Archiv für den Monat: November 2022

Wochenblatt MARKT: Von heute bis übermorgen gibt es eine Fünf-Tage-Frist :–)

Da wir zur Zeit in Ahrensburg wenig zu lachen haben, bringe ich Ihnen heute etwas, worüber Sie wenigstens ein bisschen schmunzeln können. Der Grund ist ein Beitrag aus dem heutigen MARKT, der überschrieben ist: “Stadtverordnetenversammlung im Marstall”. Und diese Information, meine lieben Mitbürger, entspricht bis zu dieser Stelle tatsächlich der Wahrheit und ist kein Grund zu schmunzeln, grinsen oder lächeln.

Am Ende des Artikels erfährt der Leser jedoch: “Fragen, Vorschläge und Anregungen von Einwohnern müssen fünf Tage vor der Sitzung an die E-Mail-Adresse gremien@ahrensburg.de gestellt werden.”

Fünf Tage? Heute, am Erscheinungstag des MARKTes, ist der 19. November 2022. Und Montag ist der 21. November 2022. Wenn Sie also Ihre Fragen, Vorschläge und Anregungen noch fünf Tage vor der Sitzung einreichen wollen, dann müssen Sie sich schon verdammt beeilen. lieber Einwohner im Schilda des Nordens. Oder Sie grinsen einfach nur. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2022

Was hat Hauke Wendt bei Peggy Sue gemacht…?

Morgen ist Totensonntag, der Tag, an dem wir der Toten gedenken. Und am Vorabend gedenke ich heute eines Toten, und zwar Buddy Holly. Dieser US-amerikanische Rock’-n’-Roll-Musiker war ein Star meiner Kindheit und ist im jugendlichen Alter von 22 Jahren verstorben.

Warum ich am Vorabend des Totensonntags an Bobby Holly denke? Weil ich an ihn erinnert wurde, und zwar durch Citymanager Christian Behrendt, der in seinem “Talk vor Ort” am Mittwoch festgestellt hat, dass Hauke Wendt, Leiter der Ahrensburger Musical-Schule, schon vor 22 Jahren bei Buddy Holly am Schlagzeug gesessen hat.

Das ist wundersam, denn Buddy Holly lebte von 1936 bis 1959. Und deshalb vermute ich nach einiger Überlegung, dass Hauke Wendt gar nicht bei Buddy Holly auf der Bühne gestanden hat, sondern im Musical “Buddy” als Drummer mitgespielt hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2022

OGS Grundschule Am Reesenbüttel: “Schimmel im Kopf” und Meise unterm Hut

Am 7. November 2022 habe ich einen Blog-Eintrag verfasst über die OGS an der Grundschule am Reesenbüttel. Das war ein sehr kritischer Beitrag. Und ich wurde von Leser/in “j” per E-Mail gefragt, warum es denn auf diesen Bericht keine Reaktion in Kommentaren gegeben hat. Ich habe erklärt, dass es sehr wohl zwei weitere Kommentare gegeben hat, die ich aber zurückgehalten habe, weil ich erst mal auf weitere warten wollte.

Besonders gewundert habe ich mich, dass keine Reaktion aus dem Ahrensburger Rathaus gekommen ist, wo ein Damenquartett für den Fachdienst “Kindertageseinrichtungen” zuständig ist – wenn Sie bitte mal einen Seitenblick nach links werfen wollen, liebe Leser!

Würden diese Damen rechtschaffen arbeiten, dann hätte sich zumindest die eine oder andere von ihnen bei mir gemeldet, um nähere Einzelheiten zu meiner Kritik an dieser WABE-Einrichtungen zu erfragen. Doch obwohl ich Tag und Nacht vor dem Telefon gewartet habe, kam aus dem Rathaus kein Anruf. Und auch per Mail oder Kommentar habe ich keine Nachfrage bekommen. (Aber ehrlich: Ich hatte auch nicht anderes erwartet.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. November 2022

Ahrensburger sollen spenden, weil die Stadt das Geld der Bürger aus dem Rathausfenster geworfen hat

Viele von Ihnen, meine lieben Mitbürger, werden sich vielleicht noch erinnern an die Steuermarke Berlin. “Notopfer Berlin” war eine Zusatzabgabe zur Einkommensteuer, die im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom Absender einer Postsendung in der Zeit vom 1. Dezember 1948 bis zum 31. März 1956, zusätzlich zum normalen Postporto aufgeklebt werden musste.

Warum erinnere ich heute an dieses “Notopfer”? Ich werde daran erinnert durch die Aufforderung unseres Bürgermeisters, worüber das 3. Buch Abendblatt heute schreibt: “Ahrensburg ruft zu Spenden für ärmere Mitbürger auf”. Und dieser Aufruf zur bevorstehenden Weihnachtszeit ist in meinen Augen ziemlich scheinheilig. Und ich erkläre Ihnen auch, warum:

In diesem Monat wird das Ahrensburger Duschhaus für Kicker fertiggestellt. Kosten: rund 2,5 Millionen Euro + Grundstück und Folgekosten. Und die Stadt Ahrensburg hat den sogenannten “Deppenkreisel” gebaut, der eine Schikane ist für Auto- und Radfahrer genauso wie für Fußgänger. Kosten: 580.000 Euro. Und Ahrensburg hat eine Fahrradparkanlage hinterm Bahnhof gebaut, die nicht benutzt wird. Kosten: 680.000 Euro. Und Ahrensburg hat Parklets auf die Straße gestellt für 60.000 Euro, zu denen die Bürger nur den Kopf schütteln. Und Ahrensburg bezuschusst einen IOKI-Test mit 1,26 Millionen Euro, damit Schnorrer preiswert Taxi fahren können – voll der Irrsinn. Und nun fordert der Bürgermeister auch noch 1,182 Millionen Euro für 25 Tiefgaragenstellplätze unter einem Rathauserweiterungsbau, damit 25 Rathaus-Mitarbeiter bequem und ohne Mantel, Hut und Regenschirm an ihren Arbeitsplatz kommen sollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. November 2022

Presseschau über Balkon-Kraftwerke in Bargteheide

Während die Ahrensburger Grünen ihre Fans zum Doppelkopfturnier einladen, berichtet die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt von den Grünen in Bargteheide: “Beim nächsten Grünschnack in Bargteheide am Montag, 21. November, ab 19 Uhr im Ganztagszentrum (Am Markt 2) dreht sich alles um sogenannte Balkon-Kraftwerke, mit denen Privathaushalte selbst Solarstrom erzeugen und so ihre Energiekosten senken können. „Mit diesen Mini-PV-Anlagen können Bürger im kleinen Maßstab den Einstieg in die erneuerbaren Energien finden und auf diese Weise einen eigenen Beitrag zur Energiewende leisten“, sagt Matthias Leidner, bürgerliches Mitglied in der Fraktion die Grünen und Vorsitzender des Umweltausschusses.”

Und dann las ich im Stormarner Tageblatt: “Verbraucherzentrale informiert in Bargteheide über Balkonkraftwerke. Mit einem Balkonkraftwerk können Verbraucher selbst Strom produzieren. Für wen sich das lohnt und welche Fördermittel es gibt, klärt die Verbraucherzentrale Kiel bei einem Vortrag in Bargteheide.”

Beide Veranstaltungen sind am selben Tage, nämlich am 21. November 2022, und zwar im Ganztageszentrum Am Markt 2. Der Unterschied: Die Veranstaltung der Grünen, so informiert das 3. Buch Abendblatt, beginnt “ab 19 Uhr”, während das Stormarner Tageblatt mitteilt, dass die Veranstaltung der Verbraucherzentrale um “18 Uhr” beginnt.

Was beide Veranstaltungen vereint, das ist der “Grünschnack”, von dem in beiden Zeitungen die Rede ist. Womit Sie nach Lektüre des Kleingedruckten erkennen werden: Es ist hier wie dort von derselben Veranstaltung die Rede, nur eben von unterschiedlichen Zeiten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. November 2022

Ahrensburg, wir haben ein Problem: Boege antwortet nicht!

Was ist heute? Heute ist der 17. November 2022. Und was passiert am 17. November 2022 im Schilda des Nordens? Ich verrate Ihnen ein offenes Geheimnis: Heute findet die erste Bürgersprechstunde mit Bürgermeister Eckart Boege statt. Also eine Welturaufführung am 201. Tag seiner Amtszeit im Rathaus der Stadt.

Sollten Sie heute einen Termin für die Sprechstunde im Peter-Rantzau-Haus gebucht haben und noch nicht so recht wissen, worüber Sie mit dem Bürgermeister sprechen wollen, dann habe ich ein Thema für Sie, und zwar:

Fragen Sie den Scheffe der Verwaltung doch mal danach, wo der gemeine Bürger die bürgermeisterliche Antwort findet auf die Anfrage des Stadtverordneten Bernd Röper (CDU) vom 6. September 2022, die der Politiker schon vor Wochen im Hauptausschuss vorgelegt hat – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. November 2022

“Für überall”: E-Zigaretten auf dem Schulhof, und die Lehrer gucken weg

Die Werbung für E-Zigaretten ist (noch) nicht verboten. Und so verüben die Hersteller laufend Anschläge auf die Menschen mit Plakaten. “Die E.Zigarette von heute. Für Dich. Für jetzt. Für überall.” – siehe die Abbildung! Das lesen auch die Kids in der Stadt Ahrensburg, besorgen sich die Dinger und inhalieren munter drauf los.

Durch Änderung des Jugendschutzgesetzes wurde ab 1. April 2016 Verkauf und Abgabe von E-Shishas und E-Zigaretten mit und ohne Nikotin an Minderjährige verboten. Das scheint sich aber noch nicht herumgesprochen zu haben, auch nicht an Ahrensburger Schulen. Hier vapen die Kids fröhlich in den Pausen, und die Lehrer, die dort Aufsicht haben, gucken weg. Vielleicht, weil sie selber diesem Laster frönen.

Ich hörte von 10- und 12jährigen Kindern, die auf dem Schulhof an einer E-Zigarette hängen. Mein Rat: Eltern sollten mit ihren Kindern über dieses Thema reden, bevor es zu spät ist. Und Lehrer, die die Pausenaufsicht haben, sollten ihrer Verpflichtung besser nachkommen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. November 2022

Parkpalette macht Parken in der City paletti

Schüler der Beruflichen Schule in Ahrensburg können mit dem Auto zum Unterricht kommen, wofür der Kreis eine Parkpalette hat bauen lassen, die am 1. Juni 2022 feierlich eröffnet wurde. Hier können nun 160 (einhundertundsechzig) Autos parken, was die umliegenden Wohnstraßen entlastet und auch den Badlantic-Parkplatz, wo früher viele Schwarzparker der Berufsschule ihre Autos abgestellt hatten.

Im Rathaus vom Schilda des Nordens suchen die beamteten Dienstleister inzwischen nach Ersatzparkplätzen für die in der City abgebauten. Und man hört Stimmen, die erklären, dass es in der Innenstadt keine freie Fläche mehr gibt, die als Ersatzparkraum dienen könnte.

Ich habe mich mal umgesehen. Und dabei via Google-Maps gesehen, dass neben der Stadtbücherei ein Parkplatz ist. Und würde man die Fläche noch vergrößern, indem man die alte Baracke dort abreißt und etwas angrenzenden Gartenraum dazu kauft, dann ließe sich dort wunderschön eine Parkpalette erstellen – natürlich nur, wenn man das auch will, Herr Bürgermeister. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. November 2022

Alle Jahre wieder derselbe Unfug: Stadt bezahlt Busfahrten

Auch in diesem Jahr will die Stadt Ahrensburg an den ÖPNV Geld bezahlen, damit mittellose Bürger an den Samstagen im Advent und an Heiligabend und Silvester kostenlos im Bus in der Innenstadt herumfahren können. Das hat zwar schon in vergangenen Jahren so gut wie nichts gebracht außer Kosten für den Haushalt der Stadt, aber im Rathaus verwechselt man Einfalt ja sehr häufig mit Einfall.

Wie gesagt: “Innerstädtischer Busverkehr” ist gemeint. Es betrifft also nicht die Besucher, die von außerhalb nach Ahrensburg kommen, sondern nur die Menschen, die in Ahrensburg wohnen und sich keine Busfahrt auf eigene Kosten leisten können. Für alle Leute von außerhalb gilt das natürlich nicht. Sie sollen mit dem Auto kommen und auf den noch verbliebenen Parkplätzen der Stadt parken und – natürlich zahlen!

Auf die naheliegende Idee, während der Adventszeit und bis zu Silvester den Kunden in der Innenstadt die Parkgebühren zu erlassen, kommt natürlich niemand. Und auf der Homepage der Stadt findet der Bürger das Eingeständnis der Verwaltung: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. November 2022

“Ein Parkplatz ist immer dort, wo ich mein Auto parke – basta!”

Die Aussage in der Überschrift könnte von denjenigen Autofahrern stammen, die ihren PKW direkt vor dem Eingang am U-Bahnhof Ahrensburg-West parken. Und zwar am frühen Morgen bis zum Abend. Und wenn ich das richtig sehe, dann ist das nicht mal verboten. Aber ich sehe es mit Sicherheit richtig, wenn ich sage: Das ist schon ziemlich frech.

Und dann kam ein IOKI-Wagen und stellte sich direkt vor die Bahnhofstür in Erwartung eines Fahrgastes, der mit dem Zug ankommen soll – siehe Foto! Toller Service der Bahn, die mit dem HVV nichts zu tun hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. November 2022