Am Wege zur Grundschule Am Reesenbüttel: Hier sind ein paar Informationen zum Nachdenken für betroffene Eltern

Vorab: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat schon vor über einem Jahrzehnt entschieden, dass Schüler ihre Lehrer im Internet benoten dürfen. Auf Spickmich.de zum Beispiel können Schüler ihren Lehrern in verschiedenen Kategorien eine Note geben. Außerdem können Schüler auch Zitate ihrer Lehrer eintragen. Die Schüler selbst bleiben anonym, ihre Lehrer werden mit ihrem Nachnamen genannt. Dazu werden ihre Fächer genannt und der Name ihrer Schule angegeben.

Lehrerin zur Nachschulung auf der Schulbank

Mein voranstehender Hinweis bezieht sich ganz speziell auf die Grundschule Am Reesenbüttel, die ich in meinen Blog-Einträgen vom 27. Juni 2020 und 28. Juni 2020 beurteilt habe. Und dort geht es speziell um die Klassenlehrerin der 4c, die ich im Blick habe, weil wir Eltern sie vier bittere Jahre lang erleben und ertragen mussten.

Ergänzend zu meinen Einträgen erhielt ich gestern eine lange E-Mail von Eltern, die massive Vorwürfe über das Verhalten dieser Lehrerin erheben. Vorwürfe, die ich auch von anderen Eltern kenne. Nur: Die meisten Eltern haben sich nicht getraut, gegen diese Klassenlehrerin vorzugehen. Der Grund ist nachvollziehbar: Die Kinder hätten es im Unterricht ausbaden müssen, weil die Lehrerin immer wieder versucht hätte zu beweisen, dass sie mit ihrem Verhalten im Recht ist. (Hinweis für Astrologen: Tierkreiszeichen Skorpion!)

Ich nehme das Thema heute noch einmal auf, weil ich die Eltern, deren Kinder nach den Sommerferien zur Grundschule Am Reesenbüttel gehen werden, damit ermutigen will, sich zu verbünden und sich vereint gegen eine „Lehrkraft“ zur Wehr zu setzen, unter der kleine Kinder leiden müssen. Nota bene: Keiner ist so stark wie alle! Und wenn alle betroffenen Eltern gemeinsam zur Schulleitung gehen, dann können sie dort auch etwas erreichen.

Postskriptum: Die besagte Klassenlehrerin hat die Schüler vor dem Unterricht in einen sogenannten „Morgenkreis“ gesetzt, wo die Kinder über das reden sollten, was sie persönlich beschäftigt. Mit dieser Abhör-Aktion hat die Lehrerin viele Einblicke in interne Familienangelegenheiten bekommen, die sie absolut nicht zu interessieren haben. Genauso wenig, wie es die gesamte Klasse wissen muss, was Mitschüler außerhalb der Schule beschäftigt und was sie zuhause für Probleme haben.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Juli 2020

7 Gedanken zu „Am Wege zur Grundschule Am Reesenbüttel: Hier sind ein paar Informationen zum Nachdenken für betroffene Eltern

  1. Am Schulwege

    Frau Am Wege kann ihre Beherrschung gar nicht verlieren. Weil sie nämlich gar keine hat. Und sie ist faul. Zu den Weihnachtsfeiern mussten alle Kinder nacheinander vor uns Eltern dasselbe Gedicht vortragen – und das war dann die Weihnachtsfeier. Und während der Corona-Auszeit hat die Lehrerin ihre Arbeit einfach an die Elternsprecherin übertragen und die Angabe ihrer E-Mail-Adresse verweigert. Die wegen Corona abgesetzte Klassenreise am Ende der Schulzeit, wo andere Klassen nach Sylt gefahren sind, sollte für die 4c ins Herzogtum Lauenburg gehen, also eine Reise vor die Haustür. Vermutlich, weil Frau Lehrerin dorthin ihre Hunde mitnehmen konnte.

    Und ein Erlebnis, das ich als Augenzeuge erlebt habe und nie vergessen werde: Bei den Sportspielen der Schule gab es einen Fußball-Wettbewerb der Klassen gegeneinander. Der Mannschaftsführer hatte die Elf der 4 c aufgestellt. Zwei Mädchen, die nicht aufgestellt waren, weil eine Elf nun mal nicht mehr als elf Mitspieler haben kann, liefen plärrend zu ihrer Klassenlehrerin. Und was hat die gemacht? Sie hat tatsächlich zwei gesetzte Spieler vom Rasen runtergeholt und die beiden Heulsusen an deren Plätze gestellt. Das zum Thema Gerechtigkeitssinn. Wie die beiden verhinderten Spieler sich dabei gefühlt haben, das hat Frau Am Wege nicht im Geringsten interessiert. Und genau das ist bezeichnend für diese „Pädagogin“.

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  2. Elternteil

    Viele Eltern sind Egoisten. Wenn ihr Kind mit dem Leiden fertig ist, dann denken sie: „Nach uns die Sintflut! Warum andere Eltern warnen und deren Kinder schützen, wenn die eigenen Kinder schon auf der nächsten Schule sind. Uns hat doch zuvor auch niemand gewarnt.“

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  3. Narrenhof

    Dem ist zuzustimmen lieber Elternteil !

    Aber so ist es eben in einem politisch korrekten = unangreifbaren System von Beschulung und Betreuung. Ein System von Null bis 10, an dem pflichtgemäß teilzunehmen ist.
    Das ist >die Schule des Lebens<. Da müssen wir durch. Flink, zäh und hart werden !

    Die aktuelle Diskussion über die Wiedereinführung der Wehrpflicht zeigt die Naivität, mit der an die Systemkorrektur durch verpflichtende Teilnahme geglaubt wird.

    Dzubillas Artikel und die Kommentare zeigen: Pflichtsysteme sind unfähig zur inneren Korrektur.
    Und ich gebe zu: Daran ist nichts närrisch.”

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  4. Mutter

    Die Lehrerin Am Wege hat den Kindern sogar ihre Grundrechte verwehrt. Wenn jemand im Unterricht darum bat, auf die Toilette gehen zu dürfen, hat sie das verboten mit den Hinweis, dazu wären die Pausen da. Für so etwas hätten Eltern diese Tussi anzeigen können.

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  5. Anonym

    Spannend das gefunden zu haben & zu lesen.

    Ich war 2001 die erste Klasse von Frau am Wege, bin jetzt 29 und wie soll ich sagen, ich kann mich nur etwas erinnern, aber die Zeit ist nicht mit positiven Erinnerungen verknüpft. Aber der damalige Schulleiter & Mathe Lehrer Herr Bothe war auch pädagogisch eine Katastrophe.

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    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Und bis heute haben Eltern und Kinder immer noch Schiss genauso wie Sie, sich offen und namentlich zu dieser Frau zu äußern, die viel Unheil über die Grundschüler gebracht hat. Ich weiß von Kindern und deren Eltern, dass die Kids noch Jahre später wegen dieser Lehrerin in Therapie waren. Der Frau selber wurde nach meinen Informationen schon vor Jahren empfohlen, sich in klinische Behandlung zu begeben; sie hat das angeblich abgelehnt, weil sie ihre Hunde nicht hätte mitnehmen können.

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  6. Meckermann

    Vorhang auf – die Bühne ist leer, außer kleinen Darstellern, die sich vorsichtig bewegen.

    Chor:
    Vier Jahre lang, o Schicksal, standen sie hier,
    Kinder, zart, noch ungeschliffen, in der Hand des Spiels.
    Mehrere Lehrer in der Hauptrolle, jede Geste ein Gewicht,
    jede Tat ein Funke im Feuer der Tragödie.

    Kind 1 (flüstert):
    Warum muss ich dies ertragen?
    Warum wird mein Wunsch so leicht verweht?

    Kind 2 (zitternd):
    Wir sind nur Figuren in einem Stück, das wir nicht wählten.
    Und doch – wir müssen spielen, lachen, lernen.

    Elternchor (leise, skeptisch):
    Wie sollen wir eingreifen,
    wenn die Bühne von stummen Regeln beherrscht wird?
    Wenn Protokolle wie ferne Lieder klingen,
    die nur jene hören, die den Schlüssel zum Text besitzen?

    Lehrer 1 (tritt hervor, laut):
    Hier gelten meine Regeln!
    Wer Durst verspürt, schweige! Wer Aufstehen wagt, sei still!

    Lehrer 2 (sieht es kommen, murmelt):
    Ah, noch ein Stück im Stück,
    die Macht verteilt, die Schuld geteilt, doch keiner erkennt das Ende.

    Chor:
    Regeln verschoben, Grenzen überschritten,
    Grundrechte verhängt – eine bizarre Pointe:
    Wer Durst verspürt, darf nicht trinken,
    wer aufstehen will, darf nicht gehen.

    Kind 3 (zu sich selbst, verzweifelt):
    O Schmerz, der mich begleitet!
    O Bühne, die mich formt und bricht zugleich!
    Meine Schritte hallen nach, Jahre später noch,
    und finden sich im Schatten wieder.

    Elternchor (fest, entschlossen):
    Nein, dies darf nicht enden in Schweigen!
    Wir müssen rufen, endlich handeln, Fragen stellen!

    Chor:
    Und das Publikum?
    Es sollte toben.
    Es sollten schreienschreit.
    Der Direktor des Theaters sollte vom Platz gejagt werden,
    das Haus geschlossen,
    oder der Intendant mit so vielen Brieftauben bedeckt,
    dass er nicht mehr weiß, welche Botschaft er zuerst lesen soll.

    Chor (leise, zum Schluss):
    Die Lehre des Stückes bleibt:
    Ohne Transparenz, ohne klare Strukturen, ohne Verantwortlichkeit,
    endet jede Inszenierung in Tragik.
    Erst wenn alle – Eltern, Lehrkräfte, Leitung – gemeinsam handeln,
    kann das Drama ein Ende finden,
    das Raum lässt für Heilung, Sicherheit, und Entwicklung,
    nicht nur für Frust, Tränen und Chaos.

    Vorhang fällt.

    Leider kein Applaus.

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