Mein Fazit der langen Einkaufsnacht von Ahrensburg

Wie ich bereits berichtet habe, stammt die Idee einer langen Shopping-Nacht in Ahrensburg von mir. Ich habe das Konzept bereits vor Jahren in einer Sitzung des Stadtforums vorgetragen und – bin auf Ablehnung gestoßen. Götz Westphal erklärte mir damals: Da bekommt man die Mitglieder nicht unter einen Hut.

Die Idee der Nacht: Martin Hoefling (ahrensburgTV) sorgte mit Axel Zwingenberger in einem Laden in der Rathausstraße für das Highlight der Nacht!

Ein Highlight der Nacht: Martin Hoefling (ahrensburgTV) sorgte mit Axel Zwingenberger in einem Laden in der Rathausstraße für den Höhepunkt des Programms!

Mein Konzept war eine „Romantische Einkaufsnacht“. Mit Musikern, Gauklern und Artisten, die durch die Straßen ziehen und vor den Läden auftreten. Die Idee mit dem Blaulicht stammt nicht von mir, sondern aus Hamburg. Dort wurde sie jedoch von Fachleuten umgesetzt. Und wenn man das Geld dafür nicht hat, dann sollte man die Finger davon lassen und keine Funzel-Alternative wählen, wie Ahrensburg es gemacht hat, vermutlich weil die Beleuchtungsfirma ein Mitglied vom Stadtforum ist.

Ich komme auf das Thema einer langen Einkaufsnacht noch einmal zurück, weil eine solche Veranstaltung wichtig für den Ahrensburger Einzelhandel ist. Nein, nicht dass das Rathaus erleuchtet wird und die Stadtbücherei – dieses Geld kann man sich echt sparen! Entscheidend ist, dass viele Läden dazu beigetragen haben, die Nacht zu einem echten Event zu machen. Das ist ausschlaggebend für den Erfolg. Statt so etwas wie Weinfest oder Oktoberfest in die Stadt zu holen, was dem Einzelhandel mehr schadet als nutzt, sollte das Stadtforum bei seinen Überlegungen stets seine Mitglieder in den Mittelpunkt des Geschehens stellen und nicht auswärtige Firmen, die in Ahrensburg nur Geld verdienen wollen und dann wieder verschwinden. Das predige ich schon seit Jahren, hoffentlich kommt es irgendwann mal an. Genauso wie meine Idee einer romantischen Einkaufsnacht, die wir Kunden im Internet nicht erleben können. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2016

10 Gedanken zu „Mein Fazit der langen Einkaufsnacht von Ahrensburg

  1. Kolle

    Ich verstehe eines nicht: Warum wurde von der Stadt Geld ausgegeben, um das Rathaus, die Stadtbibliothek und das Schloss zu beleuchten? Für diese 18.000 Euro hätte man besser Weihnachtspäckchen für arme Kinder packen und verteilen können. So erkennt man wieder, dass die blauen Fähnchen auf dem Rasen vorm Schloss vom Bürgermeister gar nicht ernstgenommen werden. (Hoffentlich hat er seinen Verzehr bei Herrn Kroschke selber bezahlt und sich nicht einladen lassen! 😉 )

  2. Christian Schmidt

    Hallo Herr/Frau Kolle,

    genau darum waren wir dagegen 18.000 € aus dem Stadtmarketing Budget für die Blue-Night auszugeben.

    Gruß
    Christian Schmidt

    1. kunipitt

      Was veranlasst Herrn Schmidt, im Plural (-majestatis) zu schreiben ?
      – oder schreibt er im Pluralis Modestiae und möchte seine Leser mit einbeziehen ?

      Obgleich auch ich meine, dass die blaue Schlossbeleuchtung höchstens dann gerechtfertigt gewesen wäre, wenn das Schloss zur Blue-Night geöffnet gewesen wäre (so wie das Rathaus), möchte ich meinungsmäßig von niemandem vereinnahmt werden

  3. Frau Behnemann

    Kein Weihnachtsmarkt am Schloss aber 18.000-Euro-Blaulicht für eine einzige Nacht. Aber sonst geht’s gut, Herr Bürgermeister?

  4. Kassandra

    Für 18-tausend Euro hätte man die Fassade des Rathauses auch reinigen können, dann wär’s nicht nur für eine Nacht gewesen!

  5. Niaelz

    Für mich völlig unverständlich ist und bleibt warum man in Ahrensburg nicht darauf vertraut, dass sich ein Weihnachtsmarkt am Schloss lohnen würde.
    Das Schloss ist Überregional bekannt.
    Wo gibt es einen Schlossweihnachtsmarkt?
    Mir fällt kein Ort ein.
    Allein DAS wäre ein Alleinstellungsmerkmal, das erheblich zu einem Erfolg eines solchen Marktes beitragen würde.

    Wenn es ein Erdbeerbauer in einem 2000 Seelen-Dorf schaffen kann regelmäßig Massen von Hamburgern und Stormarnern anzulocken und ihnen überteuerte Dekoartikel und Marmeladen zu verkaufen, sollte es ein gutes Konzept in Verbindung mit dem Wahrzeichen der Stadt doch problemlos damit aufnehmen können.

    (Und wenn man darauf nicht allein vertrauen mag, kann immer noch darauf hingewiesen werden, dass das Schloss nur 5 Minuten von besagtem Erdbeerbauern entfernt liegt uns sich ein Abstecher lohnen könnte).

    Ahrensburg verkauft sich unterm Wert!

    1. Santa Klaus

      Die Bürger von Ahrensburg, werte/r Frau/Herr Niaelz, wollten es so. Sonst hätten Sie einen Bürgermeister ins Rathaus gewählt und keinen Verwaltungsbeamten. Der Ahrensburger Bürgermeister ist so kreativ wie ein Müllarbeiter. Und so beweglich wie ein Zaunpfahl. Aber immer hübsch abgelichtet in den Medien nach dem Motto: „Gut gemacht, Sarach!“.

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