Ahrensburg: Das DRK muss kämpfen und die AWO schöpft aus dem Vollen. Wie kann das möglich sein…?

Vorab ein kleiner Spaß zum Wochenende: Wenn der flüchtige MARKT-Leser sich heute durch das Anzeigenblatt blättert, dann liest er dort: „Ahrensburger Wirtschaftsforum  Neues Repair-Café“ mit der Unterzeile: „CDU-Stadtverband hat Professor Dr. Thomas Straubhaar zu Gast  im AWO Treffpunkt Service“ Aber das nur zum Schmunzeln.

aus: MARKT

Weniger zum Schmunzeln hingegen empfinde ich das, was die AWO in unserer Stadt treibt. In der Manhagener Allee 10 a, wo kürzlich der Lakritzladen aufgegeben hat, ist also jetzt ein „Repair-Café“ der AWO neu entstanden. Das ist verwunderlich. Denn unter dieser Adresse hat sich doch soeben BürgerNAH angekündigt, eine Beratungsstelle über Beratungsstellen zu betreiben, für die im Peter-Rantzau-Haus, das von der AWO bewirtschaftet wird, scheinbar kein Platz ist, obwohl dort auch eine Stelle für „Beratung und Unterstützung“ angezeigt wird.

Sollte es eventuell so sein, dass BürgerNAH ein Trick der AWO ist, um mit öffentlichem Geld ihr Repair-Café zu finanzieren? Wer kontrolliert eigentlich die Geschäfte der AWO, was das Steuergeld der Bürger betrifft…?

aus: Hamburger Abendblatt

Wenn Sie heute das 3. Buch Abendblatt lesen, dann finden Sie dort den Bericht: „Rotes Kreuz zieht in Ahrensburg in neue Räume“. Wir erfahren: „Aufgrund der hohen Mietkosten am vorherigen Standort an der Großen Straße 2a musste sich der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) räumlich verkleinern.“ Und die Arbeiterwohlfahrt (AWO)? Die hat nicht nur zwei Standorte in der Großen Straße, sondern auch weitere Geschäftslokale in bester Innenstadtlage.

Meine lieben Mitbürger, hier liegt etwas im Argen. Könnte die unheimliche Expansion der AWO in Ahrensburg daran liegen, dass die SPD hinter dem Verein steht und zwei Herren von der AWO als Stadtverordnete in der SPD-Fraktion aktiv die Fäden in der Ahrensburger Poitik ziehen…? In meinen Augen ist die AWO die PR-Abteilung der SPD. Und die SPD ist die Lobby der AWO in Ahrensburg. Irgendwie gruselig, finden Sie nicht…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Juli 2017

4 Gedanken zu „Ahrensburg: Das DRK muss kämpfen und die AWO schöpft aus dem Vollen. Wie kann das möglich sein…?

  1. J. P. Kirchhoff

    Viele Menschen, die für die Awo arbeiten, bekommen nicht mal den Mindestlohn, sondern gar nichts, denn sie sind „ehrenamtlich“ tätig. Soziale Ausbeutung, würde ich das nennen. 🙁

  2. Hans Wurst

    BürgerNah ist ein Zusammenschluss von 40 Vereinen in Ahrensburg für u.a. der Vernetzung der ehrenamtlichen Tätigkeiten und Beratung Bedürftiger, wie ich heute im Gespräch vor Ort erfuhr. Mieter bezuschusst der Staat mit der Förderung des Projekts nicht, im Peter-Rantzau-Haus ist kein Platz und so hat man sich mit der AWO zusammen getan, die sich mit dies und das breit macht.
    Die AWO ist seit Jahrzehnten eine aktive operative Unterstützung der SPD, nicht wenige Personen sind oder waren sowohl vordergründig caritativ als auch politisch tätig. Menschenfischer. Tu Gutes und sprich darüber, sonst gewinnen die anderen…

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Nach meinen Informationen bezuschusst der Staat BürgerNAH. Im ehemaligen Lakritzladen nimmt BürgerNAH kaum Platz ein. Dass dieser Platz im Peter-Rantzau-Haus nicht vorhanden sein soll, halte ich für ein Gerücht.

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