Heute ist ein denkwürdiger Tag. Jedenfalls für Ahrensburg. Denn heute vor vier Jahren haben wir einen neuen Bürgermeister bekommen, nämlich den zur Zeit noch amtierenden Eckart Boege. Damit hat dieser Quereinsteiger in die öffentliche Verwaltung genau ⅔ seiner Amtszeit hinter sich gebracht, was ich zum Anlass nehme zu einer Rückblende ins Jahr 2021, wo Eckart
Boege noch der SPD angehört hat, die ihn den Bürgern damals auch zur Wahl empfohlen hatte. Und im damaligen Wahlkampf hat die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt die Bürgermeister-Kandidaten gefragt: „Welche Dinge fehlen in Ahrensburg?“
Und nun lesen Sie bitte selber, was Eckart Boege damals gesagt hat! Zum Beispiel über Stadtmarketing, „Sportpark Auetal“ und „gut ausgebaute, sichere Radwege“ – siehe die Abbildung links!
Und was hat Eckart Boege in den bisherigen vier Jahren seiner Amtszeit geleistet, womit ich meine, über sein Pflichtprogramm als Beamter hinaus? Aus meiner Sicht zweierlei: Er hat die private Tiefgarage unterm Rathausplatz aufsperren lassen. Und er hat ein neues Wahrzeichen für Ahrensburg in der Manhagener Allee aufstellen lassen, nämlich den beheiz- und versenkbaren Poller. Supi, oder?
Paradox: Eckart Boege hat seinen Job an einem 1. Mai angetreten der als „Tag der Arbeit“ benannt ist. Sinnvoller wäre es gewesen, wenn der Leiter der Verwaltung am 5. August angefangen hätte, denn dieser Tag ist der „Tag der Erholung“, der auch als National Relaxation Day bezeichnet wird und der Entspannung und Regeneration dienen soll.
Die Baustellen in Ahrensburg sind mannigfaltig, reichen von fehlenden Ersatzparkplätzen für Lindenhof und Alte Reitbahn über Erneuerung der Hamburger Straße bis hin zum Masterplan Verkehr und den Stadtwerken Ahrensburg. Und nur als Stichworte: Aufstockung Parkhaus Alter Lokschuppen, Klärung Park Hotel, Kino, sozialer Wohnungsbau Alte Reitbahn, Kunstwerke im Keller, Stadtmarketing und Citymanagement.
Und was ich dem Bürgermeister persönlich ankreide, das ist seine mangelnde Bereitschaft zu einer offenen und ehrlichen Kommunikation.

Der Herr Boege könnte besser im Hamburger Hafen arbeiten. Als „He lücht“.
Und was sagt der Volksmund: Nur wer nichts macht, macht nichts verkehrt
Was für ein dummer Spruch! Stellen Sie sich mal vor, ein Feuerwehrmann sagt das. Oder ein Rettungssanitäter.
Stimmt leider, kein Mensch ist unfehlbar
Doch! Zum Beispiel Donald Trump – sagt er jedenfalls.
Und was wird der Herr Boege machen, wenn er 3/3 seiner Amtszeit beendet hat? Wieder in die SPD eintreten und hoffen, dass die alten Genossen vergesslich sind und ihm einen Job in der Partei anbieten?
Ich sag mal so: Jeder bekommt was er verdient. Wenn die Ahrensburger vor 4 Jahren zu faul waren, sich mit einer angemessenen Menge an Stimmen an der Stichwahl zu beteiligen, dann haben Sie eben diesen Bürgermeister verdient. Es gibt Menschen aus Barsbüttel, die sich noch heute freuen, dass Ahrensburg ihnen ihren Bürgermeister gelassen hat. Der hätte aller Wahrscheinlichkeit nach die Ahrensburger Verwaltung aufgemischt.