?

Die schönste Jahreszeit für alle Kinder, das ist die Zeit der Schulferien. Und das ganz besonders im Sommer, wenn die Ferienzeit lang ist genauso wie die Tage. Dann fahren Familien in den Urlaub – aber nicht alle. Es gibt auch Kinder, deren Eltern sich nicht jedes Jahr einen Urlaub leisten können. Und da sollte doch eine Stadt wie Ahrensburg mal ein Vorbild sein im Kreise Stormarn, und etwas tun für Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Wie wäre es, würde die Stadt mal einen Reisebus chartern? Und mit diesem Reisebus könnten rund 50 Kinder mit Betreuern für ein paar Tage an die Ostsee fahren und dort in einer Jugendherberge oder einem Ferienheim übernachten und die See genießen. Und das natürlich gratis.

Ich ahne Stimmen, die erklären, dass die Stadt Ahrensburg dafür kein Geld übrig hat, denn man hat doch gerade erst 15.000 Euro in einer einzigen „Musiknacht“ verpulvert. Klar. Aber da komme ich genau auf den Punkt, den ich in Ahrensburg vermisse: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Februar 2025

Die Stadt Ahrensburg und ihr „großzügiger Zuschuss“ zum Ahrensburger Stadtfest

Das Ahrensburger Stadtfest ist ein Stadtfest, das nicht von der Stadt Ahrensburg veranstaltet wird. Sprich: Die städtische Verwaltung richtet das Bürgerfest nicht aus, sondern die Veranstaltung ist eine Leistung der Kaufleute, die sich im Stadtforum Ahrensburg vereinigt haben.

Mehr noch: Die Stadtverwaltung kassierte in vorherigen Jahren sogar noch Geld für das Stadtfest vom Ahrensburger Stadtforum, indem man „Kosten der Sondernutzung“ für öffentlichen Raum berechnet hat in Höhe von 7.000 Euro. Und berechnet wurde auch die „temporäre Verkehrsbeschilderung“ in Höhe von rund 10.000 Euro.

Nun berichtet das Abendblatt-Stormarn online, dass die Stadt wie bereits im Vorjahr das Fest finanziell unterstützen wird, und zwar „großzügig“. Und diese „finanzielle Unterstützung“ besteht darin, dass die Verwaltung auf die Kosten für Sondernutzung der öffentlichen Straßen und Plätze verzichtet und auch für die temporäre Verkehrsbeschilderung keine Rechnung ausstellen will.

In meinen Augen ist das ein Jokus für den Lokus. Denn 1.: Ohne Stadtfest gäbe es gar keine Einnahmen für die Stadt wegen Sondernutzung von Straßen und Plätzen. Und 2:. Welche Firma wird an die Stadt Ahrensburg eine Rechnung über 10.500 Euro schicken für eine temporäre Verkehrsbeschilderung, die dann auch der Stadtkasse beglichen wird…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Februar 2025

Wo es Ahrensburger gibt, die nach Bad Segeberg gehören

Ein Bericht vom Stormarner Tageblatt online brachte mich auf eine Idee. Der Beitrag stammt aus Bad Segeberg, und zwar von der Bühne am Kalkberg, wo alljährlich die Karl-May-Festspiele stattfinden. Und hier sucht das Ensemble nach Unterstützung, was meint: Komparsen werden benötigt. Und genau hierfür gibt es doch Mitbürger in unserer Stadt, die geradezu prädestiniert sind, auf der Bühne am Kalkberg zu stehen!

Zum Beispiel unter den Ahrensburger Stadtverordneten: Dort befinden sich auch welche, die in der Versammlung im Marstall nur als Komparsen auftreten, denn sie spielen dabei keine Hauptrolle. In Bad Segeberg könnten diese Statisten ihre Auftritte ergänzen, indem sie dort mit Indianergeheul über die Prärie laufen und wild den Tomahawk schwingen! Dafür würden sie dann sogar Applaus von den Zuschauern bekommen im Gegensatz zu ihren Rollen, die sie in der Ahrensburger Politik spielen. Und vielleicht dürfen sie am Kalkberg sogar auf richtigen Pferden reiten, was den Steckenpferdreitern in der Reithalle vom Marstall ja nur als Paragraphenreiterei möglich ist.

Aber auch unter den Hauptakteuren in den Fraktionen gibt es welche, die sich bei den Karl-May-Festspielen sogar überzeugender in Szene setzen könnten als in den Versammlungen der Stadtverordneten. Sowohl in Rollen von Guten als auch bei den Bösewichtern. (Wozu ich hier keine Namen von Schurken nenne; aber regelmäßige Leser von Szene Ahrensburg wissen, whom it may concern. 😉 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Februar 2025

Stadtverordnetenversammlung: Einwohnerfragestunde ohne Antworten und Erhöhung von Parkgebühren statt Steuererhöhung

Auf dem nachfolgnden Foto sehen Sie Stühle für die Besucher der Stadtverordnetenversammlung im Marstall. Im Vordergrund erkennen Sie den Pressetisch mit vier Stühlen. Und alle Stühle standen gestern Abend leer vor sich hin und genossen unbeschwert den freien Abend. Wozu ich ergänzed erklären muss: Es ist dieses ein verbotenes Foto, denn der Bürgervorsteher hat gleich zu Beginn der Veranstaltung den Befehl ausgesprochen, dass das Fotografieren in der Veranstaltung nur erlaubt ist, wenn er, der Vorsteher der Bürger, dieses zuvor ausdrücklich genehmigt hat.

Verbotenes Foto: Besucherreihen in der Stadtverordnetenversammlung

Warum bin ich gestern Abend in die Versammlung der Stadtverordneten gegangen? Ich habe es aus Höflichkeit getan. Denn ich hatte Fragen zur Einwohnerfragestunde eingereicht und wollte natürlich anwesend sein, wenn Bürgermeister Eckart Boege mir diese meine Fragen beantwortet, die ich eine Woche zuvor schriftlich per E-Mail abgeschickt hatte. Aber: Pustekuchen!

Der Leiter der Stadtverwaltung erklärte mir in der Einwohnerfragestunde von hoher Bühne herab etwas, das ich akustisch nicht verstanden habe, da die Technik in der Reithalle teilweise zu wünschen ließ und nur den Bürgervorsteher klar zu Wort kommen ließ. Aber auch ohne klare Worte habe ich mitbekommen, dass Herr Boege wieder einmal entschieden hat, die Fragen eines Einwohners in der Einwohnerfragestunde nicht zu beantworten. Nicht eine einzige Frage. Was keineswegs an der Diffizilität meiner Fragen liegt, sondern einfach am Willen des Boegemeisters, um nicht zu sagen: an seiner Sturheit. Und dann wundert der Rathaus-Scheffe sich vermutlich, warum ich ihn als Amtsperson nicht ernst nehmen kann. (Und dass Hochmut vor dem Fall kommt, sollte der Genosse Boege doch eigentlich am aktuellen Wahlergebnis für seine Partei im Bundestag ablesen können.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2025

Hamburger Abendblatt: Leser, sie haben Stormarn geschrumpft!

Früher gab es die „Ahrensburger Zeitung“ im Hamburger Abendblatt, die später dann zur „Stormarn-Belage“ geschrumpft war zum 3. Buch der Zeitung geworden ist. Und danach zum 4. Buch mit nur noch zwei oder drei Seiten aus Stomarn. Und heute? Wenn Sie heute das Abendblatt aufblättern, dann finden Sie dort als 5. Buch: „Der Norden“. Und dort gibt es die Seiten: „Harburg Stadt & Land“, „Stormarn“, „Norderstedt“. „Pinneberg“ und „Bergedorf“ – siehe die Abbildung!

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an einen Beitrag vom Abendblatt, in welchem die Regionalausgaben der Zeitung bejubelt worden sind. Das ist verdammt lange her. Die Reginalausgaben wurden nachh jedoch mehr und mehr eingedampft. Und als Ahrensburger frage ich mich: Was soll ich mit lokaler Berichterstattung aus Harburg, Norderstedt, Pinneberg und Bergedorf, die mich so interessieren wie die Wasserstandsmeldungen von Rhein, Main und Donau, zumal ich dafür weniger Berichte aus Stormarn und letztlich aus Ahrensburg bekomme?!

Bemerkenswert ist auch: Sollte das, was der Stormarn-Leser heute im Abendblatt vorfindet, die zukünftige Regel sein, dann sei die Frage gestattet: Hält die Redaktion es nicht für nötig, die Leser darüber zu informieren? Oder weiß man dort womöglich garnicht mehr, dass man noch vereinzelt Leser in Ahrensburg und Umgebung hat…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2025

Und hier noch ein Ahrensburger Wahlergebnis off the Record

Wenn Sie mal zurückklicken wollen auf meinen Blog-Eintrag vom 10. Februar 2025, dann lesen Sie dort: „Wahlveranstaltung der SLG: Der Vertreter der AfD wurde zur Schnecke gemacht, der Vertreter der CDU glänzte … durch Abwesenheit“.

Hierzu kann ich heute über eine Fortsetzung berichten, und zwar die interne Abstimmung der SLG-Schüler in Sachen Bundestagswahl. Und wenn Sie auf die Abbildung schauen, dann werden Sie erkennen, was es für eine Partei bewirkt, die geschwänzt hat bei der Veranstaltung, nämlich die CDU. Andererseits: Auch für die AfD hat sich die Anwesenheit des örtlichen Kandidaten nicht gerade positiv ausgewirkt bei der Stimmenabgabe der SLG-Kids. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2025

Ahrensburg@Deutschland nach dem Urnengang 2025

Die Wahl ist gelaufen, das Resultat steht fest und hat nicht sonderlich überrascht – jedenfalls mich nicht. Und so wird es denn wohl zu einer CDU/SPD-Regierung kommen, die immerhin den Vorteil hat, dass im derzeit wichtigen Ressort der Landesverteidigung weder Vakuum noch Einarbeitungszeit entstehen würde.

Interessant bei der Wahl ist natürlich auch das lokale Geschehen, nämlich die Abstimmung der Ahrensburger im Vergleich zu den Bürgern landesweit. Hierzu habe ich drei Grafiken an den Rand gestellt; und die Ergebnisse aus unserer Stadt können uns im Vergleich mit dem Bundesergebnis schon ein wenig stolz machen, finden Sie nicht!?

Spannend werden nun die Verhandlungen von Friedrich Merz mit der SPD und die Frage nach dem künftigen Who-is-who in der Bundesregierung. Bis Ostern sollen laut Merz die Eier im Nest sein. Drücken wir ihm und uns allen die Daumen, denn nie zuvor war eine starke und weise Bundesregierung wichtiger als in unserer heutigen Zeit!

Und hier die Details über Ahrensburg aus der Bundestagswahl 2025 von der Homepage der Stadt Ahrensburg: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2025