Wilhelm Busch: „Oft ist das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es!“ 🤡

Heute, meine lieben Mitbürger, habe ich mal wieder eine Bitte an Sie. Es geht um den MARKT von diesem Wochenende und die dortige Werbekolumne für Parteien und Politiker. Diese wurde mit einem Text gefüllt von Burkhart Bertram, Stadtverordneter der CDU, der seine Zeilen überschrieben hat mit der Erkenntnis: „Ahrensburg muss jetzt bei seinen Straßen konsequent handeln!“, also einer ziemlich späten Erkenntnis, weil wir Bürger dieses Wissen bereits haben seit dem Schnee vom vorletzten Winter.

Richtig ist: Ahrensburg muss nicht erst jetzt handeln, sondern Ahrensburg hätte schon längst gehandelt haben müssen. Aber, meine liebe Mitbürger, da Sie den MARKT vermutlich in Ihrem Briefkasten gefunden habe, wende ich mich an Sie mit einer Bitte und also lautend:

 Lesen Sie mal die Kolumne des Stadtverordneten Burkhard Bertram und verraten Sie mir anschließend: Was will uns der CDU-Mann mit diesen seinen Worten sagen? Vielleicht, dass seine Fraktion zu unfähig gewesen ist, um dafür gesorgt zu haben, dass die Straßen in Ahrensburg schon längst okay sind…?

Der MARKT-Leser erfährt vom Kolumnisten: „Ich persönlich freue mich daher bereits auf die uns zugesagten konkreten und substanziellen Vorschläge unseres Bürgermeisters zur dringend notwendigen Konsolidierung unseres Stadthaushaltes – sowohl für den Nachtragshaushalt 2026 als auch zu unseren Haushaltsberatungen 2027.“

Donni, Donni aber auch, was für eine persönliche Freude des Stadtverordneten Burkhard Bertram, einem Meister der hohlen Worte! Der Mann erklärt uns Bürgern, warum die Stadt Ahrensburg finanziell auf dem Zahnfleisch geht, gesteht aber nicht, dass seine Fraktion einen erheblichen Anteil daran trägt. Und er macht keinen Vorschlag, was seine Fraktion gegen die Schuldenlage der Stadt zu tun gedenkt, sondern er bekräftigt seine Forderungen für das Ausgeben von nicht vorhandenem Geld. Und der Bürgermeister soll den Haushalt konsolidieren, obwohl das zur Zeit ziemlich utopisch ist und vermutlich auch für die kommenden Jahrzehnte nicht zu schaffen ist.

Oder, liebe Leser, habe ich den Stadtverordneten Burkhard Betram vielleicht missverstanden? Falls ja, dann kann er sich an dieser Stelle mit einem persönlichen Kommentar äußern.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juni 2026

Ein Kommentar zu „Wilhelm Busch: „Oft ist das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es!“ 🤡

  1. Peter Holzer

    Glauben Sie im Ernst, Herr Dzubilla, dass ein christlichdemokratischer Stadtverordner sich dazu herablässt, einem Bürger zu antworten, zumal in einer Zeit, wo gerade nicht Wahlkampf ist? Stadtverordnete äußern sich lieber im „Markt“, weil der Leser dort keinen Kommentar abgeben kann. Da der Leser aber ohnehin weiß, dass die Kolumne nur ein Werbetext des Verfassers ist, liest er den sowieso nicht. Vermutlich sind Sie als Blogger, der einzige Bürger in der Stadt, der diese Kolumne regelmäßig liest und sogar auf den Inhalt reagiert!

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