Alle Herbste wieder: Bürger zur Sisyphusarbeit verdammt

Nein, es ist nicht das erste Mal, dass ich das Thema “Laubbeseitigung” auf meinem Blog behandle. Es ist eine endlose Geschichte, die alle Jahre wieder passiert: Der Bürger fegt das Laub zu Haufen an den Straßenrand, ein städtisches Fahrzeug kommt, reinigt den Rinnstein und lässt die Laufberge liegen. Und…

…am nächsten Tag hat der Fahrtwind der vorbeifahrenden Autos wieder dafür gesorgt, dass der Rinnstein wieder mit Laub gefällt ist, das von den Haufen stammt, die der Bürger mühevoll zusammengefegt hat. Und wenn ein bisschen Wind in der Stadt weht, dann verwehen auch die Laubhaufen und Sisyphus lässt grüßen. Fazit: Der Bürger wird zum Trottel gemacht.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Herr Bürgermeister: Entweder die Stadt sorgt für eine sinnvolle Laubbeseitigung, oder die Verwaltung entscheidet klar und unmissverständlich, dass der Bürger das Laub auf seinem Gehweg nicht nur beseitigen sondern auch entsorgen muss. Entweder, oder.

Die Reinigungswagen für die Gehwege sind jedenfalls rausgeworfenes Geld. Zumal die Wohnstraßen in Ahrensburg bekanntlich zugeparkt sind, sodass der Laubwagen nur Slalom fahren und gar nicht vernünftig reinigen kann.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Oktober 2017

3 Gedanken zu „Alle Herbste wieder: Bürger zur Sisyphusarbeit verdammt

  1. M. Möller

    Es gibt Straßen, dort werden die Laubberge abgeholt. Und es gibt Straßen, wo die Laubberge liegen bleiben. Warum das so ist, möchte ich gern mal erfahren. Meine Beobachtungen lassen darauf schließen, dass es keine Zufälle dabei gibt. Wer hat Ähnliches bemerkt?

  2. cool

    Wann wird diese Unsitte eigentlich mal verboten? Laubhaufen am Straßenrand bringen viele Tiere (Igel, Mäuse, Spinnen…) dazu sich darin zu verstecken und Schutz zu suchen und dann: Sitzen Sie in der Falle, wenn der große Laubsauger kommt. Entweder muss man das Laub sofort entsorgen oder einfach liegen lassen. Und wie Sie schreiben, meistens kommt dann der Wind oder ein Tierfreund vorbei und macht die ganze Arbeit eh zunichte.

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