Eine Räubergeschichte von Alexander Josefowicz

aus: Hamburger Abendblatt online

Total irre Story, die dort soeben auf dem Online-Portal der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt veröffentlicht wurde. Überschrift: „Polizei schießt bei Verfolgungsjagd auf Autodieb“. Und wäre diese Meldung wahr, dann hätte der Beamte jetzt möglicherweise ein Problem. 

Im Bilde sehen wir einen Mercedes-Sportwagen mit Kennzeichen aus Lüneburg – siehe die Abbildung links!

Um es vorwegzunehmen: Die Polizei hat weder auf Autodieb geschossen noch wurde das abgebildete Auto aus Lüneburg gestohlen, denn das Foto mit dem erkennbaren Kfz-Zeichen ist wieder einmal das berühmte Symbolbild der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt.

Wenn ich mal zitieren darf aus dem Beitrag von Alexander Josefowicz, der so schreibt, als hätte er sein Redaktionspraktikum gerade erst frisch begonnen, dann ist hier ein Absatz im Original:

Der Beamte hat also nicht auf den Autodieb geschossen, sondern er „hatte auf den Pkw gefeuert.“

Danach hat sich der Autodieb scheinbar geteilt in mehrere Stücke, denn er wurde wahrscheinlich von seinem Komplizen aufgesammelt. Sie glauben mir das nicht? Bitte, hier kommt der Original-Text aus der Räuberstory wie aus der Pistole geschossen:

Und zum Abschluss der Autoräuberstory dann auch noch der letzte Absatz, falls Sie “eine verdächtige Personen” im Vogelsang bemerkt haben sollten:

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Oktober 2018

2 Gedanken zu „Eine Räubergeschichte von Alexander Josefowicz

  1. Jan Lehmhaus

    Nein, Herr Dzubilla, nicht Lüneburg, sondern Ludwigsburg: der Landkreis, in dem der Hersteller AMG seinen Sitz hat. Auf einem solchen Foto sagt eigentlich schon das Kennzeichen: „Dies ist ein Symbolbild“. Aber hier hat so etwas doch durchaus Informationswert, oder nicht?

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