Liebe Mitbürger, ist unser Bürgermeister bestechlich? Oder ist Michael Sarach einfach nur schwer von Begriff…?

Die Stadt Ahrensburg – sprich: Der Bürgermeister – lässt durch die Stabsstelle 4, Presse- und Öffentlichkeit – sprich: Fabian Dorow – allen Bürgern mitteilen, dass sie morgen mit 15 Euro in die Flora-Apotheke gehen und sich dort von der Heilpraktikerin Maria Lehrke ins Gesicht blicken lassen sollen. Und dazu möglicherweise auch noch Schüßler-Salze in der Apotheke kaufen.

Um mich nicht noch einmal ausführlich zu wiederholen, verweise ich auf meinen Blog-Eintrag vom 20. August 2020. Und weil ich erwartet habe, dass der Bürgermeister nach diesem Hinweis sofort reagiert und seinen PR-Helfershelfer Dorow anweist, die Flora-Lehrke-Schüßler-Reklame umgehend von der Homepage unserer Stadt zu entfernen, bin ich doch reichlich verwundert, dass dort heute immer noch steht, was morgen in der Flora-Apotheke passieren soll.

Herr Sarach, bekamen Sie dafür persönlich von dem Apotheker ein paar Scheine in die Hand gedrückt? Oder wurde vielleicht Ihr Stabsstellenleiter geschmiert, damit er den Quatsch auf die Homepage des Amtes setzt, sodass damit die Verkaufsveranstaltung für den arglosen Bürger  quasi amtlich wird? Fabian Dorow ist ja nicht gerade einer der fähigsten Insassen, der unter dem Denkmalschutz des Rathauses steht.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. September 2020

5 Gedanken zu „Liebe Mitbürger, ist unser Bürgermeister bestechlich? Oder ist Michael Sarach einfach nur schwer von Begriff…?

  1. Torsten Schmidt

    Eine Werbeanzeige in einer beliebigen Zeitung würde Frau Lehrke eine Menge Geld kosten. Ich fände es anständig wenn sie eine Spende für ein soziales Projekt in Ahrensburg leisten würde. – Die Verwaltung selbst scheint sich nicht bewusst zu sein, dass nunmehr mit Verweis auf Gleichbehandlung, auch andere Gewerbetreibende die Webseite des Rathauses für ihre Werbung nutzen können. Und dies sogar einklagbar wäre.

      1. Torsten Schmidt

        Im Haushalt der Stadt Ahrensburg müsste irgendwo ein Posten „Einnahmen aus Werbeanzeigen“ (z.B. im Amtsblatt) aufgeführt sein. Da könnte man dann tatsächlich sehen, ob Frau Lehrke hierfür eine Zahlung geleistet hat. Ich finde auch die Vermischung von amtlicher Mitteilung und Werbung wie hier im Fall der Frau Lehrke rechtlich unsauber. Formal müsste sogar eine Kennzeichnung als „Werbung“ her.

  2. Grabowski

    “Fabian Dorow ist ja nicht gerade einer der fähigsten Insassen, der unter dem Denkmalschutz des Rathauses steht.”
    Uiuiui, sowas würde ich mir nie trauen zu schreiben.

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