Der MARKT deckt auf: Die Stadt plant Tiefgaragenplätze und Kino auf der Alten Reitbahn

Die CDU hat einen Neujahrsempfang gemacht. Über dieses politische Event berichtet an diesem Wochenende der MARKT, das bekannte Anzeigenblatt. Und aus dem Bericht über den Neujahrsempfang der CDU erfahren wir Ahrensburger Bürger etwas Sensationelles. Ich zitiere: “In diesem Jahr werden jedoch die Weichen für das Millionenprojekt ‘Reitbahn’ gestellt. Dort plant die Stadt nicht nur neue Tiefgaragenplätze, sondern das lange diskutierte Kino.”

aus: Anzeigenblatt MARKT

Donni, donni aber auch, das ist wirklich eine heiße Information, die uns Bürger aus dem Winterschlaf holt! Sie bedeutet: Die Stadt will das Grundstück “Alte Reitbahn” nicht mehr für’n Appel und ‘n Ei veräußern, sondern die Stadt will dort eine Tiefgarage bauen! Schöner noch: Über der Tiefgarage soll ein Kino entstehen, das die Stadt ebenfalls bauen will!

Tolle Idee! Zum einen entstehen hier endlich die Ersatzparkplätze für den Lindenhof, denn die Tiefgarage auf der Alten Reitbahn wird natürlich zwei Parkebenen haben. Und wer ins Kino möchte, der kann das dann auch in Ahrensburg tun. Und wenn die Stadt dieses Kino baut, dann wird das dortige Restaurant verstimmt von einem Ahrensburger Gastronomen betrieben nach einer örtlichen Ausschreibung. Und somit entsteht hier etwas von Ahrensburg für Ahrensburg.

Das ist endlich mal eine gute Nachricht für unsere Stadt. Und dafür wollen wir uns auch bei der örtlichen CDU bedanken, die dem MARKT diese interessanten News auf ihrem Neujahrsempfang mitgeteilt hat. Und dem Bürgermeister sei Dank, dass er das angedrohte Vorhaben eines auswärtigen Investors – nämlich das Kopplungsgeschäft “Kino am Bahnhof – Edeka auf der Alten Reitbahn” – rechtzeitig beendet hat! Die Bürger werden dankbar sein, dass der giftige Kelch an ihren vorübergegangen ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2019

5 Gedanken zu „Der MARKT deckt auf: Die Stadt plant Tiefgaragenplätze und Kino auf der Alten Reitbahn

  1. Holla die Waldfee

    Der “Markt” schreibt auch über die Sanduhr des Bürgervorstehers, mit der das Ahrensburger Parkproblem für das Stadtforum gelöst werden kann, da die Kunden dann acht Minuten lang gratis parken und in dieser Zeit einkaufen können. Für die Läden vom Stadtforum bestimmt eine irre Idee.

    Ich ergänze die Sanduhr-Idee: Wenn es mal wieder Winter wird mit vereisten Straßen, die nicht gestreut worden sind, dann kann der Autofahrer seine Sanduhr öffnen und mit dem Inhalt die Fahrbahn streuen. Ein Autofahrer allein bringt zwar nicht viel, aber wenn alle Autofahrer so handeln, dann führt das zu mehr Sicherheit auf den Straßen der Stadt.

    1. Sachse

      Ja, unser Roland. Das ist wirklich ein Sandmännchen. Natürlich könnte er auch einen Antrag stellen, dass man in Ahrensburg mit einer Parkscheibe zwei Stunden lang kostenlos parken kann, aber auf so eine Idee muss er erst mal kommen. Da liegt die Idee mit der Sanduhr natürlich näher, denn damit kann man den Bürgern so richtig schön Sand in die Augen streuen.

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