Unfug geht weiter: Ahrensburger wieder mit App veräppelt

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Wozu unterhält die Stadt Ahrensburg mit dem Geld ihrer Bürger eine Ahrensburg-App unter dem Namen „Ahrensburg2go“, statt dass man dieses Geld sinnvoll investiert? Eine Frage, die ich bereits in Vergangenheit gestellt und keine Antwort darauf bekommen habe. (Vielleicht, weil ich die Frage in Klartext formuliert habe statt auf Dummdeutsch?) Und dass im Ahrensburger Rathaus das Geld häufig ins Klo geworfen wird, ist ja nix Neues.

Für die Ahrensburg-App gibt es auf der Homepage der Stadt sogar eine ganze Seite Information für die Bürger. Dort ist unter der Überschrift „Ahrensburg2go – Unterwegs zuhause!“ zu lesen: „Mit der App kann man sich immer aktuell darüber informieren, was gerade in Ahrensburg los ist.“ Und nach diesem Versprechen habe  ich die App dermaleinst auf mein iPhone geladen.

So erfuhr ich heute beim Öffnen „Meine Regionalnews“ und also lautend: „Jugendlichem (14) mit Schreckschusspistole in Gesicht geschossen“– siehe die Abbildung unten! Und darunter steht noch der Hinweis auf „Marokko“.

Um den Quatsch kurz aufzuklären: Die Sache mit der Schreckschusspistole stammt weder aus Ahrensburg, noch aus Stormarn oder gar Marokko, sondern … aus Lübeck. Und die Meldung ist zudem höchst albern, weil man mit einer Schreckschusspistole gar nicht schießen kann sondern lediglich knallen. Wie mit einer Zündplätzchenpistole, nur lauter.

Apropos Knall: Wer in der Stadtverwaltung ist eigentlich verantwortlich für die Ahrensburg-App? Ich fordere den Bürgermeister auf, dieser Person eine Eintragung in die Personalakte zu machen wegen mangelhafter Pflichterfüllung. Denn wegen Schlampigkeit der Arbeit habe ich an dieser Stelle schon mehrfach abgemahnt und weiß, dass Szene Ahrensburg im Rathaus aufmerksam gelesen wird. Und sollte der Bürgermeister höchstselber die Verantwortung für „Ahrensburg2go“ übernehmen, dann bitte…!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Februar 2019

2 Gedanken zu „Unfug geht weiter: Ahrensburger wieder mit App veräppelt

  1. Katharina Stolze

    Für mich ist Folgendes erstaunlich: Die Politiker aller Parteien tönen immer wieder, dass sie streng darauf achten, dass von der Stadt kein Geld sinnlos ausgegeben wird. Und bestimmt kennen sie diese AhrensburgAPP und gucken jedoch gar nicht hin. Sind die Damen und Herren blind? Oder nur kurzsichtig?

    Viele Grüße
    Kathy

  2. Jan Lehmhaus

    „… Und die Meldung ist zudem höchst albern, weil man mit einer Schreckschusspistole gar nicht schießen kann sondern lediglich knallen. Wie mit einer Zündplätzchenpistole, nur lauter …“
    Nein, aus nächster Nähe abgegeben, kann der Schuss aus einer Schreckschusspistole schwerste oder sogar tödliche Verletzungen hervorrufen. Hätten Sie nicht gedacht? Haben sie auch nicht überprüft. Und wenn man so hinschreibt, was man sich so denkt, weil’s einem in den hämischen Kram passt, entsteht … Zündplätzchenjournalismus: knallt nicht richtig laut, aber riecht ein bisschen fies nach Schwefel.

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