Archiv für den Autor: Harald Dzubilla

Halten Sie, lieber Leser, auch einen Waschbären als Haustier?

Falls Sie einen Waschbären als Haustier in Ihrer Wohnung halten, dann bitte Vorsicht! Denn der maskierte Geselle ist „putzig und gefährlich“, erklärt Reporter Marcus Jürgensen im Stormanteil vom Abendblatt und veröffentlicht damit eine „Warnung vor Waschbären als Haustier“ mit der Begründung: „Vor allem in Stormarn und dem Herzogtum Lauenburg werden die kleinen Raubtiere zur Plage. Behörden schreiten immer öfter ein“.

Und? Halten Sie einen Waschbären als Haustier? Wir haben in unserem Haus nur eine Katze und eine Waschmaschine – beide völlig ungefährlich. Aus diesem Grunde habe ich den Bericht im Stormarnteil vom Abendblatt auch nicht gelesen und weiß somit nicht, wie man so einen leibhaftigen Waschbären überhaupt ins Haus bekommt. Kann man den in einer Zoohandlung kaufen? Oder vielleicht bei Hagenbeck im Tierpark bekommen? Oder muss man sich einen Waschbären selber im Wald fangen?

Es könnte natürlich auch sein, dass die Stormarn-Redaktion ihren Lesern einen Bären aufbinden will. Und weil es ja im Kreise Stormarn nichts gibt, was für uns Leser berichtenswerter ist als Waschbären im eigenen Heim, da führt die Redaktion uns eben an der Nase herum. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2025

Das Stormarner Tageblatt über die Parkplatzsituation in der City von Ahrensburg und dazu ein Leserkommentar

Das Stormarner Tageblatt berichtet das, was Kunden von Geschäften, Restaurants und Praxen bekannt ist: „Einzelhändler in Ahrensburg in Sorge: Parkplatzsituation bedroht die Innenstadt“. Diesen Beitrag von Gesche Peter sollten besonders alle Ignoranten lesen, die immer noch glauben, dass eine Innenstadt ohne die vielen Kunden, die mit dem Auto kommen, als Innenstadt überleben kann.

Und dann steht dort auch noch ein Leserkommentar unter dem Bericht im Stormarner Tageblatt. Absender: René von Stockum. Der Mann, für den Deutsch offensichtlich zweite Fremdsprache ist (Zitat: „nicht Mal Samstags“), der zieht ziemlich übel über Geschäfte in unserer Innenstadt her. Und weil mir der Name „von Stockum“ aus der Ahrensburger Kommunalpolitik bekannt ist (Silke von Stockum, Stadtverordnete der Grünen, die zuvor bei der SPD gewesen ist), habe ich mal „René von Stockum“ gegoogelt und den Mann gefunden zusammen mit Silke von Stockum auf Facebook, wo beide bei der SPD aufgeführt waren, wo man sie heute aber nicht mehr findet.

Es scheint, dass der René der Silke unter die grünen Armen greifen möchte, weil die ja den Bürgerentscheid über Parkplätze in der Innenstadt allzu gern kippen möchte, sich aber nicht getraut hat, einen Leserkommentar zu schreiben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2025

Möchte der Bürgermeister vielleicht 25 weitere Mitarbeiter für den Alten Speicher einstellen, Herr Bellizzi?

Die Politiker-Werbekolumne im MARKT wird heute mal wieder mit Worten gefüllt von Thomas Bellizzi (FDP) . Und dabei bin ich über einen Passus gestolpert, der wie folgt lautet: „Der Alte Speicher verschlingt Millionen, ohne dass ein tragfähiges Konzept vorliegt. Der Bürgermeister möchte zudem 25 weitere Mitarbeiter einstellen – als wenn die zusätzlichen Stellen nicht schon genug wären.“

Hierzu habe ich als Bürger ein paar Fragen zum besseren Verständnis und also lauatend: Wieso, warum und weshalb verschlingt der Alte Speicher Millionen? Sind damit womöglich Millionen Euronen gemeint, Herr Bellizzi? Und meinen Sie wirklich, dass der Bürgermeister die genannten 25 weiteren Mitarbeiter für die Bearbeitung vom Alten Speicher einstellen will und entsprechende Vergütungen bezahlt, die in die Millionen gehen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2025

In Hamburg wird eine „Enteignungsbehörde“ geschaffen, damit Ahrensburg eine S4 bekommt

Eine Seite im Stormarnteil vom Abendblatt ist heute überschrieben: „Ahrensburg will überall transparente Schutzwände“. Überall? Das würde natürlich auch bedeuten: Schutzwände rund ums Denkmal am Rathausplatz, damit die Insassen dort vor dem Lärm geschützt werden, den die Bürger machen. Aber die Schutzwände in Ahrensburg sollen nicht nur vor Lärm schützen, sondern sie sollen auch die Bürger ablenken von dem, wovor niemand sie schützen will, nämlich vor dem Bau einer S4 in Ahrensburg samt Bahnhof.

Apropos: Ich habe im Hamburger Abendblatt einen Bericht gefunden zum Bau der S4 und ich zitiere daraus nur mal zwei Absätze – siehe die Abbildung! Bitte lesen Sie das einmal ganz langsam und sorgfältig durch! Und dann fragen Sie sich mit mir: Welche Schutzwände haben eigentlich Menschen, denen die Bahn mit einer eigens dafür geschaffenen „Enteignungsbehörde“ das Heim unterm Hintern zwangsenteignen will…?

Es ist schon lustig und zwar „lustig“ in Gänsefüßchen: In Ahrensburg setzen Verwaltung und Politik sich ein für transparente Lärmschutzwände, gegen die unsere gefiederten Freunde fliegen und wo Sprayer ihre Spuren hinterlassen werden, anstatt dass die Bürgervertreter sich dafür einsetzen, dass die S4 garnicht erst bis nach Ahrensburg kommt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. September 2025

Ist Bürgermeister Eckart Boege vielleicht ein Freund des Campings…?

Auf dem kleinen und kostenlosen Parkplatz gegenüber Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule und Alfred-Rust-Saal parken seit Ewigkeiten diverse Campingmobile. Aber nicht nur für Stunden. Und auch nicht für Tage oder Wochen – sondern für Monate. Das sind Menschen, die rücksichtslos agieren gegenüber dem gemeinen Autofahrer, der dort nur selten Platz für seinen Pkw findet.

Das Problem wäre einfach zu lösen. Sogar supereinfach. Ein kleines Schild unter dem P-Zeichen, dass hier nur Personenkraftwagen parken dürfen – siehe Abbildung! Das aber will die städtische Verwaltung partout nicht. Sie stellt sich lieber auf die Seite der Unverschämten und damit gegen das Gemeinwohl, dem die Damen und Herren ja eigentlich verpflichtet wären, falls Sie das vergessen haben, Herr Bürgermeister.

Warum tut Eckart Boege das, und zwar ganzu bewussst? Es muss ja wohl einen Grund haben. Vielleicht, so könnte man vermuten, ist er ja selber Camper und hat sein Mobil in der Friedrich-Hebbel-Straße kostenlos abgestellt…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. September 2025

Einzelhandel: Ein Blick aus Ahrensburg nach Bargteheide

Das Stormarner Tageblatt berichtet, was Bargteheide von Ahrensburg unterscheidet, und zwar was die Innenstadtbereiche betrifft: „Bargteheider Einzelhändler berichten: „Innenstadtsterben? Nicht bei uns!“  In Ahrensburg dagegen ist zunehmend zu beobachten, dass der Leerstand in der City zugenommen hat und Läden und Restaurants ums Überleben kämpfen.

Hätten wir heute in Ahrensburg noch die Parkplätze Lindenhof und Alte Reitbahn, dann hätten die Einzelhändler in der City weniger Probleme. Und denjenigen Stadtverordneten, denen sie diese Probleme verdanken, die laufen frei herum und erzählen Märchen von Radfahrern, die angeblich mehr einkaufen als Autofahrer. 🤡 Und sie behaupten allen Ernstes, dass es in der Innenstadt ausreichend Parkraum gibt, indem sie auf eine Untersuchung verweisen, deren Urhebern ich wegen Dilettantismus und Irreführung das Honorar verweigert hätte. Aber Dilettantismus trifft ja auf seinesgleichen im Rathaus unserer Stadt, wo man bis heute noch nicht begriffen hat, dass man für Bullshit gelöhnt hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2025

Großhansdorf: Bürgermeisterwahl mit einer Nr. 1 und 2 Nullen

In unserer Nachbargemeinde Großhansdorf, wo ich in Schmalenbeck meine Kindheit verlebt habe, dort wird in diesem Monat ein neuer Bürgermeister gewählt. Und während die Wahlvorgänge in der Waldgemeinde bis dato für die Einwohner recht einfach gewesen waren, weil sich neben Amtsinhaber Janhinnerk Voß kein anderer Kandidat getraut hat, seinen Hut in den Ring zu werfen, da ist es in diesem Jahr anders: Drei Bewerber kandidieren fürs Großhansdorfer Rathaus, weil Janhinnerk Voß in den Ruhestand wechseln möchte.

3 Kandidaten = eine Nr 1 und 2 Nullen

Warum haben die Bürger es aber auch in diesem Jahr sehr leicht, sich für einen Kandidaten zu entscheiden? Wenn Sie am Mittwoch im Emil-von-Behring-Gymnasium gewesen sind, wo sich die drei Bewerber den Bürgern gestellt haben, dann haben Sie es selber erlebt: Es kandieren ein gestandener Bürgermeister und zwei Herren, die sich bei ihrer Vorstellung fast schon lächerlich gemacht haben. Und ich bin sicher, dass die Nr. 1 bereits im ersten Wahlgang mehr als 50 Prozent der Stimmen erzielen wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2025

Einwohnerfragestunde: Bürgermeister Eckart Boege ist offensichtlich überfragt

Am 22. September 2025 passieren in Ahrensburg zwei Ereignisse: 1. beginnt der Herbst. Und 2. ist Stadtverordnetenversammlung in der Reithalle im Stall. Zum Herbst gibt es von meiner Seite nichts Besonderes zu vermelden, wohl aber zum Event im Marstall. Hierzu habe ich Ihnen das Programm an den Rand gestellt. Und dazu einen Hinweis, welche Punkte in der Einwohnerfragestunde zur Sprache kommen sollen.

Sie lesen: Es sind eine Einwohnerfrage von Kandt Die Linke. Und es sind zwei Antwortschreiben Fischer und Siemers. Und was Sie dort nicht lesen, das ist das Antwortschreiben des Bürgermeisters an den Einwohner Harald Dzubilla. Denn wie Leser von Szene Ahrensburg wissen, habe ich meine Fragen an die Verwaltung bereits am 15. Juli 2025 also vor rund zwei Monaten – an das dafür zuständige Gremium abgeschickt. Und den Empfang hat Eckart Boege mir am 21. Juli 2025 mündlich bestätigt und versprochen, meine Fragen zu beantworten.

Dass ich bis heute keine schriftlichen Antworten bekommen habe, empfinde ich als eine ausgesprochene Respektlosigkeit des Bürgermeisters gegenüber einem Bürger, der sich Gedanken um die Stadt Ahrensburg macht, die ich bei Eckart Boege häufig vermisse. Und als ich schon Einwohner von Ahrensburg gewesen bin, da war der heutige Bürgermeister noch garnicht auf der Welt. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2025

Kein Probealarm: Wenn Ihre Eltern oder Großeltern heute Abend in der Stormarnschule sind, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten!

Um 11 Uhr haben Sie heute eine Alarmmeldung bekommen auf Ihrem Handy. Das war aber nur Probealarm – Gottseidank! Doch hier kommt nun eine echte Warnmeldung auf Szene Ahrensburg: Ich warne alle Bürger vor einer Veranstaltung, die heute Abend in der Stormarnschule stattfindet, in der es um Erbschaftssteuer geht. Dazu muss man wissen: 

Abbildung: Ahrensburg-Portal – Sprechblasen: Szene Ahensburg

Der Veranstalter, die BürgerStiftung Region Ahrensburg, hat ein Interesse daran, in den Testamenten von Bürgern erwähnt zu werden, wenn Sie wissen, was ich damit meine. Das sollten Sie vor Augen haben, wenn Ihre Eltern, Großeltern oder die Erbtante und der Erbonkel sich für diese Veranstaltung angemeldet haben, wo ein gewiefter Steuerberater und eine pfiffige Rechtsanwältin & Notarin im Auftrag der BürgerStiftung Region Ahrensburg als Protagonisten auftreten – warum sie das auch immer wieder regelmäßig tun mögen (siehe Abbildung!). Und der Herr in der Mitte auf dem Foto will von allen Besuchern die Namen und Adressen erfahren und zusätzlich Spendengelder einsammeln. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. September 2025

Landrat Dr. Henning Görtz freut sich sowohl auf die S4 als auch über die Fehmarnbeltquerung

Das Stormarner Tageblatt hat gerade ein Interview geführt mit unser aller Landrat Dr. Henning Görtz. Der spricht natürlich nicht nur für Ahrensburg, sondern er spricht für den gesamten Kreis Stormarn. Und dabei hat der Herr Landrat im Interview auch zum Thema der S4 gesprochen und über die Fehmarnbeltquerung und dabei etwas von „Vorteilen“ zur S4 gesagt.

Ich stelle einen Passus aus dem Interview an den Rand. Bitte lesen Sie die Äußerungen von Landrat Görtz! Ich habe das dreimal getan und danach immer noch nicht begriffen, was der Mann mit seinen Worten zum Ausdruck bringen will, speziell natürlich was Ahrensburg betrifft, die größte und schönste Stadt im Kreise Stormarn, die am meisten durch den Bau der S4 berührt und drangsaliert werden wird.

Leser von Szene Ahrensburg kennen meine Meinung zur S4, wo von Vorteilen nicht die Rede ist, sondern ich sehe im Bau, der über Rahlstedt hinausführt, nur Nachteile für unsere Stadt. Und darum meine Frage an Sie, liebe Mitbürger: Teilen Sie die Meinung unseres Landrats? Oder empfinden Sie seine Äußerung als das, was ich daraus ablese, nämlich Schöngerede? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. September 2025