Post mortem: Die SPD erinnert an den “Muschelläufer”

Man hört gar nichts mehr vom Ahrensburger “Muschelläufer”, den Blaumann auf der Schnecke. Und man sieht – welch’ Glück! – auch gar nichts mehr von diesem Alien, der nach Hörensagen auf dem Bauhof eingelagert ist. Doch nun stellt die SPD-Fraktion am 8. Dezember 2021 zwei Anträge im Umweltausschuss, die ich den Bürgern hiermit zur Kenntnis gebe – wenn Sie bitte auf die Abbildung klicken wollen!

Warum der Antrag an den Umweltausschuss geht und nicht an den Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss? Ganz einfach: Weil der Blaumann nichts mit Kultur und Bildung zu tun hat. Und weil der Umweltausschuss für Plastikmüll in der Stadt zuständig ist.

Wir erinnern uns: Der Ahrensburger Muschelläufer hat Einzug gefunden ins Schwarzbuch der SteuerzahlerAllein das dürfte schon ein Argument bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit Plastiker Martin Wolke sein, dass es der Stadt Ahrensburg und ihren Bürgern nicht zumutbar ist, die Plastik wieder aufs Rondeel zu stellen. Mein Tipp: Das “Geschenk” zurückgeben an die Rotarier! Vielleicht können die es ja bei ebay reinstellen.

By the way: Ich habe noch ein Paket mit der CD “Der Blaumann von Ahrensburg”. Sollte jemand daran Interesse haben: Für 10 Euro bekommen Sie eine CD  bei Bestellung via dzubilla@riesenburg.de. Und wenn Sie diese historische CD als Weihnachtsgeschenk an Freunde verschicken wollen: 10 Stück erhalten Sie für 80 Euro. Auf Wunsch auch mit persönlicher Widmung – nein, nicht von Martin Wolke, sondern von mir. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2021

Ein Gedanke zu „Post mortem: Die SPD erinnert an den “Muschelläufer”

  1. Velofahrer

    Ich verstehe den Antrag so, dass Wolke für die Instandsetzung mehr als 15000 € verlangt. Ich habe noch nie gehört, dass Fiberglas nach so kurzer Zeit Risse bildet. Auch dann, wenn die Stadt 20000 € in die Hand nimmt, um die Skulptur durch Wolke oder wen auch immer reparieren zu lassen, ist doch eine Nutzung als Spielgerät unrealistisch. Diese Skulptur ist dafür grundsätzlich nicht geeignet, weil das Material durch Wolkes unsachgemäße Verarbeitung nicht die erforderliche Stabilität bietet. Also brauchen keine Fallschutzmatten eingeplant werden. Die beste Lösung wäre doch, wenn die Skulptur regensicher in der Eingangshalle des Rathauses aufgestellt wird.

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