Warum der Bürgermeister von Ahrensburg und die Landesregierung nicht die Interessen von uns Bürgern vertreten

Es gibt keine leisen Züge mit Ausnahme von einem Zug aus der Flasche oder Zigarette. Und seit in Ahrensburg die Rede davon ist, dass eine S4 kommen soll, damit XXXL-Donnerzüge bei Tag und Nacht und in kurzen Abständen durch unsere Stadt brausen können, da erkläre ich seit Jahren, dass keine Lärmschutzwände die Menschen in der Stadt vor dem Lärm schützen werden. Alt-Bürgermeister Michael Sarach hatte daraufhin die Vorschlag gemacht, die Gleise der Bahn tiefer zu legen, sodass die Donnerzüge dann durch die Galerie der Hände rasen würden und nicht über, sondern unter den Brücken im Erdreich fahren sollen. Oder anders gesagt: Die Züge sollten quasi zu Untergrundbahnen werden. Und in der Hölle ist Barbecue für alle.

Der derzeit noch amtierende Bürgermeister Eckart Boege hingegen ist ein erklärter Fan von semitransparenten Lärmschutzwänden, weshalb er dafür sogar öffentlich Promotions für die Bahn macht. Und darum empfehle ich dem Boegemeister, dass er heute mal das Abendblatt lesen soll, wo im Stormarnteil berichtet wird: „Reinbeker klagen: Lärmschutuzwände der Bahn bringen überhaupt nichts“ – siehe die Abbildung links!

Und dann ist da noch unsere Landesregierung, bestehend aus CDU und Grünen. Und die fällt uns Ahrensburgern in den Rücken, indem sie sich darüber beklagt, dass die Bau der S4 schleppend passiert – siehe nebenstehende Meldung aus dem Hamburger Abendblatt! Und der Reinbeker (Reinbeker!) Landtagsabgeordnete Martin Habersaat (SPD)  erklärt allen Ernstes: „‚Der aktuelle Stand des Projektes S4 Ost ist aus Sicht der Landesregierung derzeit nicht zufriedenstellend'“. Wozu ich entgegne: Für die Landesregierung nicht zufriedenstellend, Herr Habersaat, wohl aber für uns Bürger, da die Hoffnung, dass die Bahn ihr Vorhaben über Rahlstedt hinaus aufgibt, zuletzt stirbt!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. August 2026

5 Kommentare zu „Warum der Bürgermeister von Ahrensburg und die Landesregierung nicht die Interessen von uns Bürgern vertreten“

  1. Kassandra

    Jedes Jahr der Verzögerung ist ein gutes Jahr für uns Ahrensburger. Zumal wir wissen: Die Lärmschutzwände sind so etwas wie Placebos für die Bürger.

    Antworten ↓
  2. Sabine Heinrich

    Ich glaube, die Ahrensburger können sich ganz beruhigt zurücklehnen.
    Wenn Sie bedenken, dass dieser Ausbau der Unterführung – dieses kleine Stückchen Straße – Sie wissen, was ich meine – inzwischen fast 2 Jahre dauert (Ein Ende ist nicht abzusehen) – dann ist davon auszugehen, dass selbst jetzt 30jährige bei einer Lebenserwartung von 83 Jahren den Ausbau der S4 nicht erleben werden – zumal ja ohnehin kein Geld für den Ausbau der Strecke vorhanden ist.
    Unser Geld wird ja dringendst anderswo und anderweitig benötigt – nicht wahr?
    Aber ich will ja nicht politisch werden…

    Antworten ↓
  3. Peter

    Wenn die Züge dann irgendwann fahren sollten hat unser Bögemeister längst die Biege gemacht.
    Gewissen Parallelen zu vorherigen Bürgermeistern sind dann sicher rein zufällig.

    Antworten ↓

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Optionally add an image (JPEG only)