Wie unterscheiden wir Ahrensburger einen guten Stadtverordneten von einem schlechten?

Am 18. August 2026 tagt im Peter-Rantzau-Haus der Bau- und Planungsausschuss unserer Stadt. Und Punkt 16 der Tagesordnung lautet: „Bebauungsplan Nr. 109 Stadteingang West – Aufstellungsbeschluss“. Hierbei geht es um einen 5. Bahnhof für Ahrensburg, der am Stadteingang West gebaut werden soll und der in meinen Augen genauso nötig ist, wie ein Flughafen in unserer Stadt oder ein zweites Schloss am Stadteingang West. Weil wir Ahrensburger diesen Bahnhof so gut wie garnicht benötigen, sondern hauptsächlich Menschen von außerhalb unserer Stadt.

Der Beschlussvorschlag des Bürgermeisters lautet wie folgt: „1. Für das Gebiet südlich der U1, nördlich der Bahnlinie Hamburg-Lübeck, östlich derHamburger Straße für die Adressen Hamburger Straße 158 sowie die ungeradenHausnummern 159 bis 175 (Flur 3, Flurstücke 74, 119, 208-211, 215, 220-226, 228, 312, 315, 317, 318, 381, 454, Gemarkung Ahrensburg), sowie für einen 10 m breiten Streifen des städtischen Friedhofs (Flurstück 453 teilweise).… wird der Bebauungsplan Nr. 109 -Stadteingang West – aufgestellt.2. Der Aufstellungsbeschluss ist gem. § 2 Abs. 1 Nr. 2 BauGB ortsüblich bekannt zu machen.“

Wenn das umgesetzt wird, dann kommen auf Ahrensburg nicht nur riesige Strapazen zu, sondern auch unnötige Kosten. Sogar der Friedhof wird dabei in Mitleidenschaft gezogen, soll Raum abgeben für den Bahnhofsbetrieb. (Zwischenbemerkung: Wie ich die Evangelisch-Lutherische Kirche, der dieser Friedhof gehört, einschätze, freut man sich dort vermutlich, weil man hier mit einem toten Streifen Land bequem Kasse machen kann. 😇 )

Meine Antwort zur Frage in der Überschrift: Nur Stadtverordnete, die unserer Stadt das Unheil wünschen, werden dem Beschlussvorschlag des Bürgermeisters zustimmen. Ich bitte daher um namentliche Abstimmung.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2026

Ein Kommentar zu „Wie unterscheiden wir Ahrensburger einen guten Stadtverordneten von einem schlechten?“

  1. Jan

    Ich wäre dafür, um diesen Bereich weiter aufzuwerten, direkt daneben noch ein 829m hohes Wohngebäude zu erstellen, den „Burj Boege“. Eventuell kann man den Investor vom Kino und den Sozialwohnungen mit einbinden, Parkplätze werden wegen der avisierten sehr guten Bahnanbindung ja nicht benötigt. Wenn dann das höchste Gebäude der Welt in Ahrensburg steht, kommen auch Touristen und spülen ordentlich Geld in die Stadtkasse, so dass sich die 2,5 bis 3,0 Milliarden EURO Baukosten schnell amortisieren dürften. Statt des blauen Muschelmannes könnte man dann auf dem Rondeel eine Statue zu Ehren des Bürgermeister errichten, die von der Aussichtsplattform des „Burj Boege“ sogar zu sehen wäre. Das ist für mich das Ahrensburg der Zukunft! Hoffen wir nur, dass die Kung-Fu Kämpfer der FDP kein Veto einlegen!

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