kik & Tedi in Ahrensburg: Stadtplaner Andreas Schneider sprach von „Frequenzbringer“ mit „Scharnierenfunktion“

Wenn Sie in die Suchmaske von Szene Ahrensburg den Suchbegriff „Lindenhof“ eingeben, dann werden Sie so viele Beiträge finden, dass Sie stundenlang nachlesen können, wie es zur heutigen Bebauung und dem bevorstehenden Einzug der Billigheimer kik und Tedi gekommen ist. Und wenn Sie mich danach als Nostradamus bezeichnen, dann kann ich Ihnen nicht widersprechen, zumal besagter Prophet für 2019 eh nichts Gutes vorausgesagt hat.

kik: Sogar die Reklame ist billig und für Doofe gemacht

Dass der Lindenhof im Volksmund der Blindenhof genannt wird, habe ich bereits mit meinem Blog-Eintrag vom 3. November vorausgesagt. Wohlgemerkt: 3. November 2014 – wenn Sie das noch einmal nachlesen wollen. Schon damals habe ich die Frage gestellt: „Wozu diese Riesenläden, die da offensichtlich jetzt geplant sind? Und wo sollen die Kunden parken, die dorthin wollen?“

Auch aus meinen Blog-Eintrag vom 16. September 2016 zitiere ich, und zwar aus dem 3. Buch Abendblatt eine Aussage von Stadtplaner Andreas Schneider, der damals zum Thema „Schwächung der Innenstadt“ gesagt hat,…

… „dass diesem Wunsch mit einem Verträglichkeitsgutachten (Ergänzung: das der Investor bezahlt hat) nachgekommen worden sei, das alle Befürchtungen widerlegt habe. Von einem Überangebot könne angesichts der Ahrensburger Handelspotenziale nicht die Rede sein. Eine neue Verkaufsfläche am Lindenhof könne eine Scharnierfunktion zwischen Bahnhof und City haben und als ‚Frequenzbringer’ den Innenstadtrandbereich befruchten.“

Es gibt aber einen Trost für die Ahrensburger Bürger: Letzten Endes entscheidet der Konsument, ob die Billigläden von kik und/oder Tedi am Bahnhof von Erfolg gekrönt sein werden oder nicht. Und kik ist der Hauptkonkurrent von allen Flohmärkten in und um Ahrensburg.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. April 2019

2 Gedanken zu „kik & Tedi in Ahrensburg: Stadtplaner Andreas Schneider sprach von „Frequenzbringer“ mit „Scharnierenfunktion“

  1. Torsten Schmidt

    Ich schreibe das wirklich nicht gerne : Das Lindenhofprojekt ist eine einzige Katastrophe ! Zentrumsnahe Parkplätze ersatzlos vernichtet (500.000 Euro Abstandszahlung sind ein Witz) . Die Gewerbemieter kik und Tedi spotten jeder Beschreibung. Kik hat in Fabriken nähen lassen, wo die Näherinnen umgekommen sind. Das ist tiefster Raubtierkapitalismus. Auch auf den Wohnungsbau im Lindenhofgebäude hätte verzichtet werden können: Diese Wohnungen können sich nur Wohlhabende leisten. Von einer Stärkung des Wirtschaftsstandortes Hamburg kann keine Rede sein, da dringend benötigte Arbeitskräfte diese teuren Eigentumswohnungen nicht erwerben KÖNNEN. Und auch die Rechtsanwaltskanzleien ließen sich in den leerstehenden Büroimmobilien am Rathausplatz unterbringen. Da braucht es den Lindenhof nicht. Ich bin mir sicher, dass das geplante überdimensionierte Eckcafe im Lindenhofgebäude wirtschaftlich keine Tragfähigkeit hat. Wer will dort gesittet Kaffee trinken ? Und die Architektur dieses Gebäudes ……… Der Bürgermeister hat übrigens zu den mit der Errichtung des Lindehofobjektes beauftragten Handwerkern geäußert, dass dieses Bauobjekt ein Gegengewicht zu den Gewerbeimmobilien der Innenstadt werden soll. Was wird hier für eine Politik getrieben ?

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