Nachrichten & Notizen: Klappschirme, streunender Kater, Schleichwerbung und ein Schild gegen Gleichberechtigung

Nachdem ich mich lustig gemacht hatte, über die Kulissenschieber in der Rampengasse, scheint es mit diesen Schirmen nicht zu klappen: „Ahrensburg klappt Schirm-Pläne zu“, schreibt Janina Dietrich im 3. Buch Abendblatt. Und  mit „Ahrensburg“ meint die junge Dame den Umweltausschuss der Stadt, der scheinbar synonym für Ahrensburg steht.

Nicht nur die Schirme in der Rampengasse wurden vom Umweltausschuss verworfen, sondern auch die bunten Sitzmöbel für Pennys Open-Air-Bar, die sich die eifrigen Stadtbediensteten ausgedacht hatten, werden nicht kommen. Stattdessen weitere Bänke und Grünzeug. (Nein, nicht auf dem Rathausplatz, sondern in der Rampengasse.)

Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann soll nicht der Investor der Läden beiderseits der Gasse die Kosten für Bänke und Pflanzenkübel übernehmen, sondern der Bürger als Steuerzahler soll das tun. Warum eigentlich, Herr Bürgermeister? Vielleicht, weil auch die Stadtwerke zu den Mietern im CCA gehören, sodass man dem Investor ein wenig entgegenkommen möchte…?

Wie US-Präsident Donald Trump seine Meinung via Twitter verkündet, so tut es die Stormarner Kreistagsabgeordnete Monja Löwer (Die Grünen) via Facebook, und zwar auf dem Großkinderportal „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“.

Dort berichtet eine Teilnehmerin, dass in Großhansdorf schon seit einiger Zeit ein unkastrierter Kater herumstreunt. Und  wie reagiert die Kreistagsabgeordnete Monja Löwer darauf? Die Kreistagsabgeordnete Monja Löwer erklärt: „Gefällt mir“ – siehe die Abbildung rechts!

Ist es nicht schön zu beobachten, was die ehemalige Ahrensburer Stadtverordnete in ihrer Freizeit macht? Wozu man wissen muss: Katzen-Content geht bei Frauen immer. Was meint: Mädel & Muschi passen zusammen wie Kaffee & Kuchen. Oder wie Löwe(r) & Tussi Pussi.

Apropos Facebook-Portal Ahrensburg: Hier machen sich nun auch Stellenanzeigen breit. Was meint: Wer Personal sucht, muss keine Anzeige mehr im MARKT oder anderswo aufgeben, sondern er kann Schleichwerbung auf „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“ stellen – siehe die Abbildungen links!

Abgesehen davon, dass es nicht erlaubt ist, so macht es natürlich auch nur Sinn, wenn Mitarbeiter gesucht werden, die perfekt Dummdeutsch schreiben können. Denn diese gibt es auf dem Portal zuhauf. Und wer das kritisiert, der fliegt mitsamt seinem Kommentar aus dem Dumpfbacken-Portal.

Was denkt ein Vater mit Kind im Auto, wenn er mit seinem Fahrzeug vor einem Parkplatz hält, an dem ein Schild steht mit dem Hinweis: „Mutter + Kind“? Diskriminierung…?

Als Vater + Kind habe ich in Sachen Gleichstellung überlegt, ob es auch Schilder geben muss, auf denen vermerkt ist: „Vater + Kind“. Genauso wie „Drittes Geschlecht + Kind“. Wobei sich im letzteren Fall allerdings die Frage stellt: Muss dann bei einer Kontrolle für die Parkberechtigung ein Mutterschaftstest erfolgen? Oder ein Vaterschaftstest…?

Immer diese Ungewissheit! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Mai 2019

5 Gedanken zu „Nachrichten & Notizen: Klappschirme, streunender Kater, Schleichwerbung und ein Schild gegen Gleichberechtigung

  1. Hou Dini

    Auf Facebook für Ahrensburg kann man auch was lernen. Zum Beispiel, dass Georg Der Zauberer gar nicht zaubern kann. Sonst könnte er ja sein blaues Auge wegzaubern. Und er kennt sich in Ahrensburg nicht aus, denn sonst wüßte er, dass es hier viele Kosmetikstudios gibt, wo er sich schminken lassen kann. Oder möchte er einen Hausbesuch, weil er sich mit seinem Veilchen nicht auf die Straße traut? 😉 Mein Tipp: Sonnenbrille. Trägt Heino auch.

  2. Yvonne

    Ich habe es nicht geglaubt, mich aber selbst davon überzeugt: Während die meisten Teilnehmer auf „Du kommst aus Ahrensburg, wenn“ das Schicksal des Katers als traurig empfinden, gefällt es der Grünen im Kreistag Monja Löwer. Und das, obwohl die Partei sich doch für Natur einsetzt! Ich vermute, die Frau hat eine Katzenallergie.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Schon in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung hat Frau Löwer sich nicht gerade als die hellste Leuchte in der Grünen-Fraktion gezeigt. Von der Lücke, die sie dort später gerissen hat, wurde sie jedenfalls voll ersetzt. Ihre Hauptaufgabe als Kreistagsabgeordnete sieht Monja Löwer anscheinend darin, den Gefällt-mir-Daumen auf Facebook zu klicken. Was sie besonders gern tut zu den Kommentaren ihres Parteifreundes Jörg Hansen. 😉

  3. Rohde

    Zum Thema Facebook: Darf man eigentlich Fotos von einer Agentur nehmen und sie als eigenes Bild ohne Quellenangabe bei Facebook veröffentlichen? Wer haftet dafür, wenn die Agentur dahinterkommt?

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