Daniel Günther: Durch diese hohle Gasse soll er kommen

Plakat am 28. April 2017

In der Rampengasse wird er heute angezeigt: Daniel Günther, CDU-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten in Kiel, soll nach Großhansdorf kommen. Am „Mi. 19. April, 19.30 Uhr“ in den Waldreitersaal, und zwar „mit Landtagskandidat Tobias Koch MdL“.

Da es sich dabei nur um den 19. April des Jahres 2018 handeln kann, weise ich darauf hin, dass das gar kein „Mi.“ ist wie angekündigt, sondern es ist mit absoluter Sicherheit ein Do., was Donnerstag meint.

Ja, so luschig arbeiten Wahlkämpfer. In den Augen des Wählers wirkt es peinlich, zumal Günther am 19. April 2017 unpässlich gewesen ist und deshalb gar nicht nach Großhansdorf gekommen war. Das Plakat in der Rampengasse erinnert noch neun Tage später daran.

Freunde der Grünen

Während die meisten Politiker sich selber auf ihren Plakaten abbilden lassen, geht Bärbel Höhn (MdB) einen völlig anderen Weg, wenn Sie sich mal das Plakat der Grünen anschauen wollen – siehe rechts! Sie erkennen: Hier werden drei Bewohner aus dem Haus der Natur gezeigt, für die Bärbel Höhn sich stark macht.

Ein anderes Plakat hat nichts mit Politik zu tun, obwohl dort auch von Zauberei die Rede ist: Der Magier Hans Klok kommt mit seinem Programm „House of Mystery“ nach Hamburg, so lesen wir es an der Litfaßsäule am Rathausplatz in Ahrensburg – siehe die Abbildung unten!

Mystery der Termine

Für die Mystery hat hier der Plakatkleber gesorgt. Denn wir entnehmen dem Anschlag, dass die Veranstaltung mit dem Magier vom „6.01.’18 bis 1.01.’18“ über die Bühne gehen soll. Das ist natürlich echte Zauberei, weil dieser Termin in Wahrheit doch gar nicht möglich ist!

Falls es Sie interessiert; Der Zauberkünstler Hans Klok wird in der Zeit vom 16.01.2018 bis 20.01.2018 im Theater am Großmarkt in Hamburg gastieren. Lassen Sie sich von ihm verzaubern!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. April 2017

Ein Gedanke zu „Daniel Günther: Durch diese hohle Gasse soll er kommen

  1. Katastropheles

    Betrifft CDU-Plakat

    Wer die Bürger schon vor der Wahl veralbert, der wird als Regierungspartei auch nicht besser arbeiten. Die Wahlhelfer von Günther sollten sich für so eine Panne echt schämen, denn das Schild hätte man umgehend entfernen müssen. Jeder Bürger, der daran vorbeigeht, lacht – über die CDU. Oder glaubt man, mit Humor in der Reklame mehr bei uns Wählern erreichen zu können?

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