Der Bürgermeister wollte ein elektrisches Spielzeug für 45.000 Euro haben

Nachdem der Blaumann vom Rondeel verschwunden ist, hat die Stadt Ahrensburg schon seit längerer Zeit ein neues Wahrzeichen in der City bekommen, und zwar in der Manhagener Allee den Poller, der nicht nur beheizbar ist, sondern – im Gegensatz zum Blaumann – auch versenkt werden kann.

Und seitdem der Poller, für den wir Bürger rund 45.000 Euro plus Betriebskosten haben berappen müssen, in der Straße verankert ist, seitdem ist dieser eiserne Phallus immer dann im Boden versunken, wenn er oben sein sollte. Und die Unverschämtheit aus dem Rathaus: Obwohl der Poller schon seit Wochen in der Erde versenkt ist, weisen diverse Schilder rund herum den Bürger immer noch darauf hin: „Achtung Poller wieder in Betrieb von 10:00 – 6:00 h Poller oben“ ha! ha! ha!

Vielleicht ist der Poller auch deshalb im Boden versenkt, damit Firmen, die am dortigen Neubau beschäftigt sind, ungehinderte Zufahrt haben. Wieso aber kommt dann kein Mensch im Rathaus auf die nahliegende Idee, das man die Schilder auch mit diesem Hinweis überkleben kann, damit der Unsinn die Bürger nicht verwirrt…?!

Der wochen- bzw. monatelang versenkte Poller beweist auf jeden Fall: Das Ding ist so nötig gewesen wie der Deppenkreisel für 580.000 Euro im Wulfsdorfer Weg. Was meiner Meinung nach eine Veruntreuung von Steuergeldern ist, Herr Bürgermeister, der Sie Ihre Ahrensburger „Imagefilme“ endlich durch den Poller ergänzen sollten, damit zusammengeführt wird, was zusammengehört im Schilda des Nordens!

Ja, meine lieben Mitbürger, unser Boegemeister wollte ein elektrisches Spielzeug für 45.000 Euro haben. Und nachdem er festgestellt hat, dass das Ding dauernd kaputt bzw. völlig unnötig ist, da hat er offenbar sein Interesse daran verloren.

Was ebenfalls mal wieder nicht funktioniert hat, das war das Laufband im CCA, auf dem wir heute unseren Einkaufswagen von Rewe in die Tiefgarage rollen lassen wollten  – siehe die Abbildung! Ich vermute, dass Laufbänder und Poller vom Kundendienst derselben Firma betreut werden, mämlich von Hampelmann & Söhne. 🤡

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. September 2026

2 Kommentare zu „Der Bürgermeister wollte ein elektrisches Spielzeug für 45.000 Euro haben“

  1. Lionel Hutz

    Ich stimme Ihnen in vielen Dingen zu (außer vielleicht zum Parken in der Rantzaustraße), aber was die Sinnhaftigkeit des Pollers angeht, bin ich tatsächlich anderer Ansicht als Sie. Auf dem oberen Bild sieht man ja gut, dass offenbar nichts anderes als ein physisches Hindernis Autofahrer davon abhält, die Fußgängerzone zu befahren. Das Verkehrszeichen wird nur als gut gemeinter Hinweis wahrgenommen, aber man muss eben ganz wichtigerweise und natürlich nur ganz kurz trotzdem reinfahren.

    Das Rätsel bleibt, warum der Poller nicht in Betrieb ist. Liegt das vielleicht an der Baustelle?

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    1. Harald Dzubilla Beitragsautor

      Was Sie auf dem Foto sehen, das ist der Blick vom Pollerplatz in die Innenstadt. Dort dürfen Autos parken. Und es gab damals andere Vorschläge, die Parker vor dem Tunnel zu verhindern, die keine 45.000 Euro plus Betriebskosten verursacht hätten. Und meine heutige Kritik betrifft die Trägheit im Rathaus.

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