Tobias von Pein (SPD) will den Matrosenaufstand feiern

Tobias von Pein (SPD) hat nach eigener Angabe gegen die GoKo gestimmt. Und nun stimmt er schon wieder dagegen, und zwar gegen den Reformationstag als Feiertag. Die Begründung dafür liefert Tobi peinlich auf seiner Online-Seite im Internet: „Im Jahr 2018, wo sich viele Menschen – die Mehrheit in diesem Land – eben keiner Konfession zugehörig fühlen oder sich mit religiösen Fragen beschäftigten, passt dies nicht wirklich in die Zeit.“

Peinlich: Tobi online

Genau, Herr von Pein. Und aus demselben Grund sollten wir auch Weihnachten und Ostern abschaffen, denn viele Menschen – die Mehrheit in diesem Land – gehören keiner christlichen Konfession an, wie Sie schreiben. Aber Sie persönlich dürfen ja Weihnachten und Ostern feiern, weil Sie sowohl an den Weihnachtsmann als auch an den Osterhasen glauben. Und an Christi Himmelfahrt können Sie mit Ihrem Bollerwagen durch die Straßen ziehen und sich an Schinken und Korn laben – falls Sie Vater sind.

Übrigens: Auf seiner Online-Seite zieht Tobias von Pein über Martin Luther her und zeigt damit an, dass er über mangelhaftes Kultur- und Geschichtsbewusstsein verfügt.

Schließlich möchte Tobias von Pein statt den Reformationstag einen „Tag des Kieler Matrosenaufstandes“ als Feiertag haben. Und so lässt sich auch erklären, warum Tobias von Pein zum zweiten Mal nicht in den Kieler Landtag gewählt worden ist sondern dort als Nachrücker gelandet ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. März 2018

4 Gedanken zu „Tobias von Pein (SPD) will den Matrosenaufstand feiern

  1. Kassandra

    Nomen est omen:

    Die Namensgeber von Herrn Müller waren Müller. Die Vorfahren von Herrn Becker waren Bäcker. Die Vorfahren von Herrn Schneider waren Schneider, die Vorfahren von Herrn Fischer waren Fischer, die Vorfahren von Herrn Weber waren Weber, die Vorfahren von Herrn Pein waren…

    …keine Ahnung. Ahnen Sie es vielleicht?

    Schönes Wochenende!

  2. Hagen Pawelka

    Die Argumentation finde ich gar nicht so peinlich. Peinlich ist, dass Tobias von Peim niemandem hat, der seinem Presseerklärungen auf Rechtschreibfehler, und zweifelhafte Zeichensetzung prüft.

  3. Kalle Finkenbein sen.

    Er schreibt: „Tobias von Pein für uns im Landtag“. Ich weiß nicht, was der junge Mann mit „uns“ meint, vermute aber: die SPD. Und gegen die Große Ko hat er gestimmt, weil die Partner dort beide das C für Christliche im Namen haben, was für von Pein nicht in die Zeit – sprich: zu seinem persönlichen Glaubensbekenntnis – passt. Vermutlich ist er zu den Muslimen übergetreten, glaubensmäßig, meine ich. Und genau solche Leute braucht das Land. 😉

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