Gestern wollte ich mal wieder nach dem Wahrzeichen vom Schilda des Nordens sehen, nämlich dem beheiz- und versenkbaren Poller in der Manhagener Allee, mit dem die Verwaltung das Steuergeld der Bürger im Erdboden versenkt hat. Und obwohl es 12 Uhr mittags gewesen ist, war der Poller festgemauert in der Erden wie dereinst die Glocke von Friedrich Schiller. Und daneben ist zu lesen: „Achtung Poller wieder in Betrieb von 10:00 – 6:00 h Poller oben“. Ein Hinweis, der zeigt, dass man im Rathaus der Stadt offensichtlich nicht weiß, wo oben und wo unten ist, bzw. was mit „Betrieb“ gemeint ist.
Und dann ist dort in der Manhagener Allee auch noch Wein Ahrens. Genauer: Dort war Wein Ahrens, denn das Lokal ist geschlossen. Ein Blick auf die Homepage des Restaurants bestätigt das inklusive eines orthografischen Fehlers.
Wenn Sie sich erinnern: Bereits vor einem Jahr hatte das Hamburger Abendblatt darüber berichtet, dass das Lokal insolvent ist. Und der damalige Appell von Inhaber Robert Ahrens an seine Gäste hat offenbar keine Früchte getragen. Und meine persönliche Erfahrung im Restaurant Wein Ahrens konnten Sie in meinem Blog vom 8, August 2025 lesen.
POSTSKRIPTUM: Der Ahrensburger Poller, Nachfolger vom Ahrensburger Blaumann, hat übrigens auch einen Namen: Hörmann heißt er.

Die Frage, die ich mir zum Poller stelle: Wäre es wirtschaftlich nicht sinnvoller gewesen statt ein paar zehntausend Euro für den Dödel auszugeben lieber Parkverbotsschilder aufzustellen und die Falschparker einfach abzuzetteln?
Wahrscheinlich mache ich mir das aber zu einfach.
So war es vor dem Poller. Dann aber hatte man kein Lust mehr zum Kassieren und stellte den Hörmann auf.