Weihnachtsgeschenk: Thomas Bellizzi (FDP) lobt Roland Wilde (CDU), berichtet Monika Veeh (ahrensburg24)

Üblicherweise ist es immer so, dass Bürgervorsteher Roland Wilde die Stadtverordneten lobt. Diesmal war es anders: Der Stadtverordnete Thomas Bellizzi hat den Bürgervorsteher gelobt. Das jedenfalls können wir den Worten der Werbejournalistin Lilliveeh entnehmen, die wie folgt berichtet:

Thomas Bellizzi lobte Roland Wilde für seinen engagierten Blick: „Sie schauen nach vorne mit dem Wissen der Unzulänglichkeiten aus der Vergangenheit. Als diplomierter Verwaltungsfachwirt beäugen sie die Verwaltungsarbeit manchmal sehr kritisch.“ 

Natürlich könnte ich das auch in den falschen Hals bekommen haben. Ich jedenfalls kann den Bürgervorsteher genauso wenig loben wie den Bürgermeister. Denn beide haben sie ihr Grußwort für alle Ahrensburger zum Jahresende zwar an ahrensburg24, jedoch nicht an Szene Ahrensburg geschickt. Aber Sie haben nichts verpasst, liebe Leser von Szene Ahrensnnburg, denn das Grußwort beginnt so, wie wir es alle schon voller Spannung erwartet haben, nämlich mit der Feststellung: „Das Jahr 2017 geht zu Ende, Weihnachten und der Jahreswechsel stehen kurz bevor.“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Dezember 2017

5 Gedanken zu „Weihnachtsgeschenk: Thomas Bellizzi (FDP) lobt Roland Wilde (CDU), berichtet Monika Veeh (ahrensburg24)

  1. Hildebrandt

    Von einem diplomierten Verwaltungsfachwirt kann man in der Causa Regina ein regulierendes Handeln erwarten. Wozu sonst soll ein Bürgervorsteher da sein ? Hier tut sich leider nichts, obwohl diese Vorgänge mittlerweile heißdiskutiertes Stadtgespräch sind. Was mal interessant wäre : Erstattet die Stadt eigentlich Regina die bislang gezahlten Grundsteuern für den Teil des Grundstücks wo Regina nie bauen durfte wegen Sport-/Spielplatzvorbehalt ? Ich stelle den link heute noch mal ein. Da steht auch eindeutig drin, dass die Stadt beabsichtigt von ihrem Vorkaufsrecht gebrauch zu machen. Und bitte beachten : Dies ist ein amtliches Schreiben und kein Schummelwisch vom Autobasar. Es steht auch im Raum, ob durch die angekündigte Gebrauchmachung des Vorkaufsrechts (die hat m.E. den Anschein wie eine rechtswidrige Drohung) durch die Stadt, der spätere Käufer von Reginas Grundstück zum Teilverkauf an die Melcher Group genötigt wird. Hier brauchen die Ahrensburger Bürger Rat und Hilfe ihres Bürgervorstehers der idealerweise diplomierter Verwaltungsfachwirt ist . http://www.handmadeconcerts.de/downloads/Schreiben_Vorkaufsrecht_Stadt_Ahrensburg.pdf

  2. Rüdiger

    @Herr Hildebrandt : Auch der Bürgervorsteher macht beide Augen fest zu, obwohl auch er mit Sicherheit diesen Blog liest und sämtliche Beiträge und Kommentare zu diesem Thema kennt. Er erzählt uns lieber dass er Heilig Abend mit seiner Frau in die Kirche geht.
    Und dabei geht es hier nicht um ein entwendetes Brötchen, wofür schon mal eine Reinigungskraft vor den Richter geschleppt wurde. Es geht hier möglicherweise um Nötigung und Missbrauch der Amtsgewalt im Rathaus, also um gravierende Straftatbestände.
    Weihnachtsansprachen und Neujahrsgrüße, in denen die Probleme dieser Stadt verschwiegen und unter den Teppich gekehrt werden, gehen an der Realität vorbei und zeigen den Bürgern augenfällig, dass ihre Probleme und Sorgen im Umgang mit den Amtsträgern im Rathaus eben kein Gehör finden. Der Bürgervorsteher sollte sich doch mal die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten zum Vorbild nehmen. Der spricht über die Sorgen und Probleme der Menschen im Land und nicht darüber, wie er die Weihnachtstage verbringt.

  3. Frieda B.

    In dem gemeinsamen Neujahrsgruß von Bürgermeister und Bürgervorsteher geht es vorwiegend um Selbstlob, was man alles „geschafft“ hat in 2017. Die einzigen Bürger, die erwähnt werden, sind die Ehrenamtler. Keine Erwähnung findet, dass Eltern im Jahr 2017 verzweifelt nach Hortplätzen suchten, keine Erwähnung findet, dass es auch in Ahrensburg Armut gibt, auch wenn die sich nicht so offen zeigt wie in Hamburg. Keine Erwähnung findet, dass Bauplanungen in Ahrensburg weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Anscheinend ist Ahrensburg eine „problemfreie Zone“. Derartige Grüße zum neuen Jahr, wie sie beim Neujahrsempfang im Rathaus vermutlich beinahe im Wortlaut wiederholt werden, klingen völlig unpersönlich und lassen Einfühlungsvermögen und die Nähe zum Bürger vermissen. Es ist schade, dass der Bürgervorsteher, der eigentlich ganz andere Aufgaben zu erfüllen hat, sich hier dem Bürgermeister angeschlossen hat.
    Da es in Ahrensburg keine Medien gibt, die Kritik am Bürgermeister zulassen, wird Szene-Ahrensburg auch in 2018 eine wichtige Plattform sein.

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