Die Volkshochschule Großhansdorf (VHS) kann’s nicht lassen: Auch im aktuellen Programm Herbst 2026 wird erneut für die Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG geworben und für deren
kommerzielles „Ahrensburg PORTAL“. Und: Diese Werbung im Programm wird von Firmeninhaber Dr. Michael Eckstein möglicherweise garnicht bezahlt, denn es steht nicht der Hinweis „Anzeige“ über dem Beitrag.
Mehr noch: Unter der Überschrift „Gutes Tun in der Region Sie haben die Wahl“ wird in einer weiteren Werbung suggeriert, dass die BürgerStiftung etwas Gutes tut in der Region – siehe Abbildung unten rechts! Das aber ist für mich als Ahrensburger schwerlich erkennbar, denn was die Stiftung de facto tut, das ist Sammeln von Spendengeld der Bürger, das auf einem Konto bei der Haspa in Ahrensburg eingelagert wird, statt dass es unmittelbar für „Gutes“ weitergegeben wird.
Und deshalb rate ich dringend davon an, an die BürgerStiftung Region Ahrensburg zu spenden, sondern stattdessen das Geld lieber direkt an den Kinderschutzbund oder an die Schulvereine zu spenden oder an eine andere gemeinnützige Organisation, die Spendengelder nicht auf dem Konto einer Sparkasse einlagert.
Apropos „AhrensburgPORTAL“: Hier sah ich schon wieder die Anzeige, in der vier Personen abgebildet sind, die als Richter vom Bundesgerichtshof (BGH)
auftreten. Und egal, ob es tatsächlich Richter sind oder nur verkleidete Fotomodelle: Es ist verboten! Darauf habe ich schon einmal in einem Blog hingewiesen, aber der Herr Doktor liest entweder Szene Ahrensburg nicht oder er ist schwer von Begriff.


Wenn die VHS Großhansdorf in ihr Programm offiziell Anzeigen aufnimmt, dann muss es dafür auch eine offizielle Preisliste geben. Wo findet man die?
Überprüft die Stadtverwaltung eigentlich die Veröffentlichungen auf ihrer Website bezüglich von Wahrheit? Oder kann dort jeder Jedes veröffentlichen lassen?
Als ich zu diesem Thema im MARKT vom 15.8. auf Seite 4 eine Bitte der „Bürgerstiftung um Spenden für benachteiligte Schulanfänger“ – leider erst heute – gelesen habe, ist mir doch glatt der Kragen geplatzt!
Dieser „umstrittene“ – in meinen Augen ominöse – Verein – bitte nicht verwechseln mit der „Bürgerstiftung Stormarn!“ – wagt es weiterhin, um Spenden zu betteln – von denen – den Eindruck habe ich gewonnen – niemand weiß, wieviele geflossen sind – und wofür und für wen sie ausgegeben wurden.
Oder lässt sich das irgendwo und irgendwie nachvollziehen?
Menschen, die Schulanfänger aus bedürftigen Familien unterstützen möchten, sollten sich direkt an die betreffenden Schulen, an den Kinderschutzbund oder an ihre Gemeinde wenden.
Die wissen um die Notlagen in Familien.
Es bedarf keines Umwegs über eine „umstrittene“ Bürgerstiftung!!!