Gerade hat Finn Fischer im Stormarner Tageblatt über das „Heizsystem der Superlative“ beim Neubau des Schulzentrums Heimgarten berichtet, da kommt nun auch Harald Klix seines redaktionellen Weges daher und schreibt im Abendblatt: „Neue Schule bricht Rekorde: Erdwärme kommt aus 120 Metern Tiefe“. Und bevor
noch das Fundament der neuen Schule steht, weiß Reporter Klix es bereits: „Schulcampus in Ahrensburg setzt Maßstäbe bei der Klimafreundlichkeit. CO²-Ausstoß ist nicht einmal halb so hoch wie bei einem Wohnhaus“.
Was der sprachliche Unterschied ist zwischen Präsens und Futur I, das dürfte einem Journalisten nicht ganz unbekannt sein. Aber bekanntlich ist Science-Fiction ein beliebtes Genre in Literatur, Film und Videospielen. Warum dann nicht auch in einer Lokalzeitung, um mit futuristischer Spannung die Gegenwart zu dramatisieren. Und wir Bürger können nur hoffen, dass beim Bau sSchulzentrums Heimgarten alles gut enden wird – was ich persönlich nicht glaube, zumal die wirtschaftlichen Ausblicke nicht gerade rosig sind.
In der Zukunft liegt auch der Bau einer S4. Die Reporter Filip Schwen und Anika Würz berichten im Abendblatt: „Die S4 darf derzeit als Sorgenkind der S-Bahn Hamburg gelten.“ Und weiter heißt es im Wortlaut: „Wann auf der Strecke tatsächlich die ersten Züge rollen sollen, dazu äußert sich die zuständige DB-Infrago aktuell nicht.“
Das klingt doch optimistisch – jedenfalls für die Einwohner der Stadt Ahrensburg, denn je später hier etwas in Sachen S4 passiert, desto besser ist es für uns alle. Und als Fürsprecher der Bürger von Ahrensburg habe ich die Frage der HA-Redaktion an den Herrn Schröder von der Bahn entsprechend ergänzt – siehe die Abbildung rechts!
