In der vergangenen Woche sah ich Christstollen und anderes Weihnachtsgebäck bei aldi in der Rampengasse. Da kommt doch beim Konsumenten schon im August ein weihnachtlicher Geschmack auf die Zunge. Und passend dazu: In den Läden in Ahrensburg können Sie jetzt schon alle Weihnachtsgeschenke einkaufen, die Sie für die Bescherung am Heiligen Abend im Sinn haben! 🎅🏼
Und in der Hagener Allee können Sie sich nach dem dortigen „Weißen Dinner“ am Samstag wieder fitmachen: „Easy Fitness“ ist dort neben RamRob eingezogen. Nach der easy-Apotheke in der Rampengasse geht’s nun auch in der Hagener Allee ganz easy zu. Und vor dem Gym standen am Wochenende zwei junge Männer und warben um Kunden. Ich musste ihnen leider erklären, dass ich zu fit bin, um mich im Fitness-Center easy zu quälen.
Der Pavillon auf dem Rathausplatz ist inzwischen geräumt. Und vorbildlich: Der Eigentümer – nämlich die Stadt Ahrensburg – hat an der Außenfassade die Beschriftung entfernt. Das ist zu loben, denn es stehen in Ahrensburg schon seit langer Zeit viele Geschäftslokale leer, bei denen die Fassaden noch nicht frei sind. Allerdings: Die BreakPoint-Werbung ist immer noch am Schaufenster vom Pavillon zu sehen.
Und Dr. Michael Eckstein kann’s offensichtlich nicht begreifen: Wieder sah ich eine Werbung auf dem Werbeportal seiner Firma StifterService Ahrensburg GmbH & Co. KG, wo Personen in richterlicher Bekleidung abgebildet sind. Das ist wider das Gesetz, aber das scheint den Spenden-Sammler-Doc nicht die Bohne zu interessieren. Hauptsache die Erlöse für diese Reklame kommen auf das Konto seiner privaten Firma genauso wie das Geld von der Haspa für deren Dauerwerbung auf dem Waschzettel-Portal.
Abendblatt-Reporter Marc Nasner berichtet online von einem „Waldemar-Bonsels-Stieg“, der täglich von 400 Autos genutzt wird. Dabei hat der Berichterstatter offenbar die Dichter Waldemar Bonsels und Theodort Storm verwechselt, denn es ist der Stieg des letzteren, der für den Autoverkehr komplett gesperrt werden soll – wenn die Stadtverordneten das heute Abend im Marstall so beschließen.

Waldemar- Bonsels – Stieg:
Beim derzeit Fahrt aufnehmenden Bildungsnotstand wundert mich gar nichts mehr – da ist so ein kleines Versehen doch geradezu eine Kleinigkeit!
Seien wir doch froh, dass er den Namen fehlerlos geschrieben hat!
In einer Zeit, in der selbst Lehrer mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß stehen, sollten wir über den kleinen Patzer hinwegsehen.
So ein Gedankenfehler kann schon mal vorkommen, auch auf diesem Blog. Aber wenn das beim Abendblatt tagelang stehen bleibt, ohne dass es jemandem auffällt und eine Korrektur erfolgt, dann fragt man sich: Gibt es dort niemanden, der die Beiträge noch einmal durchliest vor oder nach Erscheinen?
400 Fahrzeuge täglich – die hatten wir vor 50 Jahren. Jetzt haben wir über das 15fache und niemand tut etwas richtig Wirksames dagegen
Lieber Beuteahrensburger,
wenden Sie sich doch an die Ahrensburger Autohasser, die im Rathaus sitzen und kräftige Unterstützung durch den ADFC erhalten.
Die entwickeln bestimmt flugs ein Konzept, wie man Ihnen und Ihren Leidensgenossen die verhassten Autos vom Halse halten kann und Am Hagen? Ahrensfelde? nur noch von RR (Rasenden Rollern) und Rädern aller Art durchquert werden darf.
Schenken Sie doch den Verantwortlichen im Rathaus und den Autohassern des ADFC ein wenig Vertrauen!
Nur – eines kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung als Nur – Radlerin jetzt schon sagen: Ihr Ort wird vermutlich ruhiger werden – aber keineswegs ungefährlicher!
Ich bin in den letzten Jahrzehnten sehr viel öfter durch rücksichtslose Rad- und Rollerfahrer in gefährliche Situationen gebracht worden als durch verträumte, unachtsame Autofahrer.
Natürlich bin ich auch immer ein wenig vorausschauend geradelt.
Nun sind auch noch Elektrofahrräder hinzugekommen, deren Besitzer manchmal ihr Gefährt falsch einschätzen und dadurch nicht nur sich, sondern auch andere in gefährliche Situationen bringen.
Und jetzt naht die dunkle Jahreszeit – und damit die ca.40% (mindestens) der Pedaltreter, die es besonders „cool“ finden, ohne Einschalten der Beleuchtung oder Reflektoren – am besten noch auf ENGEN Radwegen in falscher Fahrtrichtung – unterwegs zu sein.
Da möchte ich manchmal…
Aber ich bin ja ein friedlicher Mensch und jeder Gewalt abhold! 😉