Heizung & Handwerk: Ein Thema für alle Hauseigentümer

Handwerker sind immer ein viel diskutiertes Thema. Heute auch mal auf Szene Ahrensburg. Genauer Heizungsbauer. Mit so einer Firma habe ich einen Wartungsvertrag, was heißt: Einmal im Jahr kommt ein Mitarbeiter und führt die Inspektion bei meiner Heizung durch. Dafür zahle ich pro Jahr pauschal rund 150 Euro. Und wenn die Heizung mal streikt, kommt der Notdienst besagter Firma und setzt sie wieder in Gang. Anfallende Ersatzteile und Arbeitsmaterial muss ich extra bezahlen.

So, und nun kommt’s, und zwar wie folgt: Nachdem die Inspektion nach der letzten Heizperiode im Frühjahr stattgefunden hatte, habe ich die Anlage nicht mehr zum Heizen eingeschaltet sondern allein zur Warmwasserversorgung. Als es dann vor einigen Tagen wieder kälter wurde, ging ich auf meinen Dachboden und schaltete die Handlage um auf Winterbetrieb. Aber: Die Heizung hieß nur noch Heizung, denn heizen tat sie nicht mehr. 🙁

Ich füllte etwas Wasser nach, traute mich aber nicht, noch mehr reinzufüllen, da ich Angst hatte, dass es zuviel werden und überlaufen könnte – Laie, der ich bin. Die Heizung blieb kalt. Also den Kundendienst der Ahrensburger Handwerksfirma angerufen. Der kam und stellt die Diagnose: zuwenig Wasser in der Anlage (= Fußbodenheizung). Was ich als merkwürdig empfand, denn bei der letzten Inspektion musste das Wasser ja komplett aufgefüllt worden sein. Und wie gesagt: Bis zum Kälteeinbruch hatte ich die Heizung nicht eingeschaltet.

Der Handwerker hat daraufhin folgende Arbeiten durchgeführt: „Die Anlage kontrolliert. Der Sekundärkreis war ohne Druck – die Pumpe ‚kocht’! Es fehlte sehr viel Wasser. Die Anlage langsam gefüllt, um die Luft raus zu bekommen. Alle drei Verteiler kontrolliert – trocken, aber Luft drin. Verteiler, soweit möglich, entlüftet.“

Danach lief die Heizung wieder. Und ich könnte glücklich sein, wenn ich nicht ein paar Tage später eine Rechnung bekommen hätte von der Heizungsfirma über 149,46 Euro für die voranstehend erwähnten Arbeiten inkl. An- und Abfahrt aus dem Ahrensburger Gewerbegebiet und einer Fahrzeugpauschale in Höhe von 9,60 Euro.

Meine Reklamation beim Inhaber der Firma, dass ich doch einen Wartungsvertrag habe, der mir eine einwandfrei laufende Heizung verspricht, wurde abschlägig beantwortet mit dem Hinweis, dass darin nicht das Bewässern und Entlüften der Anlage enthalten ist. Und: Ob möglicherweise irgendwo im Kreislauf ein Leck ist, will man auf dem Kulanzwege prüfen.

Frage an Hauseigentümer mit Heizung: Haben Sie auch einen Wartungsvertrag mit einer Firma für Ihre Heizung? Und ist die Rechnung über 149,46 Euro korrekt so? Oder sollte ich nach rund 20 Jahren meine beiden Verträge (Wohnung + Büro) kündigen und Ausschau halten nach einer anderen Firma…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2018

3 Gedanken zu „Heizung & Handwerk: Ein Thema für alle Hauseigentümer

  1. Schmidt

    Der Wartungsvertrag sollte so gestaltet sein, dass der Termin vor ! der Heizperiode stattfindet, also im Oktober. Dann wäre das Wasser aufgefüllt worden. Ich habe und hatte noch nie einen H-Vertrag (Öl). Wenn Wasser fehlt, fülle ich zu Beginn der neuen Heizperiode soweit nach, dass das Manometer wieder am Beginn des grünen Berichs ist. Ein wenig fehlt zu Beginn immer. Habe mich ein wenig eingelesen.

    1. Kassandra

      Vermutlich hat der Monteur VEEN Velvet Smooth Spring Water aus der arktischen Wildnis Lapplands genommen. Das hat nun mal seinen Preis.

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