Da ich nicht nur ein neugieriger Mensch bin, sondern weil mich auch alles interessiert, was in und um Ahrensburg passiert, darum gehe ich regelmäßig auf die Homepage unserer Stadt, um dort nachzuschauen, was es Neues gibt und Bemerkenswertes. Und dann frage ich mich immer wieder: Bin ich der einzige Bürger, der sich über die Gestaltung unserer Website echauffiert? 😤
Den Grund für meinen Unmut sehen Sie in der nebenstehenden Abbildung. Darauf bin ich gelandet, nachdem ich das Thema auf der Startseite angeklickt hatte. Und dann habe ich eine Wüste aus Zeilen und Buchstaben vor mir, die ich mehrfach vergrößern muss, um den Text lesen zu können. Kurz gesagt: Es ist eine Schriftgestaltung, die dem Betrachter die Schuhe auszieht, sofern man hier überhaupt von Gestaltung reden kann.
Die Kunst beim Handwerk der Schriftgestaltung bezeichnet man als Typographie. Sie umfasst die Auswahl, Anordnung und das Design von Buchstaben, Zeilen und Absätzen, um Texte sowohl optisch ansprechend als auch optimal lesbar zu machen. Nichts davon ist auf der Homepage vom Schilda des Nordens zu erkennen. Im Gegenteil: Die Darstellung ist das Corpus Delicti für die Unfähigkeit von Menschen, die dafür von Steuergeldern der Bürger bezahlt werden. Und da ich das bereits in Vergangenheit reklamiert habe, scheint es so, als wäre das dem Leiter der Verwaltung so egal wie sein eigener Ruf in der Stadt.
Frage an Sie, liebe Leser: Geht es Ihnen genauso? Oder gehen Sie garnicht auf die städtische Homepage und wenn, dann nur mit einem Vergrößerungsglas?

Die Seite erinnert mich an den Wilden Weste, wenn dort der Wind den Staub über die Prärie geblasen hat.