Überflüssige Presseinformation aus dem Rathausdenkmal

Thorsten Jahncke, im Ahrensburger Denkmal zuständig für Presseinformationen, hat eine  Presseinformation nicht an Szene Ahrensburg geschickt. Thema: Tagung vom Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss. Dass ich diese Presseinformation nicht erhalten habe, ist auch nicht schlimm, denn der Versand dieser Presseinformation ist flüssiger als Wasser, nämlich überflüssig. Und das nicht nur, weil Jahnckes Chef diese Information bereits zuvor an alle Bürger gegeben hat – vergleiche die beiden Abbildungen! – sondern weil es sich bei der Veranstaltung mehr oder weniger um Themen handelt, bei denen die Öffentlichkeit gar nicht zuhören darf.

Das, was in der Presseinformation steht, finden wir im Bürgerinformationsportal auf der Homepage der Stadt. Die Information hat aber für den Bürger nur indirekte Bedeutung, denn wenn er sich auf den Weg macht in die Grundschule Am Aalfang, um der Veranstaltung beizuwohnen, dann kann er auch schon wieder gehen, und zwar dann wenn die eigentlichen Themen der Tagung behandelt werden – siehe die Abbildung!

Und warum hat Thorsten Jahncke die Information an Presse und soziale Medien mit Ausnahme von Szene Ahrensburg verschickt? Was sollen die Redaktionen mit dieser Information anfangen? Oder dürfen Medienvertreter bei den Tagesordnungspunkten anwesend sein, die nach Maßgabe der Beschlussfassung durch den Ausschuss nicht öffentlich behandelt werden…?

Mein Tipp: Wo das Rathaus gerade saniert wird, sollte man auch die Presseabteilung mit einbeziehen!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Oktober 2019

6 Gedanken zu „Überflüssige Presseinformation aus dem Rathausdenkmal

  1. Kassandra

    Bedenken Sie bitte, dass Herr Jahncke von seinem Arbeitgeber dafür bezahlt wird, dass er solche Arbeiten erledigt. Da denkt er eben über den Sinn dieser Tätigkeit gar nicht nach.

    Beachtenswert ist in diesem Fall, dass zuerst die Bürger informiert wurden und danach erst die Presse.

  2. Martens

    So etwas nennt man Routinearbeit, über die ein Beamter im Allgemeinen nicht lange nachdenkt. In diesem Fall hat Herr J. jedoch nachgedacht und seine Information ganz bewusst nicht an Szene-Ahrensburg gesandt. 😉

  3. Christian Schmidt

    Sehr geehrter Herr Dzubilla,

    das ist die üblich amtliche Bekanntmachung von Ausschussitzungen.
    Die gibt es von jedem Ausschuss. Schauen sie sich doch die amtlichen Bekanntmachungen des Finanzauschusses oder Bauausschusses an. Da finden sie wesentlich mehr „nichtöffentliche“ Tagesordnungspunkte (hier ist es nur einer, bzw zwei, wenn sie sich die amtliche Bekanntmachung des Sozialausschusses anschauen).
    https://www.ahrensburg.de/Startseite/Sozialausschuss-Sitzung-am-24-10-2019.php?object=tx,2603.14&ModID=7&FID=2603.10562.1

    Viele Grüße
    Christian Schmidt

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Herr Schmidt – danke schön für Ihren Kommentar. Aber Sie haben mich möglicherweise missverstanden: Ich kritisiere nicht die Bekanntmachungen auf dem Bürgerinformationsportal, sondern ich kritisiere die Presseinformation aus dem Rathaus mit dem selben Inhalt, der zuvor schon auf der Homepage der Stadt veröffentlicht worden ist. Und meine Frage lautet: Aus welchen Gründen bekommen die Medien diese Information noch einmal gesondert…?

      Freundliche Grüße
      Harald Dzubilla

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Herr Schmidt – Sorry, aber ich finde dort keinen Hinweis, dass die Stadt Ahrensburg dazu verpflichtet wurde, die Medien über die Tagesordnungspunkte von Ausschüssen per Presseinformation hinzuweisen bzw. einzuladen zu Themen, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt werden. Würde ja auch keinen Sinn machen, denke ich.

      Was ich gefunden habe, betrifft den Antrag bezüglich Stadtverordneten-Versammlungen und also lautend: „Die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung sind weiterhin neben der Veröffentlichung im Internet vollständig im Hamburger Abendblatt zu veröffentlichen. Daneben erfolgt eine Pressemitteilung mit der vollständigen Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung an die örtliche Presse.“

      Liebe Grüße – Harald Dzubilla

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