kyBoot-Shop: Reklame mit falschem Testimonial

Dass die Reklame vom kyBoot Shop Ahrensburg schon immer etwas schräge gewesen ist, mag man sich in Erinnerung rufen aus der Aktion „kyBoot für Flüchtlinge“, wo die Migranten bei einer Veranstaltung von Felizitas Thuneke einen Abend lang gratis in Schuhen der Marke kyBoot herumlaufen durften. Schuhe, die in dem Laden um die 300 Euro kosten. Und dann wieder brachte man in einer Anzeige die Heilung eines Leidens durch eben diese Schuhe zum Ausdruck, was in der Werbung nicht gestattet ist.

aus: MARKT

aus: MARKT

Und nun erleben wir wieder ein dickes Ding: Im Bilde einer kyBoot-Annonce sehen wir an diesem Wochenende Robert Block mit der Angabe: „Erlebnisgastronomie ‚Ramrob‘, Hagener Alle Ahrensburg, ist den ganzen Tag auf den Füßen.“ Dazu die wörtliche Aussage: „Ich habe keine Fußschmerzen mehr, danke!“

Warum hat Robert Block keine Fußschmerzen mehr? Vielleicht, weil er inzwischen kalte Füße bekommen hat? Tatsache ist jedenfalls, dass der Mann mit dem Ramrob in der Hagener Allee schon lange nichts mehr zu tun hat, sodass er dort auch nicht „den ganzen Tag auf den Füßen“ ist, wie in dem Inserat behauptet wird.

Und immer wieder erstaunlich ist es zu sehen, dass man in kyBoot-Schuhen nicht nur gehen, sondern auch liegen und sitzen kann – siehe am Fuß der Annonce! Dass man beim Tragen dieser Schuhe auch denken kann, wird in der Reklame ausdrücklich nicht erwähnt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. September 2016

Ein Gedanke zu „kyBoot-Shop: Reklame mit falschem Testimonial

  1. Observator

    Jetzt fehlt nur noch das Motiv mit Bürgermeisterin Ursula Pepper, die erklärt: „In meinen schicken kyBoots kann ich prima in der Rampengasse zum Shopping gehen!“ 😉

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