Was die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt verschweigt: Corona machte Ahrensburg zum Vögel-Paradies

Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit haben sich in Ahrensburg im Verlaufe der Corona-Pandemie mehr und mehr Ornithologinnen geschäftlich niedergelassen. (Sie wissen ja: Frauen, die sich mit Vögeln auskennen.) Und weil Ornithologinnen im Lockdown von Hamburg offenbar mehr Restriktionen haben als bei uns in Stormarn, da wurde die größte Stadt im Kreis offenbar zu einem Ausweichort für dieses international ausgeübte Dienstleistungsgewerbe.

Ornithologinnen in Ahrensburg

Nein, es sind keine Startups, denn dieses Dienstleistungen kann man nicht als Innovation bezeichnen. Aber es befriedigt die Kunden und sorgt für ein gezieltes Wachstum und damit in Ahrensburg bestimmt für einen erhöhten Fremdenverkehr mit vollen Betten. Also genau das, wofür u. a. auch der neue Citymanager in unserer Stadt sorgen soll.

Ach ja, die Damen werden bestimmt auch das Ahrensburger Stadtgeld für ihre Dienstleistungen akzeptieren, da sie mit diesem Geld ohne Ansehen ihrer Person in der Stadt einkaufen können und sich dabei auch nicht personell ausweisen müssen – so behauptet es jedenfalls die Ahrensburger Datenschutzbeauftragte. Was meint: Die Läden können das Stadtgeld akzeptieren wie Bargeld und es auch so bei der Stadt einlösen.

Komisch ist für mich allerdings, dass weder im 3. Buch Abendblatt noch im MARKT etwas über die augenfälligen Neugeschäftsgründungen zu lesen ist, für die im Internet geworben wird. Und Dr. Michael Eckstein von der BürgerStirftung Region Ahrensburg macht dafür auf seinem firmeneigenen Werbeportal ausnahmsweise keine kostenlose Werbung wie für Apotheken, nämlich “als solidarische Hilfe während der Corona-Krise”. Was eine Unterlassung ist, die jemand wie ich auch als Herabwürdigung eines Gewerbes bezeichnen würde, weil die besagten Ornithologinnen in der Corna-Krise eine soldarische Hilfe dringend gebrauchen können, weil nur eine Person pro Haushalt zu Besuch kommen darf. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Mai 2021

7 Gedanken zu „Was die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt verschweigt: Corona machte Ahrensburg zum Vögel-Paradies

  1. Koslowski

    Ich weiß nicht, wieso ich gerade in diesem Zusammenhang darauf komme zu fragen, ob Prostitution in Ahrensburg behördlich genehmigt ist. Was ich hiermit gefragt habe.

  2. Harald Dzubilla Artikelautor

    Da bin ich für Sie mal freundlicherweise auf die Homepage unserer Stadt gegangen, wo ich diesen Service aufgerufen und zum Thema “Was erledige ich wo?” die nachfolgende “Leistungsbeschreibung” gefunden habe:

  3. M.Felbert

    Die Corona-Verordnung des Landes Schleswig-Holstein verbietet Prostitution. Und über die Rathauswebseite brauchen wir nicht diskutieren. Hier werden am fortlaufenden Band Peinlichkeiten geliefert.

      1. Harald Dzubilla Artikelautor

        Stimmt. Und weil eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, steht in Ahrensburg eine ganze Reihe Schwalben am Bordstein, die auf den Sommer warten, der dann hoffentlich coronafrei sein wird, was meint: ohne Masken und Abstand. 😉

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