Das Stormarner Tageblatt berichtet heute online: „Ahrensburg: Unbekannter plündert Schaufenster in der Manhagener Allee“. Und was will der Leser sofort wissen? Ich will wissen: In welchem Laden ist die Plünderung des Schaufensters passiert? Das aber wird von Reporterin Gesche Peters nicht verraten.
Stattdessen erfährt der Leser: „Gegen 10.50 Uhr beschädigte ein unbekannter Mann demnach die Schaufensterscheibe eines Geschäfts in der Manhagener Allee. Er scheint es auf etwas Bestimmtes abgesehen zu haben: Aus der dahinterliegenden Auslage entwendete er einen Gegenstand und ergriff im Anschluss sofort zu Fuß die Flucht.“
Ich halte fest: Das Schaufenster wurde „geplündert“, aber nur ein Gegenstand wurde entwendet. Was für ein Gegenstand das ist, erfährt der Leser allerdings nicht. Und unglaublich: Der Mann „ergriff im Anschluss sofort zu Fuß die Flucht“ – wer hätte das wohl gedacht?!
Weiter im Text: „Die alarmierten Einsatzkräfte leiteten umgehend eine umfangreiche Fahndung im nahen Umkreis ein, konnten den Tatverdächtigen jedoch nicht mehr antreffen.“
Den „Tatverdächtigen nicht mehr antreffen“ – ist das nicht putzig formuliert?! Wo bitte konnten die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen nicht mehr antreffen – am Tatort vielleicht?
POSTKRIPTUM: Der Einbruch, über den heute berichtet wird, fand statt am Montag, dem 10. August 2026.
