Warum der grüne Stadtverordnete Christian Schmidt für uns Bürger unglaubwürdig ist

Meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger – es gibt ja wohl keinen Menschen in unserer Stadt, der so perfide denkt und behindertengerechte Toiletten in Ahrensburg für überflüssig erklärt. Aber es gibt Menschen in unserer Stadt, die haben ein Porzellan-Defizit, will meinen: nicht alle Tassen im Schrank. Sie fordern nämlich das, was es schon gibt, und zwar zu immensen Kosten, die wir Steuerzahler bezahlen sollen. Wie zum Beispiel die Kosten für das Luxus-Klo vor dem Rathaus, das so überflüssig ist wie der Grüne Christian Schmidt in der Stadtverordneten-Versammlung.

Sachbuch über Ahrensburg

Wie ich gerade informiert habe, ist Christian Schmidt einer, der sich als Gutmensch Stadtverordneter in die Brust wirft, obwohl er sich in Ahrensburg weniger auskennt als in Schilda, wo er vermutlich geboren ist. Und deshalb streut er uns Bürgern nicht nur Sand in die Augen, sondern er will uns richtiggehend verscheißern veräppeln und das Geld der Steuerzahler weiterhin aus dem Rathausfenster werfen.

Der Mann behauptet im MARKT, es gäbe in Ahrensburg nicht ausreichend öffentliche Toiletten für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Wenn der Herr Schmidt nicht so grün wäre, und zwar hinter seinen Ohren, dann hätte er sich informiert, bevor er so einen Stuss in die Welt setzt. Ein Blick auf die Homepage der Stadt, und er hätte erkannt:

Abbildung: Homepage der Stadt Ahrensburg

Was also soll der Quatsch, darüber nachzudenken, wo man noch eine weitere Toilette für viel Geld aufstellen könnte, die dann so gut wie gar nicht benutzt wird? Vielleicht ein Lokus für die Grünen, weil die besonders viel Scheiß in unserer Stadt machen…? 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2017

12 Gedanken zu „Warum der grüne Stadtverordnete Christian Schmidt für uns Bürger unglaubwürdig ist

  1. J. P. Kirchhoff

    Der Artikel von C. Schmidt im „Markt“ richtet sich ja letztendlich gegen die Verwaltung, die angeblich nicht in der Lage ist, für ausreichend Toiletten zu sorgen. Ich bin gespannt, ob der Bürgermeister von Schmidt eine Richtigstellung im „Markt“ fordern und erhalten wird.

  2. Ahrens Burger

    Der Herr Schmidt wollte doch nur ein wenig Eigenwerbung betreiben, Herr Dzubilla, da sollten Sie nicht so streng sein. Politiker haben nun mal die Eigenart, dass sie beim Reden und Schreiben ihr Gehirn komplett ausschalten können. Und Schreiben geht ja bekanntermaßen auch ohne Denken. Was man auch aus zahlreichen Anträgen der Verwaltung an die Politik ablesen kann. Und das ist keine besondere Ahrensburger Eigenart, das gibt es auch anderswo. Nun müssen Schmidt & Schmick sich was Neues einfallen lassen für ihre Profilierung außerhalb ihrer Wohnstube. Wait and see!

  3. Henning Sußebach

    Kleine Sprachkritik: Ganz egal, wie man über die Toilette denkt, finde ich den Sprachgebrauch des Bloggers unglücklich. Dzubilla suggeriert schon in der Überschrift, er spreche nicht allein für sich, sondern „für uns Bürger“ – als seien alle Bürger (s)einer Meinung. Dieses rhetorische Mittel erinnert mich (<- absichtlich 1. Person Singular, ohne Vereinnahmung anderer also) an die AfD, die für sich allein in Anspruch nimmt zu wissen, was "das Volk" denkt, was "seine Stimme" sei.

      1. Henning Sußebach

        Das ist eine andere Aussage – und die stimmt meines Erachtens. Ob ein Stadtverordneter „für uns Bürger“ unglaubwürdig ist, sollte aber schon jeder Bürger selber entscheiden dürfen, nicht einer.

          1. Henning Sußebach

            Was Sie dürfen, habe ich nicht zu entscheiden … Vermutlich ist die AfD „gut für“ einige Bürger, die sich in anderen Parteien nicht mehr wieder fanden. Gut für das gesellschaftliche Klima und die Demokratie finde ich persönlich die AfD und deren Personal nicht.

        1. Martens

          Nein, Herr Sußebach, die Aussage stimmt nicht. Jedenfalls nicht so pauschal. Denn die Stadtverordneten entscheiden gar nicht alle für uns Bürger, weil manche auch gegen uns Bürger entscheiden. 😉

  4. H.J. Lange

    Das Mikado-Prinzip.
    Entscheidend ist immer die Antwort auf die Frage, ob ein von „den Politikerinnen und Politikern“ entschiedenes Projekt der Allgemeinheit Schaden zufügt oder nicht.
    In Sachen „Luxus-Klo“ wüsste der SPD-Verwaltungschef M. Sarach die Antwort, hätte er nach wenigen Jahren mit einer Kosten-Nutzen-Analyse seine eigene Beschlussvorlage überprüft, was er anscheinend aber nicht getan hat.
    Auch die entscheidenden Politikerinnen und Poltiker haben spätestens nach Lesen in Dzubillas Blog von dem skandalösen „Luxus-Klo“ gewusst, mit dem der Allgemeinheit finanzieller Schaden zugefügt worden ist. Aber sie haben geschwiegen.
    Allein aus taktischen Gründen darf kein Verwaltungschef, keine Politikerin, kein Politiker und keine Partei den eigenen Fehler öffentlich einräumen.
    Der GRÜNE Herr Schmidt versucht lediglich den Schmutz aus dem eigenen Nest hinaus zu schreiben, was durchsichtig ist und die lieben Wähler im Zweifel die AfD wählen lässt.
    Schmidts Klogang ist so durchsichtig und peinlich, wie die volksverdummende Behauptung auf den letzten Wahlplakaten, SPD-Bürgermeister M. Sarach hätte es „gut gemacht“.

    Eine GRÜNE Parteikollegin ist da wahrhaftiger, die Kieler Finanzministerin M. Heinold:
    Quelle: HA v. 26.1.17 / S. 18:
    Titel: FDP: „Die HSH Nordbank plündert zwei Länder aus“,
    Und die Zeitung schreibt und zitiert weiter:
    Die Finanzministerin warnte davor, die HSH zur politischen Auseinandersetzung zu nutzen.
    „Das ist für niemand von uns ein gutes Wahlkampfthema“, sagte Heinold. „Außer den Piraten haben wir alle in unterschiedlichen Koalitionen Verantwortung für die Bank getragen.“.

    Spiel-Ergebnis von „wir alle“:
    Wer zuerst das Milliarden-Desaster HSH öffentlich einräumt, hat bereits verloren.
    Entsprechendes gilt für das „Luxus-Klo“ vor dem Ahrensburger Rathaus.
    Motto: „Wir alle“ spielen mit großer Gelassenheit weiter und schweigen.

    Frage an die Lehrer unter den Stadtverordneten:
    Wie erklären Sie als Vorbildpersönlichkeiten das „Luxus-Klo“ (und andere Skandale) den Lernenden ?
    Oder fragt niemand, weil vorlautes Fragen die eigenen Noten drücken könnte ?
    HJL

  5. Britta S.

    Arroganz und verbal hochtrabender Anspruch , um die Misswirtschaft im Umgang mit Steuergeldern zu kaschieren: Das verbindet den Ahrensburger Bürgermeister fraktionsübergreifend mit vielen Stadtverordneten.

  6. Grünwähler

    Beim SV Schmidt fällt mir auf: Er stellt immer wieder mal forsch seine Thesen in den Raum (auch hier auf Szene Ahrensburg), und wenn er dann von den Bürgern Antworten oder gar Fragen kommt, dann kneift er wie eine alte Jungfer. Und dann wundern sich die Politiker, warum wir Bürger zunehmend das Interesse an der Arbeit der Stadtverordneten verlieren. Und das Wir-Gefühl, das der Bürgervorsteher plötzlich so gern in den Mund nimmt, das bleibt auf der Strecke.
    Warum kann ein Herr Schmidt sich nicht einfach für seinen unüberlegten Beitrag im „MARKT“ entschuldigen und bekennen, dass er sich geirrt hat?! Bricht ihm dann ein Zacken aus seiner Krone?!

  7. Ein Fan

    In Bezug auf die Luxustoilette musste ich neulich nach dem Sport in der Heimgartenschule mal wieder an die enormen Kosten für das Rathausklo und dessen Nutzungszahlen denken, während wir Sportler – wahrlich nicht verwöhnt – in der Heimgartenhalle mittlerweile nicht mehr duschen mögen. Und wie mir ein Freund aus Tornesch neulich sagte: Die Gastmannschaften auch nicht mehr. Die setzen sich lieber durchgeschwitzt eine Stunde ins Auto, anstelle in Ahrensburg zu duschen.

    Traurig, traurig.

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