Mysteriöses aus einer Parallelwelt: „Wo die Menschen und die Umgebung liebenswert ist“

Der Satz in der Überschrift stammt aus einer Präsentation des Pitymanagers Christian Behrendt vor dem Hauptausschuss der Stadt Ahrensburg und zeigt, dass der Medienfluglehrer auch grammatikalisch nicht auf der Höhe ist. Und zum Thema „Lebenswert“ hat der Mann erkannt: „Ahrensburg vereint das Beste aus zwei Welten“ – siehe die Abbildung!

Was will uns der Pitymanager damit im Namen der Stadt Ahrensburg sagen? Ich kenne nur eine Welt, in der wir leben. Klar, in der Science-Fiction gibt es auch eine Parallelwelt. Und wenn Ahrensburg das Beste aus zwei Welten vereint, dann kann das nur bedeuten, was Erich von Däniken schon immer gewusst hat: „Die Götter waren Astronauten“. Und ich vermute, dass sie damals im Tunneltal gelandet sind und unsere Urahnen aufgeschreckt und von dort vertrieben haben haben mitsamt den Rentieren.

Ahrensburg: „Wo man das Leben bewusst genießt“. Wenn man allein über diesen Satz nachdenkt, dann denkt man vermutlich auch an den Jahrmarkt, der im Himmel ist. Und die Behauptung „wo Kinder glücklich groß werden“ in einer Stadt, wo jedes vierte Kind unterhalb der Armutsgrenze leben muss, ist schon fast ein Hohn.

Dagegen trifft die Behauptung „Wo man das Leben bewusst genießt“ voll zu, nämlich auf Christian Behrendt, der im Rathaus residiert und Geld kassiert für Albernheiten.

Fazit: Bla-bla-bla vom Drummer Chris Beatman aus Schönberg. Auf Kosten der Ahrensburger Steuerzahler.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juni 2021

6 Gedanken zu „Mysteriöses aus einer Parallelwelt: „Wo die Menschen und die Umgebung liebenswert ist“

  1. Knud Bielefeld

    Weil es hier immer wieder falsch behauptet wird, möchte ich etwas klarstellen: Christian Behrendt hat weder den Citymanagement-Maßnahmenkatalog noch die Vorschläge zur Stadtmarke im Hauptausschuss präsentiert. Die Ausschussmitglieder haben beschlossen, sich erstmal fraktionsintern zu beraten, bevor über die Anträge abgestimmt wird.

    Die Plattitüden von den Kindern, die glücklich groß werden und dem Leben, das bewusst genossen wird stammen aus dem Stadtmarketingkonzept von Cima. Dieses Konzept wurde von den Stadtverordneten bekanntlich abgelehnt. Ist es nicht ein Affront durch die Verwaltung, auf dieses Konzept zurückzugreifen, das politisch nicht gewollt ist? Bekam der Citymanager deshalb keine Gelegenheit, die Ideen zur Stadtmarke im Hauptausschuss vorzustellen?

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Das wiederum ist nicht korrekt. Woher habe ich die Präsentation inklusive der Stadtmarke denn wohl? Ich habe sie aus den Unterlagen, die dem Hauptausschuss präsentiert worden sind inklusive dem, was der Citymanager aus dem Konzept vom Runden Tisch unter Moderation der Cima übernommen hat. Aus dieser Präsentation hat Janina Dietrich dann einen “17-Punkte-Plan” für die Stadt fabuliert.

      1. Knud Bielefeld

        Ok, ich bin wohl etwas aus der Übung, was Volksvertretung angeht. In meiner jahrzehntealten Erinnerung galt die Praxis, das solche Unterlagen erst mit Aufruf des Tagesordnungspunktes in der Sitzung offiziell als überreicht galten. Insofern: Die Unterlagen wurden dem Hauptausschuss zwar präsentiert, aber nicht in der Hauptausschusssitzung vorgestellt.

        1. Harald Dzubilla Artikelautor

          Wenn ich noch einmal ergänzen darf, lieber Herr Bielefeld: Die Unterlagen wurden sogar offiziell (!!!) auf der Homepage der Stadt Ahrensburg für die Augen der Öffentlichkeit präsentiert.

    2. Der Spatz vom Rathausdach

      Die “Stadtverordneten”, die das Konzept, an dem sie selber mitgearbeitet hatten, abgelehnt haben, gehörten ausnahmslos CDU, Grünen und WAB an.

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