Ein Stammtisch fordert zur Manipulation auf

Uuups – da habe ich gerade etwas verwechselt, nämlich die Aktion der Haspa mit der Aktion der Sparkasse Holstein. Und es ist nicht die Aktion der Haspa, an welcher der „Interkulturelle Stammtisch“ teilnimmt, um vom Gelde was abzustauben, sondern es ist die Aktion der Sparkasse Holstein. 

Die Sparkasse Holstein vergibt 30.000 Euro für 30 Projekte und startet zum 6. Mal ihre Online-Aktion zur Unterstützung von gemeinnützigen oder mildtätigen Vereinen, Verbänden und Einrichtungen im Geschäftsgebiet. Wer sich erfolgreich bei der Aktion bewirbt, kann je 1000 Euro einstreichen. Zusätzlich gibt es Sonderpreise in Höhe von 6750 Euro.

Frei nach Donald Trump: Stammtisch first!

Bei dieser Aktion bewirbt sich auch der „Interkulturelle Stammtisch“ aus Ahrensburg, um einen Anteil von der Kohle. Das weiß ich von Heinz Gérard, der an dem besagten Stammtisch sitzt. Und der hat mir E-Mails geschrieben mit der Aufforderung, dass ich doch Tag für Tag meine Stimme bei der Sparkasse Holstein abgeben soll, damit der „Interkulturelle Stammtisch“ mit der Geldspende eine warme Mahlzeit kochen kann.

Mehr noch: Der interkulturelle Stammtischler gibt mir sogar den Hinweis, dass ich meine Stimme pro Tag auch dreimal abgeben soll, und zwar per Computer, Tablet und IPhone – was laut der Teilnahmebedingungen gar nicht erlaubt ist – siehe die Abbildung oben links!

Für mich bedeutet das: Aufforderung zur Manipulation, um nicht zu schreiben: Betrug. Und: Herr Gérard ist offenbar der Meinung, dass andere Vereine weniger wert und nicht so geeignet sind wie der „Interkulturelle Stammtisch“, um von der Sparkasse Holstein finanzielle Unterstützung zu bekommen. Was in meinen Augen kein christlicher Gedanke ist.

(Vielen Dank an Leser „W aus B“ für den freundlichen Hinweis auf meine Verwechslung der beiden Sparkassen-Aktionen!)

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. März 2019

5 Gedanken zu „Ein Stammtisch fordert zur Manipulation auf

  1. Meyer

    So ein Quatsch ! Solche Anschuldigungen sind wirklich unerträglich !
    Sie sollten sich vorher besser informieren, bevor Sie hier Unwahrheiten schreiben, Leute damit aufhetzen und Herrn Gérard diffamieren !!

    Die IP-Adressen werden nach dem Voting jeweils für 24 Stunden gesperrt und NICHT die Personen.
    Jedes internetfähige Endgerät hat eine eigene IP-Adresse.
    Das weiß jeder und kann auch jeder so nutzen. Auch die anderen Bewerber !

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      So ein Quatsch! Auch wenn jemand 100 IP-Anschlüsse hat, darf er nur einmal am Tag seine Stimme abgeben. So steht es in den Ausschreibungsdingungen. Manipulationen sind möglich.

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